Box-Modelle 2011

Die neuen ArchivistaBox-Modelle 2011 sind da

Pfaffhausen, 8. Februar 2011: Wir freuen uns sehr, die neuen ArchivistaBox-Modelle präsentieren zu dürfen. Sowohl die DMS-Systeme als auch bei der Virtualisierung bieten wir ab sofort aktulisierte Box-Modelle an. Nachfolgend möchten wir die Neuerungen kurz vorstellen.

Mini in der Grösse und im Stromverbrauch: ArchivistaBox-Systeme Säntis, Dolder und Rigi

Beginnen wir bei den ArchivistaBoxen, unseren bewährten DMS-Systemen. Neu erhalten Sie bei den Modellen Dolder, Rigi und Säntis deutlich kleinere ArchivistaBox-Systeme. Weniger als die Hälfte des bisherigen Platzes nehmen die neuen Modelle Mini in Anspruch. Bei Dolder und Rigi wird neu eine schnelle AMD-CPU eingebaut. Das Modell Säntis enthält eine extrem stromsparende QuadCore-CPU. Den neuen Box-Modellen Mini gemeinsam ist, dass der Stromverbrauch unter Last maximal 50 bis 60 Watt beträgt.

Selbstverständlich sind die neuen Minis wie geschaffen für die 64-Bit-Version der ArchivistaBox. Dies bedeutet, dass ab sofort alle Dolder, Rigi und Säntis-Boxen mit 64-Bit ausgeliefert werden. Die Mini-Box findet zudem bei den Scan-Boxen Mythen und Rothorn Verwendung.

Die Preise bei den Basis-Modellen bleiben gleich. Die Option ArchivistaVM entfällt, da eine jede ArchivistaBox-Lösung neu auch das Modul ArchivistaVM enthält. Damit haben Sie jderzeit freie Wahl, ob Sie die ArchivistaBox nativ oder virtualisiert betreiben möchten. Und Sie können und dürfen wie bis anhin ein bis zwei weitere virtualisierte Instanzen (Windows, Linux, etc mit 32- oder 64-Bit) auf der ArchivistaBox Säntis fahren. Wir denken, mehr Flexibilität und Betriebssicherheit erhalten Sie bei keiner anderen DMS-Lösung.

ArchivistaBox Pilatus: Redundante Festplatten und Virtualisierung

Ab der Ausbaustufe ArchivistaBox Titlis, Eiger und Matterhorn werden zwei ArchivistaBox-Systeme ausgeliefert. Dies ist bei der ArchivistaBox Pilatus nicht der Fall, da nur eine Box ausgeliefert wird. Neu erhalten Sie bei der ArchivistaBox Pilatus zwei Festplatten in einem Raid1-Verbund, d.h. die Daten werden doppelt gespeichert.

Auch hier gilt wie bei der ArchivistaBox Säntis, Sie können jederzeit ein zwei zusätzliche virtualisierte Instanzen in Betrieb nehmen. Ob Sie dabei Test-Instanzen fahren, ob Sie einen Backup-Check durchführen oder ob Sie von der ArchivistaBox unabhängige Betriebssysteme betreiben möchten, das bleibt ganz und gar Ihnen überlassen.

ArchivistaVM Budget: Mehr Leistung und Redundanz zum bisherigen Preis

Vor beinahe zwei Jahren haben wir den ersten ArchivistaVM-Server für ein Kundenprojekt zusammengestellt. Wir haben damals mit ca. sFr. 4000.– bis 5000.– pro Server kalkuliert, Hot-swap und Raid-Verbünde schienen uns ein Must-have. Ein halbes Jahr später ist die ArchivistaVM-Lösung Budget (ebenfalls aufgrund eines Projektes) entstanden. Damit war/ist ein Einstig in die Virtualisierung ab 990.– Franken (ca. 700 Euro) möglich. Allerdings, Hot-swap und Raid kriegten wir damals für diesen Preis nicht hin. Neu erhalten Sie für diesen Preis im Grundumfang 8 GByte Speicher und zwei redundante Hot-swap-fähige Festplatten mit jeweils 500 GByte.

