{"id":189,"date":"2012-11-26T10:57:23","date_gmt":"2012-11-26T09:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=189"},"modified":"2016-12-02T10:38:35","modified_gmt":"2016-12-02T09:38:35","slug":"swissrocket-cluster","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2011\/swissrocket-cluster\/","title":{"rendered":"SwissRocket Cluster"},"content":{"rendered":"<h1>\n\t120 TByte und 120 CPUs in 10 Rack-H&ouml;heneinheiten<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<strong><em>Pfaffhausen, 12. Mai 2011:<\/em><\/strong><em> Bis vor zwei Jahren lieferten wir keine Rechner aus, die mehr als 320 GByte an Daten aufnehmen konnten. Im vorletzten Jahr haben wir mit den ArchivistaBoxen Summit und Matterhorn erstmalig die 8 TByte Marke erreicht. Wir freuen uns sehr, Ihnen die neue ArchivistaVM-Cluster-Generation SwissRocket vorstellen zu d&uuml;rfen.<\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"319\" hspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/cluster\/swissrocket2.jpg\" vspace=\"0\" width=\"600\" \/><br \/>\n<\/h2>\n<h2>\n\tHerk&ouml;mmliche Cluster-Konzepte bieten wenig Ausfallsicherheit<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tEinleitend sei hier festgestellt, ein Cluster ist ein Verbund von Servern. Bei Ausfallsicherheit (Hochverf&uuml;gbarkeit) geht es darum, dass wenn eine oder mehrere Komponenten ausfallen, der Rechnerverbund (Cluster) ohne Unterbrechungen weiterlaufen kann. Wir sprechen hier auch von Redundanz (jede Teilkomponente ist doppelt verf&uuml;gbar).\n<\/p>\n<p>\n\tBevor wir das neue SwissRocket-Cluster-Konzept vorstellen, m&ouml;chte ich einige bestehende Cluster-Konzepte vorstellen, die mir in den letzten beiden Jahren bei KMU-Firmen zu Augen und Ohren gekommen sind. Gerade bei kleineren Firmen besteht die Problematik, dass aus Kostengr&uuml;nden oft Kompromisse gemacht werden, die sp&auml;ter im Betrieb bzw. f&uuml;r den weiteren Ausbau Folgen, mitunter fataler Art, haben.\n<\/p>\n<p>\n\tBei der Virtualisierung beherbergt ein physikalischer Server mehrere Instanzen (virtuelle Rechner). Dabei werden die CPU-Kerne und die Festplatte(n) geteilt. Die einzelnen Instanzen liegen dabei als Abbild auf dem physikali<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"200\" hspace=\"5\" src=\"\/de\/media\/cluster\/cluster1.png\" vspace=\"5\" width=\"262\" \/>schen Server vor. Die Instanzen k&ouml;nnen gesichert und auch wieder zur&uuml;ckgespielt werden. Nun sind bei einem Ausfall s&auml;mtliche virtualisierten Instanzen betroffen. Aus diesem Grunde werden oft Konzepte gew&auml;hlt, die Ausfallsicherheit enthalten. D.h, es werden mehere Server f&uuml;r die Virtualisierung (VM-Server) und die Speicherung der Daten (Storage-Server) aufgesetzt. &quot;Stribt&quot; ein Server, so l&auml;uft der Betrieb uneingeschr&auml;nkt weiter. Oft ist dabei von &quot;Failover&quot; die Rede. Die verbleibenden Rechner erkennen den Ausfall eines Mitgliedes und verteilen die Last auf die &uuml;brigen Rechner.