{"id":124,"date":"2011-11-02T18:03:47","date_gmt":"2011-11-02T17:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=124"},"modified":"2016-11-04T00:13:59","modified_gmt":"2016-11-03T23:13:59","slug":"archivistaram-amp-archivistausb","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2011\/archivistaram-amp-archivistausb\/","title":{"rendered":"ArchivistaRAM &#038; ArchivistaUSB"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tKVM-Server und Dokumenten-Management (DMS) f&uuml;r die Hosentasche<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Pfaffhausen, 22. Oktober 2011:<\/strong> Vor ziemlich genau einem Jahr konnten wir die erste Beta der neuen ArchivistaBox 64-Bit vorstellen. Heute stellen wir Ihnen zwei Features vor, die eine jede ArchivistaBox deutlich schneller und flexibler machen.<\/em> <em>Zum Einstieg finden Sie hier <a href=\"\/avvm11.gif\" target=\"_blank\"><strong>eine Demo, welche die Installation und den Start von ArchivistaVM in ca. 30 Sekunden aufzeigt.<\/strong><\/a><\/em><em> <\/em><strong><em>Bitte beachten Sie, dass dabei das gesamte Setup und der Start von ArchivistaVM (inkl. X-Server) in weniger als 30 Sekunden komplett im RAM ab USB-Stick erfolgt.<\/em><\/strong><em> Dazu eine kleine Nebenbemerkung, das Flackern in der Demo beruht daher, dass das Aufzeichnungsprogramm mit der Geschwindigkeit der RAM-basierten ArchivistaVM nicht mithalten konnte. Nach diesem Einstieg m&ouml;chte ich ArchivistaRAM und ArchivistaUSB im Detail vorstellen, wobei als <a href=\"\/de\/media\/kvm-server-usb-stick.pdf\" target=\"_blank\"><strong>Alternative auch ein Skript im PDF-Format<\/strong><\/a> zur Verf&uuml;gung steht.<\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\tArchivistaRAM: Start der ArchivistaBox direkt im RAM<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tWir erinnern uns, die Installation der ArchivistaBox ist deshalb derart schnell, weil die Installation komplett im RAM-Speicher abl&auml;uft. Wir m&uuml;ssen daher nicht erst eine Live-CD mounten, wir starten die Installation direkt im Speicher. Vorlage dazu bildete <a href=\"http:\/\/www.tinycorelinux.com\" target=\"_blank\"><strong>TinyCoreLinux.<\/strong><\/a> Bei diesem Mini-Linux (ca. 10 MByte) wird das gesamte Linux im Hauptspeicher geladen. Daraus resultiert ein extrem schnelles Tempo im Betrieb.\n<\/p>\n<p>\n\tWas f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.tinycorelinux.com\" target=\"_blank\"><strong>TinyCoreLinux<\/strong><\/a> gut ist, das w&uuml;nsch(t)en wir uns f&uuml;r die ArchivistaBox nat&uuml;rlich auch. Die Frage, die sich dabei stellte, war, ob es mit vertretbarem Aufwand m&ouml;glich sein w&uuml;rde, eine komplette ArchivistaBox in den RAM-Speicher zu packen und stabil zur Ausf&uuml;hrung zu bringen.\n<\/p>\n<p>\n\tDie Antwort sei vorweg genommen, es geht erstaunlich gut und vorallem rasend schnell. Ab Prompt f&uuml;r das Starten des Installers vergehen 26 Sekunden, bis z.B. ArchivistaVM komplett im RAM installiert ist und f&uuml;r den Produktiv-Einsatz zur Verf&uuml;gung steht. Damit wir uns richtig verstehen, dabei wird die gesamte ArchivistaVM-Installation durchgef&uuml;hrt. Ein Neustart nach der Installation ist nicht notwendig, der VM-Server steht nach 26 Sekunden produktiv zum Arbeiten zur Verf&uuml;gung.\n<\/p>\n<p>\n\tWie starten wir die RAM-basierte Installation? Ganz einfach, indem wir beim ersten Prompt die Option &#39;ram&#39; eingeben:\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"480\" hspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/avram.png\" vspace=\"0\" width=\"638\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDanach erfolgt die Installation komplett im RAM. Sie k&ouml;nnen danach IP-Adresse, Maske, DNS und Gatway eingeben. Am Ende erhalten Sie eine Meldung. Sie k&ouml;nnen nun entweder mit &#39;go&#39; direkt lokal einen X-Server (im Ram!) starten, um lokal zu arbeiten, oder Sie starten ab einer anderen Maschine &uuml;ber die zuvor eingegebene IP-Adresse das Web-Interface.