{"id":10184,"date":"2024-03-23T07:19:37","date_gmt":"2024-03-23T06:19:37","guid":{"rendered":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=10184"},"modified":"2025-01-08T02:01:53","modified_gmt":"2025-01-08T01:01:53","slug":"scannen-und-mehr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2024\/scannen-und-mehr\/","title":{"rendered":"Scannen und mehr"},"content":{"rendered":"<h1>AVMultimedia und ArchivistaBox als PDF-Station<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 25. M\u00e4rz 2024:<\/strong> Eine neue Generation der ArchivistaBox erfordert aktualisierte Scanner-Treiber. Ab sofort stellen wir diese auch f\u00fcr AVMultimedia zur Verf\u00fcgung. So gibt es neu die beiden Tools Simple-Scan und &#8217;scantopdf&#8216;, um direkt auf dem Desktop PDF-Dateien zu erstellen. <\/em><em>Weiter wird die Frage er\u00f6rtert, warum die JPeg-Komprimierung f\u00fcr die Fujitsu-Scanner auch 15 Jahre nach der Finanzierung durch die Firma Archivista GmbH nicht auf dem Linux-Desktop ankommt. Und, zum Abschluss wird die Thematik behandelt, <\/em><em>warum Dokumenten-Scanner pl\u00f6tzlich um den Faktor 4.x teurer sind bzw. was dies f\u00fcr die ArchivistaBox bedeutet. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10195\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"974\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-300x152.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-1024x519.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-768x390.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-600x304.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-1536x779.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura3-624x317.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Scanning, Texterkennung und PDFs neu auf dem Desktop<\/h2>\n<p>Fairerweise darf die Frage gestellt werden, warum dies bisher nicht bereits der Fall war. Historisch gesehen war es recht schwierig, mit Scannern unter Linux zu arbeiten. Als die ArchivistaBox 2006 das Licht der Welt erblickte, konnten nur einige wenige Modelle unterst\u00fctzt werden. Sowohl f\u00fcr die AVision-, Canon- als auch Fujitsu-Ger\u00e4te musste ein mittlerer f\u00fcnfstelliger Betrag aufgewendet werden, damit diese liefen.<\/p>\n<p>Die durch die Distributionen ausgelieferten Treiber konnten dabei nicht verwendet werden. Schlimmer noch, die Treiber der ArchivistaBox waren inkompatibel zu den Treibern, welche bei Debian\/Devuan ausgeliefert wurden. Aus diesem Grund wurde darauf verzichtet, die ArchivistaBox-Treiber bei AVMultimedia auszuliefern.<\/p>\n<p>In diesen Tagen wurden bzw. mussten die Treiber aktualisiert werden. Dabei konnte festgestellt werden, dass die bei <strong><a href=\"https:\/\/sane-project.org\">sane-project.org<\/a><\/strong> ausgelieferten Treiber ohne Anpassungen \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. Einzig die JPeg-Komprimierung erfordert noch einen Patch, dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Dadurch, dass auf der neuen ArchivistaBox die Standard-Treiber zum Einsatz kommen, ist es vom Aufwand her recht einfach, diese auch f\u00fcr den AVMultiedia-Desktop zur Verf\u00fcgung zu stellen. Ebenso ist die Texterkennung (Tesseract) mittlerweile derart ausgereift, dass auch hier die Standard-Pakete zum Einsatz kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Simple-Scan und scantopdf als ideale Helferlein<\/h2>\n<p>Etwas schwieriger pr\u00e4sentiert sich die Ausgangslage, wenn es darum geht, Tools f\u00fcr das Scannen auszuw\u00e4hlen. Entweder erfordern diese Pakete viel Platz auf dem Desktop oder dann zeigte sich beim Testen, dass die Tools nicht stabil liefen. Simple-Scan ist ein kleines Tool, um recht einfach Dokumente zu scannen und daraus PDF-Dateien zu erstellen. Als einziger Nachteil resultiert, dass Simple-Scan von Haus aus keine durchsuchbaren PDF-Dateien erstellen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10199\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-624x351.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-640x360.jpg 640w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-620x349.jpg 620w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/scannen-400x225.