{"id":11419,"date":"2026-03-23T20:16:03","date_gmt":"2026-03-23T19:16:03","guid":{"rendered":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=11419"},"modified":"2026-03-24T17:08:40","modified_gmt":"2026-03-24T16:08:40","slug":"docker-amd-gpu-und-ki","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/docker-amd-gpu-und-ki\/","title":{"rendered":"Docker, AMD GPU und KI"},"content":{"rendered":"<h1>ArchivistaBox 2026\/III: Die neue KI-Server-Plattform<\/h1>\n<p><strong>Egg, 24. M\u00e4rz 2026:<\/strong> Mit dem neuen Release bietet die ArchivistaBox erstmals s\u00e4mtliche derzeit f\u00fchrenden Server-Technologien im Open Source Umfeld auf einer Plattform an. Neu zu den bisherigen Standbeinen kommen Docker-Container, die lokale KI-Plattform Ollama (lokale k\u00fcnstliche Intelligenz) sowie die derzeit beste Spracherkennung Whisper (inkl. Schweizer Mundart). M\u00f6glich macht dies die Integration der ROCm-Technologie, mit der die AMD-Grafikkarten f\u00fcr s\u00e4mtliche Aufgaben im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz in h\u00f6chster Performanz zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11448\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling0-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Darum bietet die ArchivistaBox neu Docker-Container an<\/h2>\n<p>Aktuelle Software-Pakete basieren auf vielen Abh\u00e4ngigkeiten. Vereinfacht gesagt kann gesagt werden Software Alpha bedingt Bibliothek Beta, diese aber l\u00e4uft nicht auf Betriebssystem Gamma, sondern nur auf Delta. Der klassische Ansatz mit der Server-Virtualisierung, der seit mehr als 15 Jahren mit ArchivistaVM (VirtBox) zur Verf\u00fcgung steht, bietet zwar die M\u00f6glichkeit, die Software Alpha mit der Abh\u00e4ngigkeit Beta zu betreiben, indem das System Gamma als virtuelle Instanz aufgesetzt wird. Darauf kann dann Alpha mit Beta installiert werden.<\/p>\n<p>Docker-Container bieten die M\u00f6glichkeit, dass Alpha auf Delta l\u00e4uft, indem Beta und Gamma in einer Art &#8222;abgeschlossenem Raum&#8220; (Container) zum Laufen erweckt werden. Docker-Container sind f\u00fcr Software-Entwickler in diesem Sinne &#8222;lukrativ&#8220;, weil die eigene Software genau jene Komponenten mitliefern kann, ohne dass ein komplettes Betriebssystem bei allen ausgelieferten Instanzen eingespielt bzw. gepflegt werden muss. F\u00fcr Anwender\/innen ist der Vorteil weniger ersichtlich, denn ohne grafische Oberfl\u00e4che sind sie oft mit Docker &#8222;verloren&#8220;.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsmodell von Docker besteht nun darin, eine grafische Oberfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung zu stellen. F\u00fcr Private und Firmen unter einem bestimmten Jahresumsatz ist der Einsatz zwar kostenfrei, aber die L\u00f6sung ist nicht Open Source. Erstaunlich dabei ist, dass dieser feine Unterschied im Open Source Umfeld kaum Beachtung findet. Und so kam es, wie es kommen musste: Einige nicht ganz nebens\u00e4chliche Projekte im Open Source Umfeld stehen aktuell nur noch als Docker-Container zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich konnte diese Technologie bisher auf jeden ArchivistaBox in einer virtuellen Instanz betrieben werden. Dieser Weg ist aber eben nicht ganz so trivial, zumal dann auch erst Docker auf der Konsole zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde. Mit dem Release 2026\/III ist Docker daher neu direkt auf der ArchivistaBox GPLv3 vorhanden. Docker wird dabei mit der Web-Applikation Yacht ausgeliefert. Damit gelingt insbesondere &#8222;Docker-Neulingen&#8220; der Einstieg weit einfacher als wenn nur die Konsole zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11427\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"991\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-300x155.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-1024x529.