{"id":1883,"date":"2016-10-03T10:46:51","date_gmt":"2016-10-03T08:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=1883"},"modified":"2017-06-14T15:41:59","modified_gmt":"2017-06-14T13:41:59","slug":"archivistabox-2016x","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/jahresrueckblick\/archivistabox-2016x\/","title":{"rendered":"ArchivistaBox 2016\/X"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tTutorial Virtualisierung mit ArchivistaMini<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Egg, 3. Oktober 2016:<\/strong> Der nachfolgende Blog gibt einen allgemein verst&auml;ndlichen Einstieg in die Welt der Virtualisierung mit ArchivistaMini 2016\/X. Dabei wird aufgezeigt, was Virtualisierung ist, welche Arten der Virtualisierung es gibt, was f&uuml;r eine Rolle ArchivistaMini dabei spielt und wie ArchivistaMini auf- und eingesetzt wird. Und wer gleich zum Einstieg <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/avmini.iso\">ArchivistaMini beziehen m&ouml;chte, bitte hier klicken.<\/a><\/strong><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini0.jpg\" style=\"width: 600px; height: 450px;\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tVirtualisierung<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tMit <strong>Virtualisierung k&ouml;nnen dank Software mehrere Rechner (G&auml;ste) auf einem Rechner (Host bzw. Hauptrechner) verwaltet und betrieben werden (mehrere Boxen in einer Box).<\/strong> Die G&auml;ste verf&uuml;gen dabei nicht &uuml;ber je eine eigene physikalische Hardware, vielmehr wird den G&auml;sten eine solche Hardware nur &#39;vorgegaukelt&#39;. Dies immerhin derart gut, dass die G&auml;ste-Rechner bzw. die darauf laufenden Betriebssysteme und Applikationen den &#39;Zaubertrick&#39; nicht derart durchschauen, dass sie die Arbeit verweigern.\n<\/p>\n<p>\n\tVirtualisierung kann praktisch unter jedem Betriebssystem zur Anwendung gelangen. Dabei gibt es <strong>mehrere Konzepte.<\/strong> Einmal kann ein <strong>gesamter Rechner (Gast) mit Unterst&uuml;tzung der Hardware (CPU) virtualisiert werden<\/strong> (Beispiele: KVM, VMware ESXi, Microsoft Hypervisor). Zwar k&ouml;nnen damit nur G&auml;ste virtualisiert werden, die kompatibel zur gleichen CPU sind (ein Handy-OS mit ARM geht damit z.B. mit einer Intel\/AMD-CPU nicht), daf&uuml;r ist die Ausf&uuml;hrungsgeschwindigkeit sehr gut.\n<\/p>\n<p>\n\tBei der <strong>zweiten Art<\/strong> der Virtualisierung wird der <strong>Gast ohne Unterst&uuml;tzung der CPU virtualisiert<\/strong> (Beispiel: QEMU). Dies hat den Vorteil, dass beliebige Rechner auf einer beliebigen Hardware laufen k&ouml;nnen, als Nachteil resultiert allerdings eine geringere Ausf&uuml;hrungsgeschwindigkeit.\n<\/p>\n<p>\n\tBei der <strong>dritten Variante<\/strong> werden die <strong>G&auml;ste nur softwaretechnisch aufgebaut,<\/strong> hier ist oft von Containern (z.B. LXC) die Rede. Vorteil dieses Art von Virtualisierung ist, dass sehr geringe Ressourcen ben&ouml;tigt werden, doch wird dies damit erkauft, dass die Container-G&auml;ste faktsich nicht vom Haupt-Rechner isoliert sind und dass bei sp&auml;teren Updates zwischen dem Rechner f&uuml;r die Virtualisierung und den G&auml;sten diese immer synchron gef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen, d.h die G&auml;ste k&ouml;nnen gerade nicht mit je unterschiedlichen Betriebssystemen betrieben werden.