{"id":147,"date":"2013-06-15T22:27:52","date_gmt":"2013-06-15T20:27:52","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=147"},"modified":"2016-11-04T00:30:18","modified_gmt":"2016-11-03T23:30:18","slug":"scanbox-albis-iii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2013\/scanbox-albis-iii\/","title":{"rendered":"ScanBox Albis III"},"content":{"rendered":"<h1>\n\t86 Gramm und 200 Seiten\/Minute<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<strong><em>Pfaffhausen, 3. Juni 2013:<\/em><\/strong><em> Wir haben den Anspruch, Produkte auf den Markt zu bringen, die nicht einfach nur das tun, was andere auch k&ouml;nnen. Vielmehr reizt es uns, Produkte zu entwickeln, die (etwas) mehr bieten, und auf die wir stolz sein d&uuml;rfen. Die ArchivistaBox Albis III bietet als Scan-Station die doppelte bzw. dreifache Leistung der bisherigen Scan-Stationen, und dies bei kleinstem Gewicht und Stromverbrauch. In der ArchivistaBox Albis stecken 15 Jahre Erfahrung. Grund genug, in diesem Blog neben der Vorstellung der Albis III R&uuml;ckschau auf die Entstehungsgeschichte der Albis-Serie zu halten.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"337\" src=\"\/de\/media\/genf.jpg\" width=\"600\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tWir waren es leid, Scan-Stationen und Archiv-Server immer wieder neu aufzusetzen&#8230;<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDas ArchivistaBox-Konzept stammt aus dem Jahre 2004. Damals wollten wir einen <a href=\"\/de\/media\/archivserver.pdf\" target=\"_top\"><strong>Standard-Archiv-Server<\/strong><\/a> realisieren, weil wir es leid waren, immer wieder die gleichen Systeme irgendwie doch anders zu implementieren. Von der uns&auml;glichen Situation bei den Scan-Stationen ganz zu schweigen. <strong>Mit jeder Windows-Version mussten wir die Server wie Scan-Stationen neu aufsetzen, und genau dies wollten wir nach der Jahrtausendwende vermeiden. Aus dieser Idee ist die ArchivistaBox enstanden.<\/strong> Dies war einfacher gesagt als getan. Bis die Software endlich das machte, was wir wollten, ging mehr als ein Jahr vorbei (vorallem USB und Scannertreiber besch&auml;ftigen uns lange). Bei der Hardware setzten wir auf Industrierechner. Die relativ kleinen (ca. 3 kg schweren) Boxen erwiesen sich als &auml;ussert robuste Arbeitstiere, auch wenn der Preis von ca. 2000 Franken (ca. 1500 Euro) f&uuml;r die Hardware recht hoch war.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"left\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"168\" hspace=\"10\" src=\"\/de\/media\/albis_box.jpg\" vspace=\"5\" width=\"113\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tIn der Folge sollten die Hardware-Preise zwar etwas moderater werden, aber Intel-Prozessoren haben bis heute einen stolzen Preis, eine stromsparende CPU kostet auch heute noch gut und gerne mehrere Hundert Franken bzw. Euro. So kam es, dass wir heute zu einem grossen Teil Prozessoren von AMD verbauen, wobei dies zur Folge hat, dass die Boxen eher gr&ouml;sser denn kleiner wurden. Bei den eigentlichen Archiv-Servern war\/ist die Baugr&ouml;sse weniger ein Thema, aber neben einem Scanner (klein wie gross) kommen l&uuml;fterlose Box-Systeme immer gut an.\n<\/p>\n<p>\n\tIm Jahre 2009 realisierten wir daher die <strong>Scan-Station Albis I,<\/strong> welche mit 148g f&uuml;r Jahre die leichteste ArchivistaBox bleiben sollte. <strong>Als Nachteil bei der Albis I resultierte, dass sie ein komplett eigenes Embedded-Linux bedingte. Auch war\/ist die Albis-I limitiert; sie scannt\/e zwar durchaus ansprechend, aber ansonsten kam sie spartanisch daher.<\/strong> Sie hat(te) weder einen Bildschirm-Anschluss und die Konfiguration erfolgte dezentral &uuml;ber textbasierte Konfigurationsdateien. Gerne h&auml;tten wir auch bereits damals eine vollwertige ArchivistaBox auf einer Embedded-Plattform <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ARM-Architektur\" target=\"_top\"><strong>(ARM)<\/strong><\/a> realisiert. Doch entweder waren die Preise der Hardware zu hoch oder die Leistung zu gering, und so realisierten wir erstmal die Scan-Station auf ARM-Basis.\n<\/p>\n<p>\n\tLeider zeichnete sich vor ca. einem Jahr ab, dass die Hardware der Albis I nicht mehr lieferbar sein w&uuml;rde. Folglich mussten wir einen Nachfolger realisieren. Dieser sollte plus\/minus die gleiche Funktionalit&auml;t wie eine normale ArchivistaBox aufweisen. Und genau dies realisierten wir Ende <strong>2012 mit der Albis II.<\/strong> Diese wird zwar &quot;nur&quot; zum Scannen verwendet, die Albis II ist aber an sich eine vollwertige ArchivistaBox. Mit einem Gewicht von ca. 2 kg ist die Albis II jedoch kein Leichtgewicht.\n<\/p>\n<h2>\n\tAller guter Dinge sind drei: ArchivistaBox Albis III<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDies &auml;ndert sich nun mit der Albis III, denn diese wiegt noch gerade 86 Gramm, und umfasst wie die Albis II den gesamten Leistungsumfang einer vollwertigen ArchivistaBox. Die Albis III vereint das Gewicht der 1. mit dem Leistungsumfang der 2. Generation, und ist &uuml;berdies leistungsf&auml;higer als beide bisherigen Scan-Boxen zusammen.