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-768x396.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-1536x793.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-600x310.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/yacht-624x322.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit der Docker-Integration bietet die ArchivistaBox AGPLv3 die bisher einzige Open Source Distribution an, welche kostenfrei und ready-to-use sowohl eine webbasierte Verwaltung von KVM\/Qemu wie auch nativem Docker an. Dies im Unterschied z.B. zu Proxmox, wo Docker-Container in die LXC-Technologie (Linux-Container) \u00fcberf\u00fchrt werden (m\u00fcssen). Der letztere Weg mag f\u00fcr viele Szenarien eine Alternative darstellen, aber letztlich steht dabei Docker nicht nativ zur Verf\u00fcgung. Dies wiederum f\u00fchrt dazu, dass eben nicht alle Docker-Instanzen laufen.<\/p>\n<h2>Native Unterst\u00fctzung f\u00fcr AMD-Grafikkarten<\/h2>\n<p>So leistungsf\u00e4hig aktuelle Prozessoren auch sind, f\u00fcr gewisse Anwendungen ist eine Grafikkarte (GPU) die bessere Wahl. Dazu ein Beispiel: Bei der Spracherkennung erledigt eine dezidierte Grafikkarte den Job oft um den Faktor 10 oder noch mehr schneller. Nun ist es im Open Source Umfeld so, dass der Marktleader NVidia nur &#8222;geschlossene&#8220; Treiber ausliefert. AMD stellt hier die bessere Wahl dar, weil die Treiber offengelegt sind (Firmware exklusive). Weiter bieten AMD-Grafikkarten das bessere Preis-\/Leistungsverh\u00e4ltnis. Dem gegen\u00fcber steht bzw. stand, dass die entsprechenden Softwarepakte (z.B. Blender) oft nur NVidia-Grafikkarten unterst\u00fctz(t)en.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2020\/archivistak2-und-archivistaeverest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Als 2021 unsere beiden Flaggschiffe ArchivistaBox K1 und Everest auf den Markt erschienen,<\/a><\/strong> wurden sie mit AMD Radeon Grafikkarten RX 580 ausgeliefert. Die ROCm-Treiber standen zwar damals zur Verf\u00fcgung, aber die Software-Integration klappte 2021 oft nicht oder zumindest oft nicht zufriedenstellend. 2026 sieht dies anders aus, ob KI-Modelle, Rendering und\/oder Video-Processing, die Treiber-Unterst\u00fctzung ist aktuell verf\u00fcgbar. Fairerweise ist hier anzuf\u00fcgen, dass die nahtlose Integration noch immer Probleme darstellen kann. Genau darum gibt es die ArchivistaBox 2026\/III, bei der alle Treiber von Haus aus inkludiert sind.<\/p>\n<h2>Neue Flaggschiffe K2 und Everest<\/h2>\n<p>Mit der ArchivistaBox 2026\/III bieten wir f\u00fcr die Modelle K1 und Everest ein Upgrade bei der Hardware an. Das Modell K2 bietet von der Leistung her nahezu die Leistung des Modelles Everest aus dem Jahre 2021, ohne dass hier eine eigene Grafikkarte notwendig ist. Beim Modell Everest ist neu die Grafikkarte RX 9070 XT mit 16 GB VRAM mit an Bord.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11431\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest.jpg\" alt=\"\" width=\"2019\" height=\"1679\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest.jpg 2019w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-300x249.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-1024x852.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-768x639.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-1536x1277.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-600x499.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/everest-624x519.