\n<\/p>\n<p>\n\tIm Prinzp kann Virtualsierung auf jedem Betriebssystem ausgef&uuml;hrt werden. Dennoch bietet Open Source bzw. Linux einen entscheidenden Vorteil, weil bereits das Betriebssystem genau so konfiguriert werden kann, wie es f&uuml;r die Virtualisierung passt. Dies ist beim &#39;Platzhirsch&#39; VMware und in der Windows-Welt bei Hypervisor nicht bzw. nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich.\n<\/p>\n<h2>\n\tKVM und QEMU mit ArchivistaMini<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tWie eingangs erw&auml;hnt, realisiert ArchivistaMini Virtualisierung mit KVM, wobei es dem anzuf&uuml;gen gilt, das KVM und QEMU seit einigen Jahren in einem Paket ausgeliefert werden. Da <strong>KVM deutlich schneller als QEMU arbeitet, werden G&auml;ste normalerweise mit KVM betrieben,<\/strong> QEMU hilft dann weiter, wenn G&auml;ste zum Einsatz kommen sollen, die auf der vorhandenen Hardware gar nicht erst laufen w&uuml;rden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Betriebssysteme aus fernen Zeiten (z.B. Windows95 oder ein Linux mit Kernel 2.4.x) gestartet werden sollen.\n<\/p>\n<p>\n\tNun kann QEMU und KVM praktisch auf jedem Rechner (selbst unter Windows) installiert werden. Auf den ersten Blick erscheint eine eigene Distribution wie ArchivistaMini alleine f&uuml;r die Virtualisierung daher nicht zwingend. Es gen&uuml;gt(e) an sich, zu einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Debian) zu greifen, das System zu installieren und danach die Software zur Virtualisierung aufzuspielen.\n<\/p>\n<p>\n\tFaktisch ist genau dies aber nicht ganz trivial. Bis z.B. Debian aufgespielt ist, vergehen gut und gerne 20 bis 30 Minuten, ehe das Grundsystem installiert ist. Auch wenn Linux nach wie vor ohne grafische Oberfl&auml;che installiert werden kann, so sind installierte Instanzen mittlerweile alles andere als klein. Nat&uuml;rlich sind ein oder zwei GByte mit den heutigen Bordmitteln schon verkraftbar, doch elegant ist anders. Doch auch bei der anschliessendes Installation von qemu fragt es sich, warum mit &#39;apt-get install qemu&#39; nochmalig 200 MByte an Software notwendig sind:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini1.png\" style=\"width: 601px; height: 377px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tWarum z.B. libxenstore3.0 und andere Kandidaten installiert werden sollen, bleibt unverst&auml;ndlich. Es soll ja nicht XEN zum Einsatz kommen, sondern KVM. Doch selbst wenn qemu installiert ist, und G&auml;ste eingerichtet werden k&ouml;nnen, ist der Aufruf von KVM mit vielen Parametern auf der Konsole zu starten, dazu ein Beispiel:\n<\/p>\n<pre>\r\n<strong>\/usr\/bin\/kvm -monitor unix:\/var\/run\/qemu-server\/101.mon,server,nowait -monitor telnet:127.0.0.1:1,server,nowait -display vnc=127.0.0.1:-5900,password -pidfile \/var\/run\/qemu-server\/101.pid -daemonize -usbdevice tablet -name test -smp sockets=1,cores=1 -boot c -vga cirrus -tdf -enable-kvm -k de-ch -drive file=\/var\/lib\/vz\/images\/101\/vm-101-disk-1.raw,if=ide,index=0,cache=writeback -drive file=\/var\/lib\/vz\/template\/iso\/avtest1.iso,if=ide,index=2,media=cdrom,cache=writeback -m 2048 -net tap,vlan=0,ifname=vmtab101i0,script=\/var\/lib\/qemu-server\/bridge-vlan0 -net nic,vlan=0,model=rtl8139,macaddr=EA:BF:94:E3:52:79<\/strong><\/pre>\n<p>\n\tDamit ist die Instanz zwar gestartet, aber um auf die G&auml;ste zuzugreifen, sind weitere Pakete notwendig. Ben&ouml;tigt wird nun ein kompletter X-Server sowie VNC, um den Bildschirm eines Gastes darstellen zu k&ouml;nnen. Sowohl die Installation des X-Servers als auch von VNC, dies alles ist nicht ganz einfach, vorallem aber kostet es viel Zeit. <strong>Selbst Profis sind mit einer manuellen Installation gut und gerne einen halben Tag oder mehr besch&auml;ftigt.