\n<\/p>\n<p>\n\tDa bei der Vritualisierung die laufenden Maschinen die Kapazit&auml;t der Festplatten teilen m&uuml;ssen, werden meist separate Server f&uuml;r die Virtualisierung und das Speichern der Daten aufgesetzt. Die Server f&uuml;r die Virtualisierung enthalten m&ouml;glichst viele CPU-Kerne und RAM, die Speicher-Server (Storage, NAS, SAN etc) bieten schnelle Festplattenverb&uuml;nde an. Was auf den ersten Blick einleuchtend erscheint, ist mitunter nicht zu Ende gedacht. Betrachten wir eine Implementierung mit 3 Servern. Zwei Server arbeiten f&uuml;r die Virtualisierung, der dritte Rechner speichert mit zwei separaten Kontrollern in zwei Festplattenverb&uuml;nden die Daten. Wir haben bei dieser Konstellation das Problem, dass eben gerade keine Redundanz besteht. Sollte es je ein Problem beim Server f&uuml;r das Speichern der Daten geben, steht der gesamte Cluster still.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"left\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"214\" hspace=\"5\" src=\"\/de\/media\/cluster\/cluster2.png\" vspace=\"5\" width=\"294\" \/>Im Minimun sollten daher zwei Server f&uuml;r die Virtualisierung und zwei Server f&uuml;r das Speichern der Daten implementiert werden. Beide VM-Server speichern die Daten redundant auf den Storage-Servern. F&auml;llt ein VM-Server aus, &uuml;bernimmt der zweite VM-Server die Arbeit, f&auml;llt ein Storage-Server aus, &uuml;bernimmt der zweite &quot;Speicher-Knecht&quot; die Arbeit. Ausfallsicherheit haben wir damit erreicht. Allerdings muss bei diesem Konzept beachtet werden, dass g&auml;ngige Netzwerkkarten (1 GBit) nur ca. 100 MByte pro Sekunde an Daten &uuml;bertragen k&ouml;nnen. D.h. die schnellsten Storage-Server bringen nichts, wenn die Daten auf der Leitung steckenbleiben. Es gilt also, bei diesem Konzept mit schnellen 10 Gbit Netzwerkkarten f&uuml;r gen&uuml;gend Bandbreite (ca. 1 GByte pro Sekunde) zu sorgen.\n<\/p>\n<p>\n\tNun sind 10 GBit Netzwerkkarten mittlerweile nicht mehr teuer, wohl aber enstprechende Switches. Bei 2 VM- und 2 Storage-Server k&ouml;nnen Dual-Port-Netzwerkkarten mit Crossover-Kabeln zum Einsatz kommen. Damit l&auml;sst sich der Einsatz von Switches vermeiden. Allerdings, ein solcher Cluster l&auml;sst sich nicht ohne weiteres erweitern. Streng genommen haben wir nun vier Server, um den Ausfall eines Rechners verschmerzen zu k&ouml;nnen.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"262\" hspace=\"5\" src=\"\/de\/media\/cluster\/cluster3.png\" vspace=\"5\" width=\"388\" \/>Standen bisher vier nicht virtulisierte Server im Hause, so stehen nun noch immer vier Server im Server-Raum. Immerhin, f&auml;llt ein Server aus, so k&ouml;nnen wir den Betrieb ohne Unterbruch auf den verbleibenden drei Servern fortf&uuml;hren. Nur, ohne die Vritualisierung konnten wir fr&uuml;her bei Bedarf jederzeit weitere neue Server aufsetzen, mit einem Cluster f&uuml;r die Virtualisierung geht dies nicht mehr so einfach. Daher werden oft noch Cluster mit 3 oder mehr VM-Servern implementiert.\n<\/p>\n<p>\n\tNachfolgend gehen wir von einem Szenario mit 3 VM-Servern und 2 Storage-Rechnern aus. Dabei k&ouml;nnen wir zwei VM-Server auslasten, den dritten VM-Server k&ouml;nnen wir zu Testzwecken verwenden. Um diese VM-Server hochverf&uuml;gbar zu halten, sind redundante 10-GBit-Switches erforderlich, denn auch ein Switch kann ausfallen und in diesem Falle w&uuml;rde die gesamte L&ouml;sung stillstehen. 