\n<\/p>\n<p>\n\t<em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"474\" src=\"\/de\/media\/raspi_case.jpg\" width=\"600\" \/><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\tDer <strong>Clou der ArchivistaBox Alibs III ist, dass wir auf die standardkonforme <a href=\"http:\/\/www.raspberrypi.org\/\" target=\"_top\">ARM-basierte Raspberry Pi <\/a>zur&uuml;ckgegriffen haben, einen Kleinst-Rechner, der im Einkauf f&uuml;r ca. 40 USD erworben werden kann.<\/strong> Bisher war es bei Kleinst-Rechnern (ARM) leider so, dass alle Komponenten zusammen letztlich mehr kosteten als ein vollwertiger PC. Selbst bei mehreren Tausend ARM-Boards waren die Preise noch immer nicht tiefer als eine Intel\/AMD-Hauptplatine. Wie gesagt, beim Raspberry Pi ist dies anders, f&uuml;r 40 USD l&auml;sst sich derzeit keine Intel\/AMD-Platine mit Prozessor, RAM und Geh&auml;use finden.\n<\/p>\n<h2>\n\tDarum kostet die Albis III doch etwas mehr als 40 USD<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tSelbstverst&auml;ndlich basiert die Albis III auf Open Source. Dies heisst nun aber gerade nicht, dass wir die Abbilder kostenfrei zum Download anbieten. Dies aus zwei Gr&uuml;nden: 1. Hinter der ArchivistaBox Alibs III steckt viel Arbeit, sehr viel Arbeit. Diese Arbeit wird durch unsere Kunden finanziert, ohne die wir keine ArchivistaBox je realisieren h&auml;tten k&ouml;nnen. Daher <strong>stellen wir die ArchivistaBox Albis III derzeit unseren Kunden zur Verf&uuml;gung, und zwar im Rahmen des Wartungsvertrages kostenfrei samt Hardware, und fixfertig konfiguriert.<\/strong> Dabei gilt, f&uuml;r jede bisherige Scan-Station kann kostenfrei eine neue Albis III bezogen werden.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"\" height=\"122\" hspace=\"10\" src=\"\/de\/media\/raspi_side.jpg\" vspace=\"5\" width=\"300\" \/>2. Wir haben die vergangenen Jahre unsere lieben Erfahrungen mit Trittbrettfahren gemacht. Da wurden L&ouml;sungen realisiert, dass einem die Haare zu Berge stehen, und zwar mindestens bis zum Gipfel des Matterhorns. Und dies nicht nur, weil viele sich als offizielle Vertriebspartner ausgegeben haben (hier m&uuml;ssen wir jeweils unseren Anwalt bem&uuml;hen), sondern vorallem, weil diese L&ouml;sungen derart schlecht implementiert wurden, dass wir oft Tage an Arbeit in Offerten aufnehmen m&uuml;ssen, um aus miserabel aufgesetzten halbwegs vern&uuml;nftige L&ouml;sungen hinzukriegen.\n<\/p>\n<p>\n\tUnd daher bleibt es dabei, die Albis III wird es (zumindest derzeit) weder frei zum Download geben, noch werden wir diese f&uuml;r 40 USD (den reinen Hardwarekosten f&uuml;r die Platine) anbieten k&ouml;nnen. Dies alleine schon deshalb, weil wir nicht nur das &quot;nackte&quot; Board liefern, sondern eine fixfertig einsetzbare ArchivistaBox, die aus Platine, Geh&auml;use, Netzteil, USB-Micro-Kabel, extrem schneller 8GB-SD-Karte, USB-Keypad und fixfertig konfigurierter ArchivistaBox-Software bestet. Immerhin, die <a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/product_info.php?cPath=21&amp;products_id=70&amp;language=de\"><strong>Albis III kostet nicht mehr als die bisherigen Albis-Boxen, scannt daf&uuml;r im Vergleich zur Albis I dreimal so schnell,<\/strong><\/a> und selbst im Vergleich zur Albis II verarbeitet die Albis III noch immer die doppelte Anzahl Seiten. <strong>Die Albis III kann daher selbst bei Scannern zum Einsatz kommen, bei denen pro Tag mehere 10&#39;000 Seiten zu verarbeiten sind.<\/strong> Vergessen Sie Power-Edge-Workstations mit lauten L&uuml;ftern beim Scannen, die Alibs III wiegt wie gesagt gerade einmal 86 Gramm und ben&ouml;tigt unter Last keine 4 Watt.\n<\/p>\n<p>\n\tDerzeit kommt die ArchivistaBox Albis III einzig zum Scannen zum Einsatz. Von der Leistungsf&auml;higkeit k&ouml;nnte sie aber auch als ganz normale ArchivistaBox zum Einsatz kommen. <strong>Derzeit k&ouml;nnten auf dem 86g schweren ArchivistaBox-Zwerg weit &uuml;ber 2 Mio. Seiten Platz finden<br \/>\n\t,<\/strong> dies sind immerhin ca. 4000 Bundesordner. Offen gestanden h&auml;tte ich vor 15 Jahren nie zu tr&auml;umen gewagt, dass wir dereinst ein solches Produkt anbieten werden k&ouml;nnen. In diesem Sinne: Happy Birthay Archivista!\n<\/p>\n<p>\n\t<em>P.S: Die ArchivistaBox Alibs III enth&auml;lt selbstverst&auml;ndlich die Treiber aller Scanner fixfertig installiert bereit. Einfach Ger&auml;t anschliessen und scannen; einfacher kann Scannen nicht sein, kosteneffizienter ohne die ArchivistaBox Albis III ebenso nicht! <\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/147?pdf=147\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>86 Gramm und 200 Seiten\/Minute Pfaffhausen, 3. 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