<\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tArchivistaMini = 90 MByte und einige Minuten<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tNun existieren zu KVM und QEMU einige grafische (webbasierte) Konsolen (GUIs), welche das Zusammenstellen einer Instanz vereinfachen, allerdings sind die meisten davon nicht f&uuml;r den Allgemeingebrauch verf&uuml;gbar, f&uuml;r fast alle GUIs sind Lizenzkosten f&auml;llig. Eine l&ouml;bliche Ausnahme stellt hier an sich Proxmox dar. Allerdings liegt der <strong>Fokus von Proxmox heute deutlich st&auml;rker bei DataCenter-L&ouml;sungen denn bei einer einfachen L&ouml;sung f&uuml;r die Virtualisierung.<\/strong> Dazu stellvertretend die Kommentare bei der Ank&uuml;ndigung von Proxmox 4.2 bei <strong><a href=\"http:\/\/www.pro-linux.de\/news\/1\/23519\/comm\/1\/show-all-comments.html\">prolinux.de.<\/a><\/strong> Originalzitat zu einer Frage, warum es nicht m&ouml;glich sei, Proxmox mit dem grafischen Installer auf eine bestehende Festplatte zu installieren, ohne diese zu zerst&ouml;ren: <strong>&quot;Ich mache immer eine Debian Installation und packe Proxmox erst danach drauf.&quot;<\/strong> Danach erfolgt eine Diskussion &uuml;ber ca. 20 Posts, in denen es z.B. um Fragen um Raid-Levels und Partionierung des Basis-Systems geht. Einfach ist irgendwie anders.\n<\/p>\n<p>\n\tNun wurde ArchivistaMini im Jahre 2009 eben gerade aus diesen Gr&uuml;nden von Proxmox &#39;geforkt&#39;, ein Update mit &#39;apt-get update&#39;, &#39;apt-get upgrade&#39; oder &#39;apt-get dist-upgrade&#39; auf der Konsole ist und bleibt f&uuml;r Laien zu komplex. Entstanden ist &uuml;ber die Jahre ArchivistaMini, ein Mini-Server f&uuml;r die Server-Virtualisierung. <strong>Mit gegenw&auml;rtig 90 MByte f&uuml;r das gesamte Betriebssystem (Debian), KVM\/QEMU, den ben&ouml;tigem Web-Server Apache f&uuml;r die Verwaltung der Konsolen und vielen Tools ist ArchivistaMini um Faktoren kleiner<\/strong> als es andere L&ouml;sungen f&uuml;r die Virtualisierung sind.\n<\/p>\n<p>\n\tIm Unterschied zu anderen L&ouml;sungen wird <strong>ArchivistaMini auch nicht installiert, sondern einzig und alleine in den Hauptseicher hochgefahren (RAM-Modus).<\/strong> Findet ArchivistaMini beim Hochfahren eine leere Festplatte vor, wird diese einegerichtet, ist sie schon eingerichtet, wird sie selbstverst&auml;ndlich nicht &#39;angetastet&#39;. Der ganze Vorgang dauert keine Minute, der RAM-Bedarf der Distribution liegt installiert bei unter 300 MByte.\n<\/p>\n<h2>\n\tNeu in ArchivistaMini 2016\/X<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tBisher wurde eine jede Installation von ArchivistaMini webbasiert &uuml;ber <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\">shop.archivista.ch<\/a><\/strong> erstellt. Dabei konnten die gew&uuml;nschten Mac-Adressen f&uuml;r die Netzwerkkarte und die IP-Kenndaten f&uuml;r ein oder zwei Rechner in einem Web-Formular erfasst werden, sodass fixfertig konfigurierte ISO-Dateien erstellt und bezogen werden konnten.