Open Source Award

Archivista gewinnt Swiss Open Source Award 2011

Zürich, 13. September 2011: Mit ausserordentlicher Freude durften wir heute den Swiss Open Source Award 2011 in Empfang nehmen. Wir freuen uns, zusammen mit OLAT (Business), Kolab Groupware (Community), Sascha Grossenbacher (Youth) in der Kategorie Special Award zu den glücklichen Gewinnern zu zählen.

Seit 2004/2005 setzt Archivista GmbH bei der Entwicklung ausschliesslich auf Open Source. Dank dem ArchivistaBox-Konzept können wir ein Produkt anbieten, dass sich ohne Open Source nicht realisieren liesse. Für viele unserer Kunden ist Open Source eine gute Sache, aber erst dank Open Source und dem Box-Konzept können wir eine Automatisierung in der Softwareentwicklung erzielen, die auf dem Markt unseren Kunden und uns viel Freiheit und Effizienz bei gleichzeitig tiefen Kosten ermöglicht.

Wie könnten wir beim DMS sonst 30 Jahre Garantie auf die Datenstrukturen geben? Wie könnten wir sonst eine webbasierte Virtualisierungslösung mit KVM ohne jeglichen Konfigurationsaufwand mit in die ArchivistaBox reinpacken? Wie könnten wir Hochverfügbarkeit direkt ab dem USB-Stick realisieren, wenn nicht dank und mit Open Source? Vor dem Einsatz der ArchivistaBox benötigten wir für eine klassische Installation auf einem Kundenserver im Schnitt einen gesamten Arbeitstag. Mit der Einführung der 32-Bit-Version reduzierten wir die Installationszeit auf gute 30 Minuten, mit der 64-Bit-Version kann die gesamte Installation in nunmehr nur noch 1 bis 2 Minuten erfolgen.

Wenn wir heute eine Testumgebung benötigen, so installieren wir die ArchivistaBox ganz einfach in der ArchivistaBox und nach wiederum 1 bis 2 Minuten steht das gesamte System (Betriebssystem und Fachapplikationen) als Box-in-der-Box zur Verfügung. Und dabei sind die Anforderungen an die ArchivistaBox äusserst bescheiden. Die ArchivistaBox wird auf Box-Systemen ausgeliefert, die auf jeden Schreibtisch passen. Unsere kleinste Box wiegt 500 Gramm und kann selbstverständlich sowohl für ein DMS, als Virtualisierungsserver und auch als ERP-System dienen. Mit dem Cluster-System Archivista SwissRocket bieten wir ab diesem Jahr neu auch Rack-Systeme an. Dabei lassen sich redundante Virtualisierungscluster mit bis zu 120 CPUs und 120 TByte in 10 Höheneinheiten realisieren, ohne dass weitere Komponenten wie teure 10GBit-Switches notwendig sind.

All diese tollen Features wären ohne Open Source nie möglich gewesen. Dank Open Source können wir sie äusserst kompetitiv zu vergleichbaren Produkten (Closed wie Open Source) realisieren. Der Swiss Open Source Award 2011 wurde uns verliehen für das langjährige Engagement im Bereich Open Source. Ich würde noch einen Schritt weitergehen wollen, ohne Open Source gäbe es die ArchivistaBox so nicht, dank Open Source können wir für unsere Kunden Lösungen realisieren, die ohne Open Source nicht möglich wären. Open Source ist daher für uns unverzichtbar geworden, ja Open Source macht (auch nach mehr als sieben Jahren) süchtig! Und das Beste daran ist, als KMU-Firma sind unsere Kunden und wir viel weniger abhänig als wenn wir unsere Produkte mit Closed Source produzieren würden, ganz im Sinne süchtig und doch frei wie nur Open Source frei sein kann.

Die Gewinner von links nach rechts: Florian Gnägi (frentix), Georg Greve (Kolab), Urs Pfister (Archivista), Sascha Grossenbacher (Drupal).

Jury Mitglied Matthias Günther (IGE) meint zu Archivista: ?Archivista war in der Schweiz ein Pionier im Bereich der Kombination Open Source und Businesslösung. Mit der zusätzlichen Bündelung mit Hardware ist der Firma Archivista ein Produkt gelungen, dessen lange Lebensdauer und Erfolg exemplarisch zeigt, wie Open Source Software in geschäftskritischen Bereichen verwendet werden kann.?

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