Vortrag ArchivistaBox 64Bit an Linuxday.at

ArchivistaBox 64Bit an linuxday.at (27.11.10 in Dornbirn)

Pfaffhausen, 19. November: Wir freuen uns sehr, die ArchivistaBox 64Bit vorankündigen zu dürfen. Am 27.11.2010 kann die ArchivistaBox 64Bit erstmalig live in Aktion am diesjährigen linuxday.at in Dornbirn beschnuppert werden.

Neue ArchivistaBox: Darum steigen wir auf 64 Bit um

Die ArchivistaBox ist nun seit mehr als 5 Jahren auf dem Markt. Die damalige Lösung wurde mit 32 Bit-Technologie entwickelt. In den Jahren 2005 bis 2010 haben wir unser Produkt stetig weiterentwickelt. In den letzten Monaten schien es, als würde es um die ArchivistaBox etwas ruhiger werden. Auch schien es, dass wir einen grossen Teil der Ressourcen in ArchivistaVM investieren würden. Ja, es gab sogar Kunden-Feedbacks, die sich besorgt über die weitere Entwicklung der ArchivistaBox als DMS-Produkt zeigten und befürchteten, wir würden uns „nur“ noch auf die Virtualisierung konzentrieren. Diese Vermutungen treffen nicht zu.

Im Gegenteil, die gesamte Arbeit, die wir in den letzten Monaten in der Entwicklung investierten, galt letztlich der neuen ArchivistaBox 64Bit. Doch warum benötigen wir eine neue ArchivistaBox? Ist die aktuelle Lösung nicht gut genug? Natürlich könnten wir die gegenwärtige ArchivistaBox noch gut und gerne einige Jahre weiterentwickeln. So gesehen gab es keinen „akuten“ Grund, die ArchivistaBox von 32 auf 64 Bit zu portieren. Aber, mit der gegenwärtigen 32 Bit-Lösung können wir maximal 4 GByte Hauptspeicher (RAM) ansprechen. Entsprechende RAM-Riegel sind bereits heute spottbillig zu haben und in ein zwei Jahren werden wir wohl kaum etwas anderes als minimal 8 GByte an Speicher antreffen. Und genau hier beginnt die Problematik. Wir müssten dannzumal spezielle Hardware verwenden, um unsere gegenwärtige 32 Bit-ArchivistaBox überhaupt noch installieren zu können.

Unsere Kunden erhalten stets die aktualisierte ArchivistaBox

Unsere Erfahrung über die letzten 15 bis 20 Jahre hat uns gelehrt, dass nach ca. 5 Jahren eine Hardware-Plattform komplett zu erneuern ist. Wir sind mit diesem „5-Jahres-Plan“ bisher gut gefahren. Und für unsere Kunden bedeutet dies, dass wir für sie die Problematik rechtzeitig angehen und eine Lösung präsentieren, ohne dass ein Endkunde sich darüber den Kopf zu zerbrechen braucht. Wir bieten allen Kunden die jeweils aktualisierte Lösung im Rahmen des Wartungsvertrages kostenfrei an.

Nun gibt es eine ganze Reihe alter ArchivistaBox-Systeme, die derzeit auf einer 32 Bit-Hardware laufen. Ein Update in diesen Fällen ist hardwaretechnisch nicht machbar. In diesen Fällen werden die Kunden von uns (auf unsere Kosten!) eine neue Hardware erhalten. Dabei werden wir jetzt laufende Lösungen noch einige Zeit (es können auch noch einige Jahre werden) supporten, bei Gelegenheit aber auf die 64 Bit-Lösung umrüsten. Wir denken, dass für unsere Kunden der Zeitpunkt des Umstiegs nebensächlich ist; letztlich möchten alle DMS-Kunden ja plus/minus ein DMS betreiben, sich der Papierberge entledigen. Dazu möchten wir gerne ein aktuelles Beispiel aus der Praxis anführen:

Die entsprechenden Ordner entsprechen in etwa 200’000 Seiten. Der entsprechende Kunde hat diese allesamt mit einer ArchivistaBox Pilatus erfasst. Im Endausbau wird in etwa die dreifache Menge im Archiv sein.

Was bietet die neue ArchivistaBox 64Bit?

In erster Linie bietet die neue ArchivistaBox 64Bit den gleichen Komfort, den wir bei der aktuellen ArchivistaBox haben. Das tönt banal, ist es aber nicht. Software ist in einem hohen Masse einen „Alterungsprozess“ unterworfen. Ich möchte dazu ein Beispiel nennen. Die gegenwärtige ArchivistaBox arbeitet mit einer LiveCD. Aus dieser heraus wird die Installation durchgeführt. Dieses Vorgehen war 2005 relativ neu, heute wird es oft verwendet. Allerdings hat eine LiveCD auch Nachteile. Es dauert zunächst lange, bis die Installation gestartet werden kann und die Installation selber dauert deutlich länger als mit einem reinen Setup-Programm. Natürlich sind 30 Minuten (soviel benötigt die Installation der aktuellen Lösung) nicht unendlich lang. Nur, wenn wir die Installation in 2 bsi 3 Minuten hinkriegen können, warum sollten wir es nicht tun? Daher haben wir der ArchivistaBox 64Bit einen komplett neuen Installer verpasst.

Weiter haben wir die ArchivistaVM-Lösung mit der ArchivistaBox vereinigt. Das mag auf den ersten Blick zwar nicht naheliegend sein, aber schon heute werden fast alle Dienste und Komponenten virtualisiert in Betrieb genommen. Mit anderen Worten, die Virtualisierung ist allgegenwärtig geworden. Sie ist dank ArchivistaVM auch extrem einfach und voll in der Lösung integriert. Welchen Sinn ergibt Virtualisierung nun konkret in unserem DMS-System?

Auch dazu gebe ich gerne ein Beispiel. Es gibt in der ArchivistaBox eine Funktion, um selbsttragende Archive zu erstellen. Bisher mussten diese Archive auf einem eigenen Rechner aufgespielt werden. Neu können die selbstragenden Archive direkt virtualisiert getestet und ausgeliefert werden. Ein weiteres Beispiel, der Kunde möchte einen Backup-Check machen. Bisher benötigten wir dazu eine eigene ArchivistaBox. Neu kann der Backup-Test direkt auf der ArchivistaBox in einer virtualisierten Instanz gemacht werden.

Daneben wird die ArchivistaBox 64Bit viele kleinere und grössere Neuerungen enthalten. Lassen Sie sich überraschen. Oder kommen Sie an den diesjährigen linuxday.at in Dornbrin. Wie jedes Jahr bietet die Veranstaltung viele interessante Projekte und Vorträge.

Vortrag am linuxday.at am 27.11.2010 in Dornbirn

Am nächsten Samstag werden wir die neue ArchivistaBox 64Bit erstmalig präsentieren. Dazu wird es ein Vortragsskript geben, das selbstverständlich auch hier zu finden sein wird. Alle Besucher/innen, welche bei uns am linuxday.at in Dornbirn vorbeischauen, erhalten von uns einen USB-Stick mit der ArchivistaBox 64Bit. Alle anderen müssen sich noch etwas gedulden, bis wir die ArchivistaBox 64Bit zum Download freigeben werden.

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