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini2.png\" style=\"width: 462px; height: 224px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tAuch wenn der Download komplett kostenfrei erfolgen konnte, so schreckte die Registrierung &uuml;ber den Shop dann und wann vom Download ab. Neu kann die Installation auch ohne den (Um-)Weg &uuml;ber den Webshop erfolgen. Die Variante &uuml;ber den Webshops steht weiter zur Verf&uuml;gung, die Installation eines Clusters z.B. kann webbasiert einfacher nicht realisiert werden. Zur&uuml;ck zur &#39;manuellen Installation&#39;.\n<\/p>\n<h2>\n\tHochfahren von ArchivistaMini (Installation)<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDie ISO-Datei kann unter <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/archivista_cd1.iso\">https:\/\/archivista.ch\/avmini.iso<\/a><\/strong> bezogen werden. F&uuml;r einen ersten Test d&uuml;rfte ArchivistaMini wohl meist selber virtualisiert aufgesetzt werden. Folglich kann einfach die ISO-Datei hochgefahren werden, ansonten m&uuml;sste die ISO-Datei auf eine Scheibe &#39;gebrannt&#39; werden oder ein <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/support\/community\/usb-stick-ab-iso-datei-windows\/\">bootbarer USB-Stick (mehr dazu hier)<\/a><\/strong> erstellt werden. Auch wenn diese Anleitung Windows-Screens enth&auml;lt, UNetbootin steht sowohl unter Linux, Windows und Mac zur Verf&uuml;gung. Alternativ kann die ISO-Datei auch &uuml;ber das Netzwerk (PXE) gestartet werden. Beim <strong>Starten der ISO sind die IP-Kenndaten beim ersten Bildschirm festzulegen.<\/strong> Dazu ein Beispiel in seiner minimalsten Variante:\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>ram ip.192.168.0.254<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini.png\" style=\"width: 600px; height: 450px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDiese Konfiguration installiert ArchivistaMini mit einer Netmaske 255.255.255.0, dem Gateway 192.168.0.1 und DNS 192.168.0.1. Wer eine andere Konfiguration w&uuml;nscht, kann dies selbstverst&auml;ndlich mit angeben:\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>ram ip.192.168.1.251 submask.255.255.255.0 gw.192.168.1.1 dns.192.168.1.1<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>Mit der Enter-Taste wird die Installation gestartet.<\/strong> Nach etwa 40 bis 50 Sekunden steht der Server zum Arbeiten bereit. Sofern ArchivistaMini eine leere Festplatte vorfindet, wird diese formatiert. Wer den Zugriff auf Festplatten unterdr&uuml;cken m&ouml;chte, kann die Option <strong>ramonly<\/strong> mit eingeben, ArchivistaMini l&auml;uft dann komplett im Hauptspeicher. Um die <strong>deutsche Sprache<\/strong> in ArchivistaMini zu aktivieren, ist die Option <strong>de<\/strong> anzugeben.\n<\/p>\n<p>\n\t<em><strong>Wichtig:<\/strong> Ohne Eingabe der obigen Optionen, startet ArchivistaMini nach 10 Sekunden automatisch, ohne IP-Kenndaten muss die Konfiguration des Netzwerkes dann manuell erledigt werden, dies ist nicht zu empfehlen. Sind die 10 Sekunden beim ersten Anlauf verpasst, so kann mit Ctrl+Alt+Del ein Neustart erzwungen werden, um die IP-Kenndaten wie obenstehend einzugeben.