Stick (Windows)

USB-Stick für ArchivistaBox Mini erstellen (Windows)

Auf vielfachen Wunsch sei hier das Vorgehen beschrieben, um ab einer ISO-Datei einen bootfähigen USB-Stick unter Windows zu erstellen. Dazu sind zwei Schritte notwendig.

1. Schritt: USB-Stick mit FAT32 formatieren

Es wird zwingend ein FAT32-Stick benötigt, da ansonsten der Boot-Vorgang nicht funktionieren kann. Sehr empfohlen werden Kann das Tool HP Disk USB Storage Tool, das Sie auf vielen Websiten frei zum Download vorfinden, z.B. auch hier bei PCTipp.ch. Das Tool umfasst eine EXE-Datei und ist keine 100 KByte gross. Nach dem Start des Programms Stick einschieben, dieser wird automatisch erkannt, danach den Stick formatieren (Option Quick-Format sehr empfohlen).


Damit ist der USB-Stick bereit, um die im Shop erstellte ISO-Datei auf den Stick zu bringen.

2. Schritt: Erstellen Stick mit UNetbootin

Das Programm kann hier bezogen werden. Nebenbemerkung: Das Programm ist auch für Linux erhältlich und läuft problemlos unter der ArchivistaBox (apt-get install unetbootin). Das Programm nach dem Download starten und anschliessend die ISO-Datei wählen.


Anschliessend durch Klicken auf 'OK' den Vorgang auslösen. Beim Erstellen des Sticks erfolgt eine Kontrollabfrage, dass menu32.c bereits exisitert. Diese Abfrage mit 'YES' bestätigen. Danach ist der Stick bootbar.

Fazit: Einfaches Erstellen eines bootbaren Linux-Sticks

Nach meinen kleinen Tests mit einigen Sticks können sämtliche Fabrikate beliebiger Grösse verwendet, bei zu grossen Sticks (wir benötigen 60 MByte) wird die Partition automatisch durch das HP-Tool auf 8 GByte limitiert. Mit so erstellten Sticks kann die ArchivistaBox Mini in ca. 20 bis 30 Sekunden (auch bei einem langsamen Stick) hochgefahren werden. Selbstverständlich funktioniert die Variante mit der gebrannten CD auch; hier dürfte der Startvorgang ca. 1 bis 2 Minuten Zeit in Anspruch nehmen.

P.S: Wer die beiden obenstehenden Programme nicht unter den angegebenen Links findet, kann sie direkt ab dieser Seite (Datei http://archivista.ch/winstick.zip) downloaden. Danach muss die Zip-Datei entpackt werden, ehe die Programme gestartet werden können. Wer lieber unter Linux unterwegs ist, findet hier eine Anleitung.

P.SII: Gemessen an den üblichen Hürden, die beim Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks für Linux unter Windows entstehen können, dürfte die hier vorgestellte Methode "sehr" human sein, insbesondere im Vergleich zu Anleitungen, welche 'diskpart' oder andere unsägliche Tools empfehlen.