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dem neu erstellten kleinen Skript &#8217;scantopdf&#8216; k\u00f6nnen Dokumente gescannt und als PDF gespeichert werden, mit dem optionalen Flag &#8218;+&#8216; auch in der durchsuchbaren Form. Um z.B. s\u00e4mtliche Seiten eines Dokumentenscanners zu erfassen, kann das Programm auf der Konsole wie folgt aufgerufen werden:<\/p>\n<pre><strong>scantopdf test+<\/strong><\/pre>\n<p>Der Fortschritt wird entsprechend protokolliert:<\/p>\n<pre><strong>0=&gt;scanimage --batch=\/home\/archivista\/data\/test%04d.jpg --mode 'Color' --format=pnm --source 'ADF Duplex' --resolution '300' -x 210 -y 297 -l 0 -t 0 --page-height 297 --page-width 210 --buffermode=On --df-action Continue<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0001.jpg \/home\/archivista\/data\/test0001 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0002.jpg \/home\/archivista\/data\/test0002 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0003.jpg \/home\/archivista\/data\/test0003 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0004.jpg \/home\/archivista\/data\/test0004 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0005.jpg \/home\/archivista\/data\/test0005 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;tesseract -l deu \/home\/archivista\/data\/test0006.jpg \/home\/archivista\/data\/test0006 pdf<\/strong>\r\n<strong>0=&gt;pdftk \/home\/archivista\/data\/test0001.pdf \/home\/archivista\/data\/test0002.pdf \/home\/archivista\/data\/test0003.pdf \/home\/archivista\/data\/test0004.pdf \/home\/archivista\/data\/test0005.pdf \/home\/archivista\/data\/test0006.pdf output \/home\/archivista\/data\/test.pdf<\/strong><\/pre>\n<p>Am Ende des Prozesses steht die durchsuchbare PDF-Datei &#8218;test.pdf&#8216; zur Verf\u00fcgung. Um die Optionen von &#8217;scantopdf&#8216; zu erhalten, kann das Skript ohne Angabe des Namens aufgerufen werden, nachfolgend die Ausgabe:<\/p>\n<pre><strong>scantopdf file+[deu|eng] Front|Back|Duplex|Flat Lineart|Color dpi bright<\/strong>\r\n<strong>file+ means create searchable pdf or file+deu with german language<\/strong>\r\n<strong>Front+\/Back+\/Duplex+\/Flatbed+[0-7] activate jpeg compression) at \/usr\/bin\/scantopdf line 17.<\/strong><\/pre>\n<p>Soll z.B. eine durchsuchbare PDF-Datei mit italienischer Sprache mit Schwarz\/Weiss erstellt werden, kann dies wie folgt erreicht werden:<\/p>\n<pre><strong>scantopdf datei+ita Duplex Lineart<\/strong><\/pre>\n<p>Angemerkt sei, dass es neben Color und Lineart die Optionen Gray und Halftone gibt. Dabei entspricht &#8218;Gray&#8216; einem Scan in Graustufen sowie Halftone f\u00fchrt zu einer anderen Art eines Scans in Schwarz\/Weiss. Ob die Option &#8218;Lineart&#8216; oder &#8218;Halftone&#8216; zu besseren Ergebnissen beim Scannen f\u00fchrt, kann nicht pauschal festgehalten werden, vielmehr h\u00e4ngt dies von der Vorlage ab und ist entsprechend zu testen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10196\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1006\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-300x157.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-1024x537.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-768x402.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-600x314.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-1536x805.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura2-624x327.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Wenn Open Source (fast) nicht zum Desktop kommt<\/h2>\n<p>Als Anbieter eines Dokumenten-Management-Systems (DMS) w\u00fcnschen sich viele unserer Kunden, dass bei der Auslieferung der ArchivistaBox gleich auch ein Dokumenten-Scanner mitgeliefert wird. Ein Blick in unser <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/1998_10\/gewinner.htm\">Web-Museum zeigt, dass zu Beginn unserer Firmengesichte 1998 die AVision-Scanner<\/a><\/strong> zum Zuge kamen, weil diese damals recht g\u00fcnstig waren. Zwar kosteten diese auch vierstellige Betr\u00e4ge, im Vergleich zu den Mitbewerbern, die schnell \u00fcber 10&#8217;000 Franken\/Euro kosteten, waren die AVision-Ger\u00e4te preiswert und solide.