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\tAm Ende des Vorganges erscheint der untenstehende Bildschirm:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini3.png\" style=\"width: 600px; height: 335px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tUm G&auml;ste verwalten zu k&ouml;nnen, wird der ArchivistaMini-Server &uuml;ber das Web mit der obigen IP-Adresse <strong>https:\/\/192.168.0.254<\/strong> aufgerufen:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini4.png\" style=\"width: 600px; height: 440px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDas Anmelden erfolgt mit dem <strong>Benutzer &#39;root&#39; und dem Passwort &#39;archivista&#39;,<\/strong> ehe die folgende Oberfl&auml;che erscheint:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini5.png\" style=\"width: 601px; height: 260px;\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tGast mit ArchivistaMini einrichten<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tUm einen ersten virtuellen Gast einrichten zu k&ouml;nnen, wird ein Installationsmedium (ISO-Datei) ben&ouml;tigt. Vorliegend wird dies am Beispiel von Alpine-Linux aufgezeigt. Dazu bitte die ISO-Datei von <strong><a href=\"http:\/\/alpinelinux.org\">alpinelinux.org <\/a><\/strong>beziehen. Aktuell tr&auml;gt diese den Namen <strong>alpine-3.4.4-x86_64.iso.<\/strong> Mit <strong>&#39;Upload ISO files&#39; <\/strong>kann diese Datei auf den ArchivistaMini-Server hochgeladen werden:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini6.png\" style=\"width: 601px; height: 229px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tNun kann der virtuelle Gast (vorliegend AlpineLinux) eingerichtet werden. Dazu <strong>&#39;Virtual Machines&#39;<\/strong> w&auml;hlen und dort <strong>&#39;Create&#39;<\/strong> klicken:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini7.png\" style=\"width: 600px; height: 275px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tBei <strong>&#39;Installation Media&#39;<\/strong> erscheinen alle verf&uuml;gbaren ISO-Dateien (vorliegend <strong>alpine-3.4.4-x86_64.iso).<\/strong> Weiter ist zwingend ein Name (hier &#39;alpinelinux&#39; einzugeben. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen die &uuml;brigen Parameter wie Hauptspeicher, Anzahl CPU-Kerne sowie die Gr&ouml;sse der Festplatten ebenfalls angepasst werden. F&uuml;r das vorliegende Beispiel sind die 512 MByte jedoch ausreichend. MIt <strong>&#39;create&#39; wird der virtuelle Rechner er&ouml;ffnet:<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini8.png\" style=\"width: 599px; height: 360px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tUm den virtuellen <strong>Gast zu starten, den Button\/Knopf &#39;Start&#39; klicken.<\/strong> Danach kann der Bildschirm des virtuellen Rechners mit <strong>&#39;Open virtual screen (VNC)&#39;<\/strong> ge&ouml;ffnet werden:\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/avmini9.png\" style=\"width: 600px; height: 397px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tBetreffend der Installation des Gastes (hier AlpineLinux) gilt es die Dokumentation des Gastes zu konsultieren.\n<\/p>\n<h2>\n\tG&auml;ste mit ArchivistaMini auf der Konsole verwalten<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tG&auml;ste k&ouml;nnen mit ArchivistaMini nicht nur mit der grafischen Web-Oberfl&auml;che, sondern auch auf der Konsole verwaltet werden. Dabei gibt es zwei M&ouml;glichkeiten. Entweder wird auf dem Startbildschirm von ArchivistaMini der Knopf &#39;EXIT&#39; gedr&uuml;ckt, um lokal mit der Konsole zu arbeiten, oder es erfolgt ein <strong>Zugriff mit ssh (vorligend &#39;ssh 192.168.0.254&#39;).