{"id":190,"date":"2010-10-04T09:15:23","date_gmt":"2010-10-04T07:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=190"},"modified":"2015-06-25T15:42:34","modified_gmt":"2015-06-25T13:42:34","slug":"virtualisierte-und-mobile-boxen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2009\/virtualisierte-und-mobile-boxen\/","title":{"rendered":"Virtualisierte und mobile Boxen"},"content":{"rendered":"<h1>ArchivistaBox goes Mobile und bringt Vritualisierung ab Stange<\/h1>\n<p><strong>Pfaffhausen, 17. Februar 2009:<\/strong> H\u00e4tten Sie mich vor f\u00fcnf Jahren gefragt, ob ich Ihnen denn nicht ein Notebook empfehlen k\u00f6nnte, dann h\u00e4tte ich geantwortet, es gibt zwar einen ganzen Haufen, aber im Prinzip sind mir alle Ger\u00e4te zu schwer und zu gross. H\u00e4tten Sie mich gleichzeitig gefragt, ob es denn m\u00f6glich ist, auf einem Rechner gleichzeitig Linux und Windows zu fahren, so h\u00e4tte ich Ihnen geantwortet: M\u00f6glich schon, aber Dual-Boot bzw. VMWare-Workstation w\u00fcrden (gerade beim Einrichten) fundierte Kenntnisse bedingen.<\/p>\n<h2>Seit drei Jahren mit dem Libretto U100 unterwegs<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"right\" width=\"336\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"302\" src=\"\/de\/media\/net_toshiba.jpg\" alt=\"\" \/>Vor etwas mehr als drei Jahren dann galt es einmal mehr, die bestehenden Notebooks abzul\u00f6sen. F\u00fcr ca. sFr. 2100.&#8211; habe ich mich schliesslich f\u00fcr ein Toshiba Libretto U100 entschieden, die technischen Daten k\u00f6nnen <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Libretto_(notebook)\" target=\"_blank\">hier (Wikipedia)<\/a> entnommen weden.<\/p>\n<p>Mit diesem Ger\u00e4t arbeitete ich gute drei Jahre, und l\u00e4ngst bevor die Mini-Rechner in aller Munde waren. Viele unserer Kunden staunten, dass es mit einem solchen Ger\u00e4t \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, vern\u00fcnftig zu arbeiten.<\/p>\n<p>Immerhin, auf dem Libretto wurden s\u00e4mtliche RichClient-Versionen der letzten Jahre erstellt und ebenso fand die ArchivistaBox schon damals seinen mobilen Einsatz. Manche Kunden wollten das Ger\u00e4t auch gleich bei uns ordern.<\/p>\n<p>Dies scheiterte in der Folge einzig daran, dass sich Toshiba mit dem Libretto (kaum auf dem Markt) auch bereits wieder vom europ\u00e4ischen Markt verabschiedete. Ob es an der zu kleinen Tastatur gelegen hat, dass weiss ich nicht, jedenfalls hatte ich (um vern\u00fcnftig arbeiten zu k\u00f6nnen) fast immer eine USB-Tastatur angeschlossen. Aber ansonsten bereitete das Arbeiten mit dem Libretto viel Spass.<\/p>\n<h2>Die Asus Eee-Familie im dreimonatigen Praxis-Einsatz<\/h2>\n<p>Vor ca. ein bis zwei Jahren erschienen die ersten Mini-Rechner, die weitherum unter einem einpr\u00e4gsamen Begriff vermarktet werden. Allerdings gibt es dabei offenbar markenrechtliche Probleme, weil eine <a href=\"http:\/\/www.basicthinking.de\/blog\/2008\/12\/26\/psion-und-netbook-abmahnungen-wegen-markenrecht\/\" target=\"_blank\"><strong>Firma Markenrechte an diesem Namen<\/strong><\/a> geltent macht. Und daher verzichten wir an dieser Stelle auf diese Bezeichnung, auch wenn sie sicher zutreffend(er) w\u00e4re. Sprechen wir daher von mobilen Mini-Rechnern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"right\" width=\"314\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"270\" src=\"\/de\/media\/net_eee_keyboard.jpg\" alt=\"\" \/>Wie gesagt, seit einigen Monaten arbeiten wir intensiv(er) mit den Asus-Ger\u00e4ten. Gerade der 1000H w\u00e4re ein ideales Ger\u00e4t: ein 10-Zoll-Bildschirm, eine normalgrosse Tastatur, eine lange Akku-Laufzeit sowie eine 160GB-Festplatte lassen professionelles Arbeiten problemlos zu. Allerdings, im Dauereinsatz ist uns doch ein Problem aufgefallen, auf das ich hier hinweisen m\u00f6chte, die Tastatur.<\/p>\n<p>Wer mit 10-Finger-Blindsystem schreibt bzw. tippt, der wird bei den Asus-Ger\u00e4te (es gibt leider auch andere Hersteller, die dieses Problem nicht erkannt haben) nicht unbedingt immer gl\u00fccklich landen. Denn dort wo die rechte Shift-Taste (Umschalten auf Grossschreibung) sein m\u00fcsste, findet sich die Taste PgUp, womit es (zumindest bei mir) immer wieder zu einem h\u00e4sslichen Seitenbl\u00e4ttern nach oben gekommen ist.