10-Gbit Switches sind nicht g&uuml;nstig, ein 6er-Switch kostet nach wie vor irgendwo zwischen 6000 und 8000 Franken, bei zwei Switches d&uuml;rfte mit Kosten zwischen 12000 und 15000 Franken zu rechnen sein. Wohl verstanden, wir k&ouml;nnen bei einem 6er-Switch maximal 6 Server anschliessen, 12er oder 24er Switch mit 10 GBit kosten schnell einmal 20&#39;000 Franken pro Switch.\n<\/p>\n<h2>\n\tArchivista SwissRocket: Ausfallsichere Cluster mit ArchivistaVM<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"left\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"248\" hspace=\"5\" src=\"\/de\/media\/cluster\/cluster4_.png\" vspace=\"5\" width=\"280\" \/>Hier setzt das Konzept unserer Archivista SwissRocket Cluster ein. Bereits der 3er-Cluster ist ausfallsicher (2 Rechner im Betrieb, 1 Rechner StandBy). Bei einem Ausfall eines der drei Server kommt der StandBy-Rechner zum Zuge. Doch wie k&ouml;nnen wir mit 3-Servern die Daten der zwei Produktiv-Server verf&uuml;gbar halten? Ganz einfach, all unsere SwissRocket-Server sind so ausgelegt, dass ein jeder Server in einem 2ten-Festplattenverbund die Daten eines anderen Rechners automatisch mitspeichert. Jeder SwissRocket-Server ist einmal Primary (produktiv) und einmal Secondary (standby). Bei einem Festplattenverbund mit Raid10 werden daf&uuml;r ca. 2 bis 3 Prozent einer CPU an Rechenleistung ben&ouml;tigt, bei einem Raid5-Verbund sind es ca. 40 bis 50 Prozent einer CPU.\n<\/p>\n<p>\n\tHochverf&uuml;gbarkeit ist immer relativ. Die Frage, ob ein Server auch w&auml;hrend der Datensicherung zur Verf&uuml;gung steht, ist von der Verf&uuml;gbarkeit auf Stufe Virtualisierung zu unterscheiden. Bei den Archivista SwissRocket-Clustern klinkt sich der Secondary-Server aus, erledigt die Datensicherung und klinkt sich danach wieder ein. Um die Datenintegrit&auml;t nicht zu gef&auml;hrden, wird dabei auf dem prim&auml;ren Server eine jede Instanz entweder neu gestartet oder kurz standby gesetzt. Danach stehen die Server uneingeschr&auml;nkt f&uuml;r die Weiterarbeit zur Verf&uuml;gung. Bei einem Neustart betr&auml;gt die Ausfallsicherheit weniger als 1 Minute, bei standby sind es einige wenige Sekunden.\n<\/p>\n<p>\n\tWir bieten bei der Modellserie SwissRocket pro Server maximal 24 CPUs und 24 TByte an Daten an. Minimal sind es 6 CPUs sowie 3 TByte Festplattenkapazit&auml;t, letztlich ben&ouml;tigt ja nicht jede KMU-Unternehmung im Grundumfang 24 CPUs (entspricht ca. 12 bis 24 Server). Bei einem 5er-Cluster k&ouml;nnen bis zu 120 CPUs und 120 TByte erreicht werden. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen die Cluster sp&auml;ter erweitert werden. Weiter ist Redundanz bereits mit 2 Servern m&ouml;glich (1 x produktiv, 1 x standby). Einem solchen 2er-Cluster k&ouml;nnen Sie jederzeit zu einem 3er, 4er und 5er-Cluster umr&uuml;sten, genauso wie Sie einen 5er-Cluster bis auf maximal 24 Cluster (24&#215;48=1152 CPUs) ausbauen k&ouml;nnen.