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2019px) 100vw, 2019px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit die RX 9070 XT (und andere AMD-Grafikkarten) angesprochen werden k\u00f6nnen, sind aktuelle Firmware-Treiber bzw. Linux-Kernel notwendig. Daher steht neu bei der ArchivistaBox 2026\/III der Linux-Kernel 6.18.18 zur Verf\u00fcgung. Die Linux-Firmware stammt von Mitte M\u00e4rz 2026. Auch diese musste integriert werden. Als kleine &#8222;Nebenbemerkung&#8220; sei angef\u00fcgt, dass die aktuelle Firmware f\u00fcr alle unter Linux verf\u00fcgbaren Ger\u00e4te 1.8 GByte umfassen. Vor etwa drei Jahren waren es noch ca. 0.9 GByte bzw. die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrte dazu, dass bei der ArchivistaBox auch der Boot-Mechanismus angepasst werden musste. Bisher wurde die gesamte ISO-Datei in die Boot-Partition (5.6 GByte) abgelegt. Da bei einem Update die Daten kurzfristig zweifach vorliegen, h\u00e4tte das Release 2023\/III die Boot-Partition &#8222;gesprengt&#8220;. Neu besteht ein kleineres essentielles Image (ca. 1.7 GByte), womit die bisherige Gr\u00f6sse der Boot-Partition f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre &#8222;gerettet&#8220; ist.<\/p>\n<p>Nachdem all diese H\u00fcrden gemeistert waren, konnte die ArchivistaBox endlich mit der Grafikkarte RX 9070 XT gestartet werden. Selbstverst\u00e4ndlich profitieren von diesen Anpassungen auch viele andere aktuelle Hardware-Komponenten, die entsprechend neu unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11430\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-300x72.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-1024x246.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-768x184.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-1536x369.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-600x144.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling-624x150.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>22 GByte: Die ROCm-&#8222;Treiber&#8220; von AMD<\/h2>\n<p>Mit dem Upgrade des Linux-Kernels auf die Version 6.18.18 war das Fundament gelegt. Damit moderne Grafikkarten f\u00fcr Render- und KI-Aufgaben ger\u00fcstet sind, werden zus\u00e4tzliche Treiber ben\u00f6tigt. Wobei Treiber jetzt nicht prim\u00e4r der richtige Begriff w\u00e4re. Im Falle von AMD ist es das ROCm-Paket. Es umfasst aktuell ca. 22 GByte. Richtig gelesen, 22 GByte auf der Festplatte sind notwendig, damit die Grafikkarte f\u00fcr Aufgaben im Bereich der Grafik bzw. der k\u00fcnstlichen Intelligenz \u00fcberhaupt genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Zum Vergleich sei gesagt, die aktuelle ISO-Datei der ArchivistaBox ben\u00f6tigt ca. 4.1 GByte. Somit fallen f\u00fcr die Grafikkarte um den Faktor 5.x mehr Daten an. Nat\u00fcrlich darf die Frage gestellt werden, ob weniger nicht mehr w\u00e4re? Sicher w\u00e4re weniger mehr, aber letztlich w\u00e4re hier der Anbieter AMD gefordert, weniger auszuliefern. Oder Mitbewerber\/innen, welche entsprechende Produkte auf den Markt bringen. Oder Software, die mit weniger Leistung klarkommen w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Lokale KI mit Ollama<\/h2>\n<p>Nachdem die ROCm-Treiber von AMD korrekt integriert waren, konnte die erste lokale KI gestartet werden. Oder besser gesagt, die erste KI wurde nat\u00fcrlich l\u00e4ngst vor der ROCm-Integration aufgesetzt, um danach festzustellen, wie &#8222;grottenlangsam&#8220; die CPU unter H\u00f6chstlast \u00fcberhaupt irgendwann Ergebnisse liefert. Als Beispiel sei die Bildkategorisierung mit dem neu in der ArchivistaBox verwendeten Modell angef\u00fchrt. Pro Bild werden hier mit dem Prozessor Ryzen 9590 3XD unter Verwendung aller 32 Threads ca. 2 Minuten ben\u00f6tigt. \u00dcber die Grafikkarte mit ROCm und der RX 9070 XT sind es ca 1.1 Sekunden.