ArchivistaVM Summit: Gleiche Leistung zum halben Preis

Die ArchivistaVM-Lösung Summit ist entstanden, um auf kleinstem Raum hot-swap fähige 3.5-Zoll-Festplatten in einem Raid-Verbund betreiben zu können. Diese Leistung hatte vor ca. 18 Monaten seinen Preis, stolze sFr. 3990.– kostete eine ArchivistaVM Summit damals. Neu erhalten Sie die ArchivistaVM-Lösung Summit für weniger als die Hälfte des bisherigen Preises, ganz nach dem Motto: Kleiner in Preis und Leistung geht es nimmer.

Bei der ArchivistaVM-Lösung Summit+ (Plus) erhalten Sie anstelle von zwei Festplatten vier Platten, d.h. anstelle von 2 TByte (Raid1) stehen 4 TB (Raid10) zur Verfügung.

ArchivistaVM Universal: Hot-swap-Festplatten und deutlich mehr Speed

Ursprünglich war geplant, bei der ArchivistaVM Universal erstmalig Solid-State-Festplatten (SSD) zu verwenden. Die entsprechenden Platten haben wir denn auch geordert. Offen gestanden waren wir tief beeindruckt vom Speed der getesteten Platten (bis zu 1 GByte Durchsatz je Sekunde). Allerdings, dieser Speed wird nur deshalb erreicht, weil die entsprechenden PCI-Festplatten sogenannte Fake-Raid-Kontroller enthalten. Unter Fake-Raid werden Festplattenverbünde verstanden, die zwar im BIOS angelegt werden, die aber ohne Software-Treiber nicht in Betrieb genommen werden können.

Zwar können diese Treiber unter Linux relativ einfach eingebunden werden, der Funktionsumfang ist allerdings je nach Hersteller recht eingeschränkt. So konnten wir zwar Raid1 (gespiegelt) oder Raid0 (Verbund ohne Spiegelung) in Betrieb nehmen. Raid10 (Spiegelung und Verbund) klappte jedoch bei beiden getesteten Kontrollern (AMD, SIL) nicht.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die ArchivistaBox 64Bit (bzw. ArchivistaVM als Modul) mit der Option für Raid-Verbünde (Software-Raids) auszustatten. Dies im Wissen, dass unsere Kunden und wir hot-swap fähige Lösungen bei den Festlatten sehr schätzen. In diesem Sinne sind/waren wir von Raid-Verbünden mit PCI-Festplatten nicht restlos begeistert. RAM-Riegel-Austausch in Ehren, aber ohne das Gerät im abgeschalteten Zustand aufzuschrauben, können defekte SSD-Speicherbausteine nicht ausgetauscht werden.

Das neue ArchivistaBox-Modell Universal lässt in dieser Hinsicht keine Wünsche offen. In der Grundausstattung werden vier Festplatten ausgeliefert, Beim Modell Unversal+ (Plus) stehen sogar 6 Festplatten zur Verfügung. Bestückt werden kann die ArchivistaVM-Lösung Universal mit handelsüblichen 2.5"-Festplatten. Aufgrund der Festplattenverbünde (Raid10) kann ein dreifacher Speed erreicht werden, dies bei gleichzeitiger Spiegelung der Daten auf jeweils zwei Festplatten. Die neuen Modelle sind ab sofort im Web-Shop erhältlich.

Alle Lösungen enthalten einen Wartungsvertrag für das erste Jahr. Darin eingeschlossen ist ein kostenloser Austausch (bei Hardwaredefekten) innert 8 Stunden Business-Zeit sowie im gleichen Zeitrahmen Emergency-Support. Selbstverständlich erhalten Sie von unseren Vertriebspartnern und uns auch fertig installierte Virtualisierungsumgebungen (inkl. Clustering) zum Fix-Preis. Und, wir entwickeln unsere Lösungen laufend weiter, auch von diesen Verbesserungen profitieren Sie als Kunde, ohne dafür nochmals in die Tasche greifen zu müssen.

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