{"id":1508,"date":"2015-06-26T11:58:25","date_gmt":"2015-06-26T09:58:25","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=1508"},"modified":"2016-09-02T23:42:12","modified_gmt":"2016-09-02T21:42:12","slug":"version-2015vi","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2015\/version-2015vi\/","title":{"rendered":"Version 2015\/VI"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tSichern, Klonen und grosse Platten<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Egg, 26. Juni 2015:<\/strong> Wer diesen Blog verfolgt, k&ouml;nnte den Eindruck erhalten, bei der ArchivistaBox w&uuml;rde das Thema Sicherung nur deshalb immer wieder im Mittelpunkt stehen, weil die bereits bestehenden L&ouml;sungen dauernd nachgebessert werden m&uuml;ssten. Das Gegenteil ist der Fall, die bestehenden M&ouml;glichkeiten zur Sicherung arbeiten nunmehr seit mehr als einem Jahrzent stabil. Trotzdem gibt es immer M&ouml;glichkeiten, eine gute L&ouml;sung noch einfacher zu machen. Im nachfolgenden Blog werden daher zwei neue Sicherungskonzepte vorgestellt, genauso wie mit dem Release 2015\/VI erstmals Festplatten (nicht Festplattenverb&uuml;nde, dies geht schon lange) im Bereich von 4 und 6 TByte verwendet werden k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<em><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/carcassone.jpg\" style=\"width: 600px; height: 337px;\" \/><\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\tEine lange Vorgeschichte&#8230;<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDas Thema Datensicherung geh&ouml;rt nicht zu jenen Themen, die besonders beliebt sind. Dabei d&uuml;rften verschiedene Gr&uuml;nde eine Rolle spielen. Erstens arbeiten Festplatten, selbst Solid-State-Platten und SD-Karten mittlerweile recht stabil, Ausf&auml;lle sind folglich eher selten zu beklagen. Zweitens ist das Thema nicht ganz trivial. Eine Sicherung zu erstellen, dies d&uuml;rfte keine Hexerei sein, eine ertellte Sicherung zu &uuml;berpr&uuml;fen (idealerweise im laufenden Betrieb), davor schrecken auch gestandene Informatiker\/innen gut und gerne zur&uuml;ck, zu gross ist die Angst, dabei das an sich laufende System mit einer fehlerhaften Sicherung zu zerst&ouml;ren. Drittens erfindet die Informatikbranche gerne neue L&ouml;sungen, bei der am Schluss niemand wirklich verantwortlich gemacht werden kann.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/carcassone2.jpg\" style=\"width: 300px; height: 534px; float: left; margin: 5px 20px;\" \/>Dazu z&auml;hlt zweifelsohne die Sicherung der Daten in der Cloud, denn dabei kann der Anbieter in der Wolke jederzeit sagen, die Daten seien gar nie in der Wolke angekommen. Niemand wird ernsthaft behaupten wollen, dass Wolken als besonders stabile Gefilde gelten, sie kommen und gehen, und sind sie nicht mehr da, herrscht entweder Sonnenschein (wor&uuml;ber Freude herrscht) oder es regnet, blitzt oder schneit (wof&uuml;r die Natur [vorliegend die inperfekte Naturwissenschaft] verantwortlich gemacht wird). Selbst die Anwender\/innen wissen im Prinzip, dass mit der Ablage der Daten in der Wolke die Kontrolle &uuml;ber die Daten dahin ist, niemand kann bekanntlich einfach so nach Wolken greifen. Der passwortgesch&uuml;tze Zugang bedeutet ja geradezu, dass nicht ich selber bestimme, ob die Daten verf&uuml;gbar sind, sondern ein Dritter.\n<\/p>\n<p>\n\tDie ArchivistaBox nimmt die Sicherung deutlich ernster. Und daher gibt es seit mehr als einen Jahrzehnt (seit es die ArchivistaBox gibt) nicht nur eine M&ouml;glichkeit zur Sicherung, sonndern viele. Damit konnten wir bisher einen kompletten Totalausfall bei Kunden vermeiden. Jedoch gibt es in der Praxis immer wieder F&auml;lle, bei denen weitere Sicherungsm&ouml;glichkeiten dem Kunden geholfen h&auml;tten, gar nicht erst in eine grenzwertige Situation zu geraten. Unter grenzw&auml;rtig zu verstehen sind Situationen, wo z.B. keine Sicherungen bestanden (wohl aber die Daten auf der\/den Box\/en noch verf&uuml;gbar waren), die Sicherungskopien &uuml;ber Jahre nicht &uuml;berpr&uuml;ft wurden, niemand f&uuml;r die Sicherung zust&auml;ndig war, keine Festplatte verf&uuml;gbar war, das Laufwerk zu klein war, niemand bemerkte, dass der Zieldatentr&auml;ger voll ist etc.\n<\/p>\n<h2>\n\t&#8230;und zwei neue M&ouml;glichkeiten zur Datensicherung<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDie <strong>erste neue Variante der Datensicherung<\/strong> betrifft den Fall, dass bei einem Kunde niemand in der Lage war, ein Netzwerklaufwerk f&uuml;r die Sicherung zur Verf&uuml;gung zu stellen. Ebenso fehlte eine USB-Festplatte. Wohl aber konnte der Kunde auf das Netzwerklaufwerk der ArchivistaBox zugreifen. L&auml;ge es da nicht nahe, die Datensicherung in den temp-Ordner des freigegebenen Ordners der ArchivistaBox zu erstellen. Diese kann der Kunde danach vom lokalen Rechner zumindest an einen anderen Ordner (z.B. in ein bestehendes Netzlaufwerk) kopieren. Daher gibt es mit der Version 2015\/VI eine <strong>Datensicherung auf die lokale ArchivistaBox.