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<div id=\"attachment_11428\" style=\"width: 1930px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11428\" class=\"wp-image-11428 size-full\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1.jpg\" alt=\"Beispiel einer mangelhaften Bilderkennung (Immich) mit dem Suchbegriff 'Eiffelturm'\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/immich-1-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11428\" class=\"wp-caption-text\">Beispiel einer mangelhaften Bilderkennung (Immich) mit dem Suchbegriff &#8218;Eiffelturm&#8216;<\/p><\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich kann auch eine Software (wie z.B. bei Immich) verwendet werden, die deutlich schneller bzw. ohne Grafikkarte arbeitet, um Bilder zu erkennen. Allerdings entsprechen die Ergebnisse nicht dem, was State-of-the-Art ist. Dazu sei das Suchbeispiel &#8222;Eiffelturm&#8220; angef\u00fchrt. Obenstehend findet sich eine Trefferansicht mit Immich. Zwar ist es nicht so, dass der Eiffelturm gar nicht gefunden wird, allerdings laufen die korrekten Treffer unter ferner liefen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11423 size-medium\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein-169x300.jpg 169w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein-576x1024.jpg 576w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein-600x1068.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein-300x534.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmnein.jpg 607w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/>\u00a0\u00a0 <\/a><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11425 size-medium\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja-169x300.jpg 169w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja-576x1024.jpg 576w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja-600x1068.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja-300x534.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eiffelturmja.jpg 607w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Vergleich dazu, die neu vorhandene Engine der ArchivistaBox erfasst das Bild links mit: <strong>&#8222;Spielplatz; Kletterger\u00fcst; Kind; Klettern; Drahtnetz&#8220;.<\/strong> Das Bild rechts, der &#8222;richtige&#8220; Eiffelturm wird mit <strong>&#8222;Eiffelturm; Paris; Frankreich; Stahlkonstruktion; Himmel&#8220;<\/strong> beschlagwortet. Das sind derart gewaltige Unterschiede, dass die ArchivistaBox hier doch lieber eine gute Engine &#8222;einbaut&#8220;, auch wenn dazu eine native Grafikkarte notwendig ist.<\/p>\n<p>Die Bilderkennung bildet nur eine spezifische Anwendung von Ollama. Aktuell stehen einige hundert Modelle zur Verf\u00fcgung, die bei der ArchivistaBox 2026\/III alle ausschliesslich lokal laufen (bei Ollama muss der Netzzugriff deaktiviert werden). Dabei gibt es die allseits bekannten Chats, aber auch \u00dcbersetzungen sowie Modelle f\u00fcr die Inhaltszusammenfassung. Die Ergebnisse sind dabei schon &#8222;verdammt&#8220; gut, um es etwas salopp zu sagen.<\/p>\n<h2>Spracherkennung mit Whisper<\/h2>\n<p>Bereits seit 2021 verf\u00fcgt die ArchivistaBox \u00fcber eine Spracherkennung. Die damaligen Tests mit Schweizerdeutsch erzeugten nicht wirklich brauchbare Ergebnisse. Als Beispiel sei hier eine kurze Sequenz aus dem Film &#8222;Die Schweizermacher&#8220; (Rolf Lyssy, 1978, ab ca. 50 Sekunden bis 1 Minute 20) angef\u00fchrt, zun\u00e4chst das (bisherige) Ergebnis mit Vosk:<\/p>\n<p><strong><em>59.79: lange sie mir vorbeigeschaut habt<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>62.94: wo mir wie man der ausl\u00e4nder berufsbild sanieren<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>66.57: damit der b\u00fcrger \u00e4u\u00dferem land mehr erfahren<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>71.07: wir mussten sie neutral riesig f\u00fcr soli solid zum wieviel leide rock gebilligt wird<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nun die aktuelle Ausgabe mit Whisper:<\/p>\n<p><em><strong>00:00:57: Nennen Sie mir ein paar Eigenschaften,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>00:01:02: die wir bei einem Ausl\u00e4nder voraussetzen m\u00fcssen,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>00:01:06: damit er B\u00fcrger von unserem Land werden kann.