\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>Wichtig: Damit ArchivistaRAM arbeitet, sind minimal 2 GByte RAM erforderlich.<\/strong> Sinnvollerweise sollten Sie &uuml;ber 4 GByte verf&uuml;gen, wirklich komfortabel wird das Arbeiten mit 8 oder 16 GByte. F&uuml;r ArchivistaVM ben&ouml;tigen Sie 2 GByte, f&uuml;r ArchivistaDMS 4 GByte und f&uuml;r ArchivistaDesktop sind minimal 8 GByte erforderlich, da ansonsten das System nicht ins RAM ausgepackt werden kann. F&uuml;r das eigentliche Arbeiten sp&auml;ter w&uuml;rde plus\/minus die H&auml;lfte ausreichen; Sie sollten aber dennoch 2 oder 4 GByte f&uuml;r das System reservieren. Erleidet n&auml;mlich die RAM-Disk des Systems full house, so steht das gesamte System danach still.\n<\/p>\n<h2>\n\tArchivistaUSB: KVM- und DMS-Server f&uuml;r die Hosentasche<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tArchivistaRAM hat einen kleinen Mangel, Sie ben&ouml;tigen f&uuml;r das System gleichwohl eine Festplatte. ArchivistaRAM formatiert dabei entweder eine leere Festplatte (\/dev\/sda) oder aber es wird die Platte \/dev\/sda4 verwendet (sofern diese Partition bereits fr&uuml;her formatiert wurde.\n<\/p>\n<p>\n\tArchivistaUSB geht hier einen entscheidenen Schritt weiter. Dazu ist es allerdings notwendig, dass Sie zun&auml;chst einen USB-Stick entsprechend vorbereiten. Damit wir uns richtig verstehen, ArchivistaRAM ben&ouml;tigt nicht zwingend einen USB-Stick, ArchivistaUSB (wie der Name ja sagt) dagegen schon. Der Stick sollte minimal 8 GByte Platz enthalten, besser bzw. komfortabler sind Sticks mit 16, 32 oder noch mehr GByte Speicher.\n<\/p>\n<p>\n\tRichten Sie zun&auml;chst die ArchivistaBox gem&auml;ss der <strong>Anleitung f&uuml;r das Erstellen eines USB-Sticks<\/strong> ein. Die erste Partition f&uuml;r das Systems umfasst genau 1 GByte (1024 MByte). Danach richten Sie eine zweite Partition ein (empfohlen werden 2 GByte SWAP) und den Rest verwenden Sie f&uuml;r die Datenpartition:\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"184\" hspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/avcfdisk.png\" vspace=\"0\" width=\"599\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDie obenstehende Abbildung ergibt das Abbild mit einem 8 GByte-Stick, f&uuml;r das Partitionieren verwendet wurde cfdisk. Sie k&ouml;nnen daf&uuml;r aber auch jede andere Software verwenden, sofern Sie die richtigen Formate for die erste, zweite und dritte Partition hinkriegen. Wichtig ist weiter, dass Sie die Partitionen zwei und drei formatieren, einmal mit &#39;mkswap \/dev\/xxx2&#39; sowie weiter mit &#39;mkfs.ext4 \/dev\/xxx3&#39; f&uuml;r die Datenpartition.\n<\/p>\n<p>\n\tEin so vorbereiteter Stick kann gebootet werden. Geben Sie beim ersten Prompt den folgenden Befehl ein:\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"481\" hspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/avusb.png\" vspace=\"0\" width=\"634\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tMit der Option <strong>&#39;ramdisk&#39;<\/strong> bestimmen Sie, dass die zweite Partion des USB-Sticks als Swap-Speicher und die dritte Partition als Datenpartition verwendet wird. Damit haben wir eine zu 100% auf dem USB-Stick befindliche ArchivistaBox eingerichtet, die in ca. 30 Sekunden auf jedem einigermassen modernen Rechner in Betrieb genommen werden kann.\n<\/p>\n<p>\n\tDabei k&ouml;nnen Sie auf dem Stick (solange der Speicher des USB-Sticks reicht) beliebige virtualisierte Instanzen einrichten, die selbstverst&auml;ndlich nach dem Herunterfahren des Systems f&uuml;r die n&auml;chste portable Sitzung weiterhin zur Verf&uuml;gung stehen. Auch eine 100% portable ArchivistaDMS-L&ouml;sung l&auml;sst sich so einfach realisieren. <strong>ArchivistaRAM und ArchivistaUSB zusammen ergeben eine 100% portable ArchivistaBox f&uuml;r den USB-Stick. Das Aufstarten und Einrichten des Systems dauert keine 30 Sekunden. Der USB-Stick findet Platz in jeder Hosentasche.