<\/strong> Dazu sind in WebConfig die folgenden Einstellungen notwendig:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/backuplocalhost.png\" style=\"width: 600px; height: 226px; border-width: 0px; border-style: solid;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tMit diesen Einstellungen erfolgt die Sicherung in den lokalen (freigegebenen) temp-Ordner. Wichtig zu wissen ist, dass dadurch die maximale Gr&ouml;sse der Datenbank auf die H&auml;lfte &#39;schrumpft&#39;, weil ja neben den Daten nochmals soviel Platz f&uuml;r die Sicherung im lokalen temp-Ordner ben&ouml;tigt wird.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/bachtelclone.jpg\" style=\"width: 300px; height: 307px; float: right;\" \/> Die <strong>zweite neue Sicherungsm&ouml;glichkeit steht bei der Archivista Bachtel<\/strong> zur Verf&uuml;gung. Diese M&ouml;glichkeit ist einem Kommentar zu einem Artikel bei <strong><a href=\"http:\/\/www.pro-linux.de\/news\/1\/22422\/archivistabox-appliance-mit-raspberry-pi-2-und-integration-von-dokumentenve.html\">ProLinux.de <\/a><\/strong>zu verdanken. Da wird angeregt, die ArchivistaBox Bachtel redundant auszuliefern. Einmal abgesehen davon, dass dies durchaus gemacht werden k&ouml;nnte, erscheinen zwei ArchivistaBoxen f&uuml;r kleinere Umgebungen doch etwas viel Ballast und auch der zus&auml;tzliche Datenverkehr bei redundanten Datenbanken d&uuml;rfte bei SD-Karten nicht prim&auml;r geeignet sein, die Lebensdauer der SD-Katen nachhaltig zu verbessern. Die nunmehr gew&auml;hlte L&ouml;sung ist weit eleganter.\n<\/p>\n<p>\n\tNeu besteht die M&ouml;glichkeit, bei der <strong>Datensicherung auf Server die Option &#39;rapsi&#39;<\/strong> zu w&auml;hlen. Dabei muss ein <strong>USB-Micro-SD-Adapter mit gleichgrosser SD-Karte bei der ArchivistaBox Bachtel eingelegt werden. <\/strong>Bei der Sicherung erfolgt eine 1:1-Kopie der integrierten SD-Karte auf jene des eingelegten USB-Sticks. Der so erstellte Datentr&auml;ger kann jederzeit dem USB-Stick entnommen werden und als <strong>Klon direkt in den internen SD-Slot der (ausgeschalteten!!!) ArchivistaBox Bachtel<\/strong> gelegt werden. Danach ArchivistaBox Bachtel hochfahren und mit dem Klon kann gearbeitet werden. Damit wird praktisch Redundanz bei der Datensicherung erreicht, ohne dass ein zweite ArchivistaBox Bachtel notwendig ist. Ebenso entf&auml;llt der aktive USB-Hub f&uuml;r die Datensicherung, da f&uuml;r den USB-SD-Adapter gen&uuml;gend Strom zur Verf&uuml;gung stellt. Die <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=bachtel+clone&amp;x=0&amp;y=0\">enstprechenden Komponenten k&ouml;nnen im Shop<\/a><\/strong> bestellt werden.\n<\/p>\n<h1>\n\tFestplatten mit 4 und 6 TByte bei Matterhorn<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\tDie ArchivistaBox Matterhorn wird im Grundumfang mit Festplatten &uuml;ber 2 TByte ausgeliefert. Damit stehen 2 TByte f&uuml;r die Daten zur Verf&uuml;gung. Archive, die gr&ouml;sser wurden, konnten mit einer ArchivistaBox Universal oder einem SwissRocket-Rechner erweitert werden, womit jederzeit auch Archivgr&ouml;ssen &uuml;ber 2 TByte realisiert werden konnten. Ein bestehender Kunde fragte an, ob es nicht m&ouml;glich w&auml;re, mit den Standard-Geh&auml;use der ArchivistaBox Matterhon 4 bzw. 6 TByte zu realisieren, entsprechende Festplatten w&uuml;rden ja bestehen.\n<\/p>\n<p>\n\tGesagt getan, mit dem aktuellen Release k&ouml;nnen nun ebenfalls Archive mit 4 bzw. 6 TByte Gr&ouml;sse und den Standard-Geh&auml;usen der ArchivistaBox Matterhorn realisiert werden. Dadurch entf&auml;llt der Aufbau eines Festplattenverbundes (L&ouml;sung mit ArchivistaBox Universal), was insbesondere preislich f&uuml;r Kunden interessant ist. Das <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=matterhorn&amp;x=0&amp;y=0\">Grundpaket ArchivistaBox Matterhorn mit 6 TByte ist bereits f&uuml;r unter 10&#39;000 Franken erh&auml;ltlich,<\/a><\/strong> wohl angemerkt, damit lassen sich Archive mit bis zu 120 Millionen Akten (Schwarz\/Weiss) bzw. 24 Millionen (Farbe) realisieren.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1508?pdf=1508\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sichern, Klonen und grosse Platten Egg, 26. 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