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>00:01:10: Wie muss er sein?<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>00:01:11: Neutral.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>00:01:14: Fleissig.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unschwer l\u00e4sst sich erkennen, dass die &#8222;moderne&#8220; Engine selbst bei Schweizerdeutsch nicht nur fast 100% eine korrekte \u00dcbersetzung ins Hochdeutsche hinkriegt, sondern auch den Satz so wiedergibt, wie er gesprochen wurde. Eine solche Leistung mit Open Source zu realisieren, doch dies ergibt (nach viel viel Arbeit und Ungewissheit) doch auch ein gutes St\u00fcck Stolz. In diesem Sinne kann angef\u00fchrt werden: Freude herrscht. F\u00fcr unsere bisherigen, f\u00fcr neue Kunden und die Open Source Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Zu Whisper noch zwei Anmerkungen: Wo viel Licht ist, gibt es auch etwas Schatten. Whisper (wohl passend zum Namen) hat zuweilen die Angewohnheit, wo nichts ist, einen Text zu &#8222;halluzinieren&#8220;, d.h. manchmal, wenn der Ton gegen Null tendiert, (er)findet die Engine Text, wo keiner ist. Ferner sei angef\u00fcgt, dass spezifisch f\u00fcr die Schweizer Mundart trainierte Modelle eine schlechtere Qualit\u00e4t lieferten als dies bei der neusten Version von Whisper der Fall ist.<\/p>\n<h2>Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t mit der ArchivistaBox<\/h2>\n<p>Die ArchivistaBox steht seit ca. 20 Jahren daf\u00fcr da, dass unsere Kunden ihre Daten lokal halten. Die ArchivistaBox bietet dazu fixfertige L\u00f6sungen an, die mit der Version 2026\/III neu auch f\u00fcr die Bereiche Container-Management (Docker), lokale KI-Agenten und Bild- wie Spracherkennung (Whisper) als 100 Prozent Open Source L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung stellen. Wer aktuell im Business-Umfeld seine L\u00f6sungen in die Cloud stellt, verpasst f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit und nachhaltig die Chance, digital souver\u00e4n agieren zu k\u00f6nnen. Im aktuellen politischen Umfeld erscheint dies eine gewagte Wette.<\/p>\n<p>Dabei wird oft argumentiert, es stehe keine lokale Alternative zur Verf\u00fcgung. Die ArchivistaBox 2026\/III zeigt eindr\u00fccklich, dass dem nicht so ist. Die ArchivistaBox kann ready-to-use mit Wartung und Support bestellt werden. Wer dies lieber selber machen m\u00f6chte, kann die <strong><a href=\"\/cms\/2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ISO-Datei (2026-er Release) beziehen und selber installieren.<\/a><\/strong> Die ArchivistaBox bietet dabei eine radikal einfache L\u00f6sung f\u00fcr das Self-Hosting an, die auch Open Source ist.<\/p>\n<p>Docker z.B. kann nach dem Hochfahren der ArchivistaBox (ca. 10-20 Sekunden) direkt \u00fcber den gleichnamigen Link gestartet werden. Einfach bei <strong>Benutzer<\/strong> <strong>admin@yacht.lokal<\/strong> und <strong>Passwort<\/strong> <strong>av2013<\/strong> eingeben, und los geht es. Das gleiche gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die bisherige Server-Virtualisierung (VirtBox). Auch hier gilt, einfach <strong>Benutzer root<\/strong> und das <strong>Passwort av2013<\/strong> eingeben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11432\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-300x58.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-1024x196.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-768x147.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-1536x294.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-600x115.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/fruehling3-624x120.