<\/p>\n<p>Im Jahre <a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2008\/fujitsu-scanner\/\"><strong>2008 wurde der Wechsel zu Fujitsu<\/strong><\/a> vollzogen. Prim\u00e4r, weil diese Ger\u00e4te beim Scannen die Bilder im JPeg-Format (d.h. komprimiert) \u00fcbermitteln konnten und dadurch die Seiten \u00fcber UBS um Faktoren schneller \u00fcbermittelt werden konnten. Damit dies unter Linux m\u00f6glich wurde, investierte die Firma Archivista GmbH einen mittleren f\u00fcnfstelligen Betrag, um diese Treiber mit Open Source-Lizenz <strong><a href=\"http:\/\/sane-project.org\">(SANE-Projekt, siehe sane-project.org)<\/a><\/strong> entwickeln zu lassen.<\/p>\n<p>Allerdings ist es bis heute (aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden) so geblieben, dass diese <strong><a href=\"https:\/\/gitlab.com\/sane-project\/backends\/-\/issues\/419\">JPeg-Komprimierung beim publizierten Code deaktiviert ist.<\/a><\/strong> Die Begr\u00fcndung lautet immer, die JPeg-Komprimierung entspreche nicht den Konventionen des Sane-Standards. Folglich ist es so, dass jener Code, der durch unsere Firma finanziert wurde, bis heute nicht f\u00fcr die Allgemeinheit verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Die notwendigen <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/fujitsu.zip\">Anpassungen, um die JPeg-Komprimierung einzuschalten, sind minim, siehe hier,<\/a><\/strong> womit auch klar sein d\u00fcrfte, dass auf der ArchivistaBox bzw. AVMultimedia selbstverst\u00e4ndlich die JPeg-Komprimierung aktiviert ist.<\/p>\n<h2>Ricoh \u00fcbernimmt Fujitsu und erh\u00f6ht Preise um Faktor 4.x<\/h2>\n<p>Still und leise hat sich Ricoh die Dokumenten-Scanner-Sparte von Fujitsu &#8222;geschnappt&#8220;. Dies betrifft alle Ger\u00e4te der fi- und ix-Serie. Der neue Eigner scheint die ix-Ger\u00e4te neu als Consumer und die fi-Ger\u00e4te im Business-Bereich anzupreisen, mit Preissteigerungen bis zum Faktor 4.x. Kostete der fi-7160 vor 2 Jahren noch ca. 750 Franken, so fallen derzeit mehr als 3100 Franken\/Euro an (gem\u00e4ss Homepage digitec).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10192\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/preisfi7160-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Opps, da kostet also das gleiche Ger\u00e4te pl\u00f6tzlich um Faktoren mehr und warum eigentlich wird der Marktleader Fujitsu bei den Dokumenten-Scannern \u00fcbernommen? Zun\u00e4chst einmal, auch wenn die Branche immer wieder Prognosen publiziert, der Markt f\u00fcr das Scannen w\u00fcrde weiter anwachsen, so kann dies nicht beobachtet werden. Wurde vor 25 Jahren fast zu 100% gescannt, so darf bei den Kunden der ArchivistaBox festgestellt werden, der Anteil der gescannten Belege liegt deutlich unter 50%, zuweilen auch unter 25%.<\/p>\n<p>Fakt ist und d\u00fcrfte bleiben, das Scanvolumen nimmt von Jahr zu Jahr ab, im privaten Umfeld sind die Scanner fast komplett verschwunden, eine jede Smartphone-Kamera liefert (mit etwas Optimierung) innert Sekunden gen\u00fcgend gute Resultate. Der Scanner-Markt ist seit vielen Jahren heiss umk\u00e4mpft. Fujitsu hat bzw. hatte sehr gute Ger\u00e4te, jedoch waren diese stets ein paar Franken oberhalb der Konkurrenz angesiedelt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10193 size-medium alignright\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-300x187.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-1024x639.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-768x479.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-600x374.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-1536x958.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1-624x389.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/snapscan1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Gr\u00fcnde, warum Ricoh 80% der Fujitsu-Tochter (die restlichen 20% verbleiben bei Fujitsu) \u00fcbernommen hat, sind nicht bekannt. <strong><a href=\"https:\/\/theimagingchannel.com\/fujitsu-to-sell-scanner-business-to-ricoh\/\">\u00d6ffentlich gemacht wurde jedoch der \u00dcbernahmepreis.