<\/strong> Nachfolgend dazu die wichtigsten Befehle, die wir alle mit <strong>&#39;qm info&#39;<\/strong> erfragen k&ouml;nnen:\n<\/p>\n<pre>\r\n<strong>root@avbox254:~# qm info\r\nqm &lt;command&gt; &lt;vmid&gt; [OPTIONS]\r\nqm [create|set] &lt;vmid&gt;\r\n        --memory  &lt;MBYTES&gt;    memory in MB (64 - 8192)\r\n        --smp  &lt;N&gt;            set number of CPUs (Cores) to &lt;N&gt;\r\n        --sockets  &lt;N&gt;        set number of Sockets\/Board to &lt;N&gt;\r\n        --ostype NAME         specify OS type\r\n        --onboot [yes|no]     start at boot\r\n        --keyboard XX         set vnc keyboard layout\r\n        --cpuunits &lt;num&gt;      CPU weight for a VM\r\n        --name &lt;text&gt;         set a name for the VM\r\n        --description &lt;text&gt;  set VM description\r\n        --boot [a|c|d|n]      specify boot order\r\n        --bootdisk &lt;disk&gt;     enable booting from &lt;disk&gt;\r\n        --acpi (yes|no)       enable\/disable ACPI\r\n        --kvm (yes|no)        enable\/disable KVM\r\n        --tdf (yes|no)        enable\/disable time drift fix\r\n        --localtime (yes|no)  set the RTC to local time\r\n        --vga (gd5446|vesa)   specify VGA type<\/strong>\r\n\r\n<strong>        --vlan[0-9u] MODEL=XX:XX:XX:XX:XX:XX[,MODEL=YY:YY:YY:YY:YY:YY]<\/strong>\r\n\r\n<strong>        --ide&lt;N&gt;    [file=]file,][,media=d]\r\n                    [,cyls=c,heads=h,secs=s[,trans=t]]\r\n                    [,snapshot=on|off][,cache=on|off][,format=f]\r\n        --ide&lt;N&gt; &lt;GBYTES&gt;     create new disk\r\n        --format &lt;format&gt;     qcow|raw =&gt; type of disk format\r\n        --cache &lt;cache&gt;       writeback|writethrough|none\r\n        --ide&lt;N&gt; delete       delete disk\r\n        --cdrom &lt;file&gt;        is an alias for --ide2 &lt;file&gt;,media=cdrom<\/strong>\r\n\r\n<strong>        --scsi&lt;N&gt;   [file=]file,][,media=d]\r\n                    [,cyls=c,heads=h,secs=s[,trans=t]]\r\n                    [,snapshot=on|off][,cache=on|off][,format=f]\r\n        --scsi&lt;N&gt; &lt;GBYTES&gt;    create new disk\r\n        --scsi&lt;N&gt; delete      delete disk<\/strong>\r\n\r\n<strong>        --virtio&lt;N&gt; [file=]file,][,media=d]\r\n                    [,cyls=c,heads=h,secs=s[,trans=t]]\r\n                    [,snapshot=on|off][,cache=on|off][,format=f]\r\n        --virtio&lt;N&gt; &lt;GBYTES&gt;  create new disk\r\n        --virtio&lt;N&gt; delete    delete disk<\/strong>\r\n\r\n<strong>qm monitor &lt;vmid&gt;       connect to vm control monitor\r\nqm start &lt;vmid&gt;         start vm\r\nqm shutdown &lt;vmid&gt;      gracefully stop vm (send poweroff)\r\nqm wait &lt;vmid&gt; [time]   wait until vm is stopped\r\nqm stop &lt;vmid&gt;          kill vm (immediate stop)\r\nqm reset &lt;vmid&gt;         reset vm (stop, start)\r\nqm suspend &lt;vmid&gt;       suspend vm\r\nqm resume &lt;vmid&gt;        resume vm\r\nqm cad &lt;vmid&gt;           sendkey ctrl-alt-delete\r\nqm destroy &lt;vmid&gt;       destroy vm (delete all files)\r\nqm status &lt;vmid&gt;        shows the container status<\/strong>\r\n\r\n<strong>qm cdrom &lt;vmid&gt; [<device>] &lt;path&gt;  set cdrom path. &lt;device is ide2 by default&gt;\r\nqm cdrom &lt;vmid&gt; [<device>] eject   eject cdrom<\/device><\/device><\/strong>\r\n\r\n<strong>qm unlink &lt;vmid&gt; &lt;file&gt;  delete unused disk images\r\nqm vncproxy &lt;vmid&gt; &lt;ticket&gt;  open vnc proxy\r\nqm vnc &lt;vmid&gt;           start (X11) vncviewer (experimental)\r\nqm showcmd &lt;vmid&gt;       show command line (debug info)\r\nqm list                 list all virtual machines<\/strong>\r\n\r\n<strong>qm