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Ollama und Whisper aktivieren<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Komponenten Ollama wie auch Whisper wird eine moderne AMD-Grafikkarte empfohlen. Weiter ist die Datei ai.os zu beziehen. Sie umfasst ca. 30 GByte, beinhaltet daf\u00fcr s\u00e4mtliche Komponenten, wie sie eben ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p><strong><a href=\"\/cms\/ai\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Datei &#8218;ai.os&#8216; (30 GByte!) muss auf der ArchivistaBox im Verzeichnis \/home\/archivista\/data vorliegen.<\/a><\/strong> Nun \u00fcber das Terminal mit &#8217;su&#8216; zum Benutzer root (Passwort av2013) wechseln und die Datei entpacken: &#8218;unsquashfs -d .\/ai ai.os&#8216;. Danach die Engine mit &#8218;cp .\/ai\/desktop.sh \/home\/data\/archivista\/cust\/desktop&#8216; aktivieren und einen Neustart durchf\u00fchren. Nach dem Neustart kann im Terminal &#8218;ollama list&#8216; aufgerufen werden.<\/p>\n<pre><strong>NAME ID SIZE MODIFIED <\/strong>\r\n<strong>xyz44:latest b3cacc3eb7f 3.3 GB 18 hours ago<\/strong><\/pre>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen danach weitere Modelle hinzugef\u00fcgt werden. Die Whisper-Engine kann \u00fcber das Skript &#8218;mp2txt.sh&#8216; im Verzeichnis &#8218;\/home\/archivista\/data\/ai&#8216; aufgerufen werden. Aktuell gibt es weder f\u00fcr Whisper noch f\u00fcr Ollama eine grafische Oberfl\u00e4che. Eine entsprechende Oberfl\u00e4che darf in einer der n\u00e4chsten Versionen der ArchivistaBox erwartet werden.<\/p>\n<p>Sowohl Whisper wie Ollama laufen auch ohne eine eigene AMD-Grafikkarte. Allerdings ist die Geschwindigkeit selbst bei einer schnellen CPU um den Faktor 1:10 bis 1:50 langsamer. Kurz, es lohnt sich vielleicht f\u00fcr einen Test, nicht aber f\u00fcr die Produktion. NVidia-Grafikkarten werden aktuell nicht unterst\u00fctzt. Die Community ist herzlich eingeladen, diesen Part zu &#8222;vollbringen&#8220;.<\/p>\n<h2>Preisbeispiele bei ArchivistaBox K2 und Everest<\/h2>\n<p>F\u00fcr Business-Kunden stehen die Modelle K2 ab 2990.&#8211; bzw. Everest ab 4990.&#8211; zur Verf\u00fcgung. Diese Preisbeispiele entsprechen den aktuellen Marktgef\u00fcge bei den SSD-Platten bzw. Speicherbausteinen (RAM). In diesem Sinne k\u00f6nnen die entsprechenden ArchivistaBoxen nur auf sehr kurzfristige Zusicherung bestellt bzw. ausgeliefert werden. Die Hardware ist gemessen an der Leistung sehr kompakt (30x33x20cm) und passt daher nicht nur in Server-Umgebungen, sondern auch unter jeden Schreibtisch.<\/p>\n<p>Im durchschnittlichen B\u00fcro-Alltag arbeiten sowohl K2 als auch Everest fl\u00fcsterleise. Die neuen Flagschiffe k\u00f6nnen in Egg jederzeit an einem Open Friday &#8222;beschnuppert&#8220; werden. Die gesamte Software der ArchivistaBox (inkl. KI-Module) k\u00f6nnen frei bezogen und betrieben werden. Support und Wartungsvertr\u00e4ge sind sowohl f\u00fcr die Hardware als auch f\u00fcr die reine Software der ArchivistaBox verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><em>P.S: Falls hier jemand Informationen zu unserem Flagschiff Dokumenten Management System bzw. ArchivistaDMS vermisst, dem sei gesagt, dass die hier eingef\u00fchrten Basis-Technologien in Zukunft nahtlos in ArchivistaDMS einfliessen werden. Als Beispiel seien die obigen Beispiele Bild-Klassifikation und Spracherkennung angef\u00fchrt.<\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/11419?pdf=11419\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ArchivistaBox 2026\/III: Die neue KI-Server-Plattform Egg, 24. M\u00e4rz 2026: Mit dem neuen Release bietet die ArchivistaBox erstmals s\u00e4mtliche derzeit f\u00fchrenden Server-Technologien im Open Source Umfeld auf einer Plattform an. Neu zu den bisherigen Standbeinen kommen Docker-Container, die lokale KI-Plattform Ollama (lokale k\u00fcnstliche Intelligenz) sowie die derzeit beste Spracherkennung Whisper (inkl. Schweizer Mundart). 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