<\/p>\n<p>Das ist weniger ein Problem, wenn dann und wann einige Felder in Archivista erfasst werden, aber ein gr\u00f6sseres Problem, wenn auf dem Rechner ein l\u00e4ngerer Text geschrieben werden soll. Kurz und gut, die Tastatur des Eee-Rechnergeneration wird wohl zu Recht entsprechend mit Kritik begutachtet. Wie gesagt, als mobile Surf-Station oder ArchivistaBox besteht das Problem nicht, wohl aber wenn das Ger\u00e4t zum Schreiben verwendet werden soll.<\/p>\n<h2>Die mobile Mini-Rechner-Parade mit der ArchivistaBox<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"baseline\" width=\"600\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"146\" src=\"\/de\/media\/netbooks.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die verschiedenen ArchivistaBoxen dienen in allererster Linie als DMS-Server. Von daher dr\u00e4ngt sich der Einsatz von mobilen Mini-Rechnern nicht unbedingt auf. Auf der anderen Seite bieten die Mini-Rechner in der Handhabung viel Freiheit, weil das Anschliessen von Kabeln, Tastatur und Bildschirm komplett entf\u00e4llt. Entscheidend f\u00fcr die Weiterentwicklung in diese Richtung waren aber auch preistechnische und verf\u00fcgungsbedingte \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>Mittlerweile werden weit mehr Notebooks (Mini-Rechner inklusive) verkauft als dies bei Tischger\u00e4ten oder Servern der Fall ist. Zudem kosten die Ger\u00e4te von heute nur noch einen Bruchteil dessen, was fr\u00fcher f\u00fcr ein Notebook bezahlt werden musste. Dazu das Beispiel zum Libretto: Kostete der U100 vor ca. 3 Jahren ca. sFr. 2100.&#8211;, so muss heute f\u00fcr ein HP2133-Ger\u00e4t weniger als ein F\u00fcnftel des damaligen Preises hingebl\u00e4ttert werden. Wir denken, bei diesen Preisen macht dies allemal Sinn.<\/p>\n<h2>Die neuen Modelle: Acer Aspire One sowie HP 2133<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"right\" width=\"178\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"174\" src=\"\/de\/media\/net_hp.jpg\" alt=\"\" \/>Wir haben viele Ger\u00e4te begutachtet, wobei uns zwei Ger\u00e4teklassen besonders aufgefallen sind. Dies sind einmal die Acer-Ger\u00e4te (Aspire One-Modelle) sowie im gehobeneren Bereich das HP 2133-Notebook. <strong>Beim Acer gefallen die Preise und die Verf\u00fcgbarkeit, beim HP 2133 vorallem die gute Tastatur,<\/strong> die absolut angenehmes Tippen m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>Und noch etwas. Auch wenn die Ger\u00e4te fast alle die gleiche Bildschirm-Aufl\u00f6sung von 1024&#215;600 mitbringen, so heisst das leider noch lange nicht, dass die ArchivistaBox problemlos darauf gelaufen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Notwendig waren unz\u00e4hlige Kernel-Anpassungen, bis die ArchivistaBox letztlich so lief, wie wir es wollten. Beide Ger\u00e4te werden im \u00fcbrigen weiterhin nur auf Anfrage ausgeliefert. Und ja, bitte haben Sie Verst\u00e4ndnis, dass wir Ihnen keinen Discount-Preis offerieren k\u00f6nnen, daf\u00fcr bieten wir Ihnen auch in Zukunft Wartung und Support f\u00fcr diese Ger\u00e4te an.<\/p>\n<h2>Leistung, die Sie von diesen Ger\u00e4ten erwarten d\u00fcrfen<\/h2>\n<p>Die mobilen Mini-Rechner stehen im Ruf, nicht eben die schnellsten Ger\u00e4te zu sein. Auch bieten Sie keine Mehrprozessoren-Kerne an und auf den allermeisten Ger\u00e4ten w\u00fcrde im besten Falle WindowsXP laufen. Keine Bange, f\u00fcr die ArchivistaBox reicht es allemal, denn diese verlangt weit weniger Ressourcen als Sie sich im Prinzip vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und lassen Sie mich dies hier auch noch ausf\u00fchren. Die Ger\u00e4te haben gen\u00fcgend Speed, um selbst eine virtualisierte ArchivistaBox (auch wenn etwas langsamer) oder ein beliebiges anderes Betriebssystem darin zu starten. Und das alles f\u00fcr einige wenige Hunderter, wenn das kein Grund zum Zugreifen ist.