<\/strong> Damit erhalten Sie ein mobiles System auf kleinstem Raum, das bequem z.B. am Schl&uuml;sselbund nur darauf wartet, in einen herumstehenden Rechner eingeschoben und gestartet zu werden.\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>Hinweis:<\/strong> Wie ich bereits am <strong>letzten linxuday.at-Vortrag<\/strong> beschrieben haben, l&auml;sst sich der Installer beliebig konfigurieren. Die aktuellen ISO beinhalten bereits einige Sets. W&auml;hlen Sie aus zwischen <strong>box244, box245, box246 und box247,<\/strong> damit ereichen Sie vollautomatisierte Installationen im RAM. Bitte beachten Sie die IP-Adressen, die automatisch gesetzt werden. Achten Sie bei Anpassungen in der Datei isolinux.cfg bzw. syslinux.cfg weiter darauf, dass die Zeile APPEND (nicht wie untenstehend falsch dargestellt) aus genau einer Zeile bestehen muss.\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"font-size: smaller;\"><span style=\"font-family: Courier New;\">label box244<br \/>\n\tkernel vmlinuz<br \/>\n\tAPPEND initrd=initrd.img quiet ram ramdisk_size=4194304 keyboard.de_CH lang.de auto ip.192.168.2.244 submask.255.255.255.0 gw.192.168.2.1 dns.192.168.2.1 ramdisk <\/span><\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"font-size: smaller;\"><span style=\"font-family: Courier New;\">label box245<br \/>\n\tkerne<br \/>\n\tl vmlinuz<br \/>\n\tAPPEND initrd=initrd.img quiet ram ramdisk_size=4194304 keyboard.de_CH lang.de auto ip.192.168.2.245 submask.255.255.255.0 gw.192.168.2.1 dns.192.168.2.1<\/span><\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>label box246<br \/>\n\tkernel vmlinuz<br \/>\n\tAPPEND initrd=initrd.img quiet ram ramdisk_size=4194304 keyboard.de_CH lang.de auto ip.192.168.0.246 submask.255.255.255.0 gw.192.168.0.2 dns.192.168.0.2 ramdisk<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"font-family: Courier New;\">label box247<br \/>\n\tkernel vmlinuz<br \/>\n\tAPPEND initrd=initrd.img quiet ram ramdisk_size=4194304 keyboard.de_CH lang.de auto ip.192.168.0.247 submask.255.255.255.0 gw.192.168.0.2 dns.192.168.0.2<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tWeiter k&ouml;nnen Sie mit <strong>ramswap.\/dev\/sdc4<\/strong> und <strong>ramdata.\/dev\/sdk2<\/strong> die jeweils gew&uuml;nschen internen Laufwerke ansprechen. Sofern Sie die Option <strong>ramdisk<\/strong> verwenden, hat diese eine h&ouml;here Priorit&auml;t.\n<\/p>\n<p>\n\tUnd falls Ihnen das alles zu komplex bzw. umst&auml;ndlich erscheint, so k&ouml;nnen Sie als ArchivistaBox-Kunde fixfertige Sticks gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellen. Eine Mail nach <a href=\"mailto:webmaster@archivista.ch?subject=ArchivistaUSB-Stick&amp;body=Guten%20Tag%0A%0AIch%20bin%20bereits%20ArchivistaBox-Kunde%20und%20m%C3%B6chte%20einen%20ArchivistaUSB-Stick%20mit%20Gr%C3%B6sse%20XX%20GByte%20bestellen.%20Bitte%20unterbrieten%20Sie%20mir%20eine%20Offerte.%0A\"><strong>webmaster@archivista.ch<\/strong><\/a> gen&uuml;gt. Nun aber viel Spass mit ArchivistaRAM und ArchivistaUSB.\n<\/p>\n<p>\n\t<em><strong>Bitte beachten:<\/strong> Um mit ArchivistaRAM und ArchivistaUSB arbeiten zu k&ouml;nnen ben&ouml;tigen Sie die neue <\/em><em><strong>Version vom 25. Oktober 2011. Sie <a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/archivista_cd1.iso\">finden die neue Version hier.<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/124?pdf=124\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KVM-Server und Dokumenten-Management (DMS) f&uuml;r die Hosentasche Pfaffhausen, 22. Oktober 2011: Vor ziemlich genau einem Jahr konnten wir die erste Beta der neuen ArchivistaBox 64-Bit vorstellen. Heute stellen wir Ihnen zwei Features vor, die eine jede ArchivistaBox deutlich schneller und flexibler machen. 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