startall             start all virtual machines (when onboot=1)\r\nqm stopall [timeout]    stop all virtual machines (default timeout is 3 minutes)<\/strong><\/pre>\n<p>\n\tDas Arbeiten mit der Konsole ist selbstverst&auml;ndlich freiwillig, alle Befehle lassen sich auch &uuml;ber das Web-Interface realisieren. Die wichtigsten Konsole-Befehle seien hier anhand der erstellten Instanz 101 von AlpineLinux kurz aufgezeigt. Mit <strong>qm start 101<\/strong> wird ein Gast gestartet, mit <strong>qm stop 101<\/strong> unsanft gestoppt und mit <strong>qm list<\/strong> kann der Zustand aller G&auml;ste erfragt werden:\n<\/p>\n<pre>\r\n<strong>      VMID NAME                 STATUS     MEM(MB)    BOOTDISK(GB) PID       \r\n       101 alpine               running    512               32.00 2486 <\/strong><\/pre>\n<p>\n\tVorliegend gibt es nur den Gast &#39;alpine&#39;, bei weiteren virtuellen G&auml;sten w&uuml;rden diese tabellarisch gelistet. Zum Abschluss sei hier angef&uuml;gt, dass sich die virtuellen G&auml;ste unter <strong>\/var\/lib\/vz\/images<\/strong> befinden und die Eckdaten der G&auml;ste unter <strong>\/etc\/qemu-server<\/strong> in einer Konfigurationsdatei gespeichert sind. Mit <strong>cat \/etc\/qemu-server\/101.conf<\/strong> kann (analog zu unserem Beispiel) der AlpineLinux-Gast betrachtet werden:\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>ide0: vm-101-disk.raw,cache=writeback<br \/>\n\tsmp: 1<br \/>\n\tmemory: 512<br \/>\n\tformat: raw<br \/>\n\tostype: other<br \/>\n\tsockets: 1<br \/>\n\tide2: alpine-3.4.4-x86_64.iso,media=cdrom,cache=writeback<br \/>\n\tvlan0: rtl8139=4A:FF:30:BE:33:5D<br \/>\n\tbootdisk: ide0<br \/>\n\tname: alpine<br \/>\n\tcache: writeback<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tIm Vergleich zum nativen Format von QEMU\/KVM ist das Format von ArchivistaMini sehr einfach, die Eckdaten des Gastes d&uuml;rften plus\/minus selbstverkl&auml;rend sein.\n<\/p>\n<h2>\n\tKenndaten permanent festlegen<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tArchivistaMini l&auml;uft zu 100 Prozent im Hauptspeicher (RAM). Wird der Rechner ausgeschaltet, sind die IP-Kenndaten &#39;verloren&#39;, d.h. sie sind beim erneuten Starten von ArchivistaMini erneut einzugeben. Um diese permanent zu hinterlegen, kann die Datei &#39;isolinux.cfg&#39; (beim Start ab ISO\/CD) und\/oder &#39;syslinux.cfg&#39; (USB-Stick\/Festplatte) innerhalb der ISO-Datei mit den zuvor eingegebnen Parametern erg&auml;nzt werden, um den Vorgang dauerhaft verf&uuml;gbar zu halten. Ein Eintrag analog zum ersten Hochfahren s&auml;he z.B. so aus (Auszug aus isolinux.cfg):\n<\/p>\n<pre>\r\n<strong>label ram\r\nkernel vmlinuz\r\nAPPEND initrd=initrd.img insmod progress loglevel=0 edd=off pci=nocrs <span style=\"color:#FF0000;\">auto ip.192.168.0.254 <\/span>ramdisk_size=81920<\/strong><\/pre>\n<p>\n\tDie Informationen in Rot sind in &#39;isolinux.cfg&#39; bzw. &#39;syslinux.cfg&#39; hinzuzuf&uuml;gen. Es darf eingewendet werden, dass das Anpassen der ISO-Datei f&uuml;r Laien nicht einfach ist, doch steht f&uuml;r diesen Fall ja ausdr&uuml;cklich die oben beschreibene kostenfrei Variante &uuml;ber <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=mini\">shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=mini<\/a><\/strong> zur Verf&uuml;gung.\n<\/p>\n<p>\n\t<em><strong>Hinweis:<\/strong> Beim Hochfahren kann ArchivistaMini fast beliebig konfiguriert werden.&nbsp;Mehr Informationen finden sich unter<strong><a href=\"\/de\/media\/archivistavm-linuxday2012.pdf\"> \/de\/media\/archivistavm-linuxday2012.pdf.<\/a><\/strong> Dort wird ArchivistaMini (inkl. der Aufbau eines DRBD-Clusters) ausf&uuml;hrlich beschrieben. Ferner emphohlen werden kann <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2011\/archivistaram-amp-archivistausb\">https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2011\/archivistaram-amp-archivistausb.<\/a><\/strong> Auch wenn der Blog aus dem Jahre 2011 stammt, so beschreibt er das Konzept von ArchivistaMini (wenn auch unter dem Namen ArchivistaRAM bzw. ArchivistaUSB) sehr gut.<\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\tFazit und Ausblick zu ArchivistaMini<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tZum Abschluss sei erw&auml;hnt, dass es zu ArchivistaMini bzw. dem Verwalten der G&auml;ste, der Datensicherung und vielem mehr eine ausf&uuml;hrliche Dokumentation unter <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cgi-bin\/ridhb\/search.pl?query=archivistavm\">https:\/\/archivista.ch\/cgi-bin\/ridhb\/search.pl?query=archivistavm<\/a><\/strong> gibt. Mit diesen Bordmitteln d&uuml;rfte dem Einsatz von ArchivsitaMini nichts mehr im Wege stehen.\n<\/p>\n<p>\n\tArchivistaMini existiert in dieser Form seit mehreren Jahren. Im Unterschied zu anderen L&ouml;sungen, hat ArchivistaMini nicht den Anspruch, eine DataCenter-L&ouml;sung zu sein, daf&uuml;r ist ArchivistaMini deutlich einfach(er) und schlank(er). Daf&uuml;r sind die von ArchivistaMini verwendeten Komponenten wie Debian Jessie, Apache und QEMU\/KVM in einem Guss auf kleinste Gr&ouml;sse zusammengepackt, der <strong>RAM-Modus von ArchivistaMini bietet sowohl bei der Installation als auch beim t&auml;glichen Arbeiten viel Komfort. So kann z.B. eine neue Version jederzeit durch den Austausch der ISO-Datei realisiert werden.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tBei der Weiterentwicklung von ArchivistaMini wird es nicht darum gehen, m&ouml;glichst viele neue Features in m&ouml;glichst kurzer Zeit zu realisieren, vielmehr geht es darum, die bestehende L&ouml;sung noch schlanker und einfacher zu machen, ohne die Kompatiblit&auml;t zu bisherigen Versionen zu brechen. Diesen Job erledigt ArchivistaMini seit dem Jahre 2009. In dieser Zeit &#39;schrumpfte&#39; die L&ouml;sung von anf&auml;nglich fast 700 MByte auf unter 90 MByte. Das mag in einer Zeit, wo alle mit GByte und TByte hantieren, fast schon kleinlich wirken, ist es aber nicht.\n<\/p>\n<p>\n\tWo andere L&ouml;sungen die ersten Gigabytes f&uuml;r die Systempartition ben&ouml;tigen, beg&uuml;ngt sich ArchivistaMini mit 300 MByte des Hauptspeichers, um das gesamte System in einer RAM-Disk vorzuhalten. Diskussionen um den besten Raid-Level f&uuml;r die Installation der L&ouml;sung wie bei <strong><a href=\"http:\/\/www.pro-linux.de\/news\/1\/23519\/comm\/1\/show-all-comments.html\">prolinux.de<\/a><\/strong> geh&ouml;ren damit ein f&uuml;r alle Male der Vergangenheit an. Einfach USB-Stick oder CD einschieben und los geht es.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1883?pdf=1883\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tutorial Virtualisierung mit ArchivistaMini Egg, 3. Oktober 2016: Der nachfolgende Blog gibt einen allgemein verst&auml;ndlichen Einstieg in die Welt der Virtualisierung mit ArchivistaMini 2016\/X. 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