<\/p>\n<h2>Virtualisierte ArchivistaBoxen in allen Bereichen<\/h2>\n<p>Seit geraumer Zeit k\u00f6nen die ArchivistaBoxen auch virtualisiert betrieben werden. Bisher konnten wir Ihnen Unterst\u00fctzung f\u00fcr VMWare (Player und ESX) anbieten. Neu k\u00f6nnen wir Ihnen ebenfalls Unterst\u00fctzung f\u00fcr qemu bzw. kvm anbieten. Und das Beste kommt erst noch. Beide Virtualisierungsprodukte sind im Unterschied zu anderen Technologien OpenSource und (das d\u00fcrfte nun weniger verwundern) finden sich mittlerweile direkt auf der ArchivistaBox.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"baseline\" width=\"512\" vspace=\"5\" hspace=\"5\" height=\"300\" src=\"\/de\/media\/virtual.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Sie haben richtig gelesen. Die ArchivistaBoxen k\u00f6nnen ab dem neusten Release nicht nur virtualisiert eingesetzt werden, <strong>Sie k\u00f6nnen auf der ArchivistaBox vielmehr auch Virtualisierung betreiben.<\/strong> Warum bieten wir das an? Die ArchivistaBoxen k\u00f6nnen fast schon seit Urzeiten selbstragende Archive erstellen. Dabei wird eine Datenbank zusammen mit der aktuellen ArchivistaBox in eine ISO-Datei gepackt, so dass<br \/>\n eine neue Archivista-CD ensteht. Diese kann wiederum im Live-Modus als Installations-Disk verwendet werden. Ebenso l\u00e4sst sich daraus ein bootf\u00e4higer USB-Stick erstellen.<\/p>\n<p>Bisher musste nach dem Erstellen einer ISO-Datei eine DVD gebrannt werden. Neu k\u00f6nnen Sie diese direkt auf der ArchivistaBox unter Angabe des Namens der ISO-Datei starten (z.B. mit qemu -cdrom av_20090216.iso). Im Moment m\u00fcssen Sie die ISO-Datei noch von Hand aufsetzen, doch wird es in naher Zukunft in der einen oder anderen Form sicher auch noch einen Button\/Knopf dazu geben. Wer schon heute mit der Virtualisierung auf der ArchivistaBox loslegen m\u00f6chte, der sei an das <a href=\"http:\/\/bellard.org\/qemu\/\" target=\"_blank\"><strong>Handbuch von qemu<\/strong><\/a> verwiesen. Alternativ liefern wir bzw. unsere Vertriebspartner auf Wunsch die ArchivistaBox auch mit virtualisierten L\u00f6sungen aus.<\/p>\n<h2>Archivista-Vertriebspartner: Das Original ist immer besser<\/h2>\n<p>Und wenn wir bereits bei den Vertriebspartnern sind, dann ist uns in den letzten Monaten leider auch noch eine unerfreulichere Geschichte zu Ohren gekommen. Da gibt es mittlerweile doch bereits Trittbrettfahrer, welche die ArchivistaBox ohne entsprechenden Vertriebsvertrag vermarkten. Einmal davon abgesehen, dass wir nichts dagegen haben, wenn die L\u00f6sung unter der OpenSource-Lizenz eingesetzt wird, so besitzen wir auf dem Namen &#8218;Archivista&#8216; doch eiinen Markenschutz, den wir allemal als richtig und notwendig erachten.<\/p>\n<p>Die Entwicklung, das Marketing und der Vertrieb erfordern nun einmal Ressourcen, ohne die ein OpenSource-Projekt kaum zur Business-Reife herangef\u00fchrt werden kann. Sie als Endkunde k\u00f6nnen und sollen die ArchivistaBox jederzeit frei beziehen k\u00f6nnen, das gleiche gilt auch f\u00fcr die Dokumentation. Sie d\u00fcrfen aber auch Gew\u00e4hr haben, dass wenn Sie eine <strong>ArchivistaBox samt Support und Wartung erwerben, Sie professionellen Support \u00fcber Jahre erhalten bzw. dass die L\u00f6sung entsprechend weiterentwickelt wird. Und gerade dies kann nur der von uns authorisierte Vertriebspartner bieten.<\/strong> Denn wer stellt das reibungslose Funktionieren der ArchivistaBox \u00fcber Jahre hinweg sicher, wer pr\u00fcft die entsprechende Hardware und wer kennt die ArchivistaBox in und auswendig? Richtig: Nur unsere geschulten Vertriebspartner und wir selber.<\/p>\n<p>Der <strong>&#8222;Trittbrettfahrer&#8220; dagegen erh\u00e4lt von uns keinerlei Support<\/strong> und kann Ihnen die <strong>ArchivistaBox auch einzig unter der OpenSource-Lizenz<\/strong> anbieten. Entsprechend <strong>aufgewendete Franken oder Euro sind daher wertlos,<\/strong> weil Sie die OpenSource-Edition sowieso jederzeit selber beziehen k\u00f6nnen. Und bitte haben Sie Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir (als Hersteller) sp\u00e4ter auch keinerlei Support und Wartung anbieten k\u00f6nnen. Sollten Sie Zweifel daran haben, ob eine Box von einem offiziellen Vertriebspartner stammt, so finden Sie die Liste direkt bei den <strong>Bezugsquellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/190?pdf=190\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ArchivistaBox goes