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"262\" hspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/cluster\/cluster5_.png\" vspace=\"0\" width=\"404\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDie Software der Archivista SwissRocket-Cluster untersteht der GPL-Lizenz. Bei der Hardware setzen wir auf Markenkomponenten, bauen die Server aber bewusst bei uns zusammen. Die Erfahrung mit eingekauften Servern hat uns gelehrt, dass wir weit bessere Konzepte hinkriegen, wenn wir Standardkomponenten verwenden. Ich m&ouml;chte hier aber auch erw&auml;hnt haben, dass sich das Konzept ebenso mit Marken-Servern realisieren liesse, sofern die Festplatten einzeln angepsrochen werden k&ouml;nnen und 10 GBit-Netzwerkkarten verf&uuml;gbar sind. Die SwissRocket Cluster k&ouml;nnen bei uns live in Aktion beschnuppert werden. Sie werden von der Leistung begeistert sein, als Beispiel sei hier die Zeit genannt, die auf einem SwissRocket-Server ben&ouml;tigt wird, um 1 TByte an Daten zu schreiben:\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"font-family: Courier New;\">dd if=\/dev\/zero of=\/var\/lib\/vz\/1TB.img bs=256M count=3760 oflag=direct<br \/>\n\t3760+0 records in<br \/>\n\t3760+0 records out<br \/>\n\t1009317314560 bytes (1.0 TB) copied, 861.507 s, 1.2 GB\/s<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tF&uuml;r all diejenigen, die lieber die Rechner rechnen lassen, 861.5 s entsprechen 14 Minuten und 21 Sekunden. Der Autor erinnert sich an Zeiten, wo f&uuml;r 300 MByte eine Minute ben&ouml;tigt wurden. Zugegeben es ist l&auml;nger her (richtig erinnert m&uuml;sste es um die Jahrtausendergrenze herum gewesen sein). Dennoch der Vergleich, umgerechnet auf 14 Minuten 21 Sekunden ergeben sich ca. 4.3 GByte. Mit anderen Worten, der SwissRocket-Server ist um den Faktor 232 schneller.\n<\/p>\n<h2>\n\tEckdaten und Preise der neuen Archivista SwissRocket-Server<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDie ArchivistaSwiss-Rocket-Cluster decken einen Leistungsumfang zwischen 12 CPUs und 120 CPUs ab, wobei einem weiteren Ausbau (bis 24 Cluster mit 1152 CPUs) nichts im Wege steht. Die Cluster k&ouml;nnen automatisiert aufgesetzt werden. Je nach Ausbaustufe und Leistungsklasse kommen Rack- und\/oder Desktop-Geh&auml;use zum Einsatz. Eine 24 CPU-Maschine mit 24 Festplatten ben&ouml;tigt im Leerlauf ca. 150 Watt, unter Vollast ca. 300 Watt, d.h. wir ben&ouml;tigen pro CPU plus\/minus zwischen 6 und 12 Watt. Der 2er-Cluster startet bei unter 7000 Franken, der 3er-Cluster kostet keine 10000 Franken, ein 5er-Cluster mit 120 CPUs und 120 TByte Speicherkapazit&auml;t (nutzbar maximal 96 CPUs und 110 TByte) liegt irgendwo zwischen 50&#39;000 und 60&#39;000 Franken. Wohl verstanden, die <strong>Preise umfassen die gesamte ben&ouml;tigte Hard- und Software.<\/strong> Gerne <a href=\"mailto:webmaster@archivista.ch?subject=Archivista%20SwissRocket%20Cluster\"><strong>beraten wir Sie<\/strong><\/a> bei der Wahl des f&uuml;r Sie geeigneten Clusters.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/189?pdf=189\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>120 TByte und 120 CPUs in 10 Rack-H&ouml;heneinheiten Pfaffhausen, 12. Mai 2011: Bis vor zwei Jahren lieferten wir keine Rechner aus, die mehr als 320 GByte an Daten aufnehmen konnten. Im vorletzten Jahr haben wir mit den ArchivistaBoxen Summit und Matterhorn erstmalig die 8 TByte Marke erreicht. 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