<\/a><\/strong> Mit ca. 625 Millionen USD erscheint der Preis recht bescheiden, denn wie gesagt Fujitsu war\/ist globaler Marktleader. Die \u00dcbernahme erfolgte in den Jahren 2022\/2023 in gelinde gesagt sehr leisen T\u00f6nen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, die \u00dcbernahme wird ausdr\u00fccklich als Rebranding (eine Art Pinselanstrich) bezeichnet. Zwar findet sich auf den neueren Verpackungen neuerdings der Name Ricoh (wenn auch sehr dezent). Die Ger\u00e4te selber enthalten jedoch nur die Modellbezeichnung (z.B. ScanSnap) und dies derart marginal, dass die Ger\u00e4te fast schon &#8222;namenlos&#8220; daherkommen. Oder, um es passend zu untenstehendem Bild auszudr\u00fccken, ganz sicher kl\u00f6sterlich bescheiden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10194\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"970\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-300x152.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-1024x517.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-768x388.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-600x303.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-1536x776.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/jura4-624x315.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Folgen f\u00fcr die ArchivistaBox<\/h2>\n<p>F\u00fcr die ArchivistaBox bzw. die Lauff\u00e4higkeit der Scanner im Zusammenspiel mit unseren Scan-Boxen darf angemerkt werden, dass keine Anpassungen notwendig sind. Ob das Ger\u00e4t noch aus der Zeit von Fujitsu oder neu aus dem Hause Ricoh stammt, die internen Modellnummern bleiben gleich. Aktuell werden die Ger\u00e4te beim Sane-Projekt nach wie vor unter Fujitsu gelistet und es darf angenommen werden, dass dies f\u00fcr eine gute Weile noch so bleibt.<\/p>\n<p>Etwas schwieriger gestaltet sich die Sachlage bei den fi-Modellen, rein von der neuen Preispolitik her betrachtet. Der (neu) unterst\u00fctzte IX-1600 kostet keine 400 Franken. Damit k\u00f6nnen 40 Bl\u00e4tter (80 Seiten) die Minute erfasst werden. Das Modell fi-7160 (bisher am meisten ausgeliefert) erreicht 60 Bl\u00e4tter (120 Seiten) die Minute. Bisher kostete das Ger\u00e4te ca. 750 Franken, neu w\u00e4ren es ca. 3200 Franken. Diese happige Preisdifferenz von ca. 2500 Franken d\u00fcrfte in vielen Kundenumgebungen keinen Sinn ergeben.<\/p>\n<p>Generell darf bezweifelt werden, ob die neue Preisstrategie von Ricoh erfolgreich sein wird, denn die Preise der Mitbewerber (z.B. bei 60 Bl\u00e4tter die Minute) liegen deutlich unter 1000 Franken, wobei z.B. der Brother <span class=\"sc-d963cb62-0 btKhJv\">ADS-4900W \u00fcber ein Display und einen Netzwerkanschluss verf\u00fcgt, w\u00e4hrend der Fujitsu bzw. Ricoh fi-7160 einzig \u00fcber einen USB-Anschluss besitzt. Nat\u00fcrlich reicht dieser, um effizient zu scannen, aber ob Firmen bereit sein werden f\u00fcr gleichartige Ger\u00e4te weit \u00fcber 2000 Franken Aufpreis zu zahlen, dies darf bezweifelt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Weil nun aber die Fujitsu\/Ricoh-Preise derart volatil sind, k\u00f6nnen wir diese nicht mehr in unserem Shop anbieten. Die gute Ausnahme bildet die <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/product_info.php?cPath=21&amp;products_id=70&amp;language=de\">Scan-Box Albis,<\/a><\/strong> welche ab sofort perfekt mit dem IX-1600 zusammenarbeitet und auch entsprechend so ausgeliefert wird. Wird ein anderes Ger\u00e4t gew\u00fcnscht, wird die Lieferf\u00e4higkeit und der Preis gerne abgekl\u00e4rt. \u00dcberdies besteht f\u00fcr unsere Kunden und Interessenten neu die M\u00f6glichkeit die Lauff\u00e4higkeit eines gew\u00fcnschten Scanners neu mit AVMultimedia zu testen. L\u00e4uft das Ger\u00e4t dort, steht einem Einsatz im Zusammenspiel mit der ArchivistaBox nichts im Wege.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10184?pdf=10184\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AVMultimedia und ArchivistaBox als PDF-Station Egg, 25. M\u00e4rz 2024: Eine neue Generation der ArchivistaBox erfordert aktualisierte Scanner-Treiber. Ab sofort stellen wir diese auch f\u00fcr AVMultimedia zur Verf\u00fcgung. So gibt es neu die beiden Tools Simple-Scan und &#8217;scantopdf&#8216;, um direkt auf dem Desktop PDF-Dateien zu erstellen. Weiter wird die Frage er\u00f6rtert, warum die JPeg-Komprimierung f\u00fcr die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":10635,"menu_order":36,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-10184","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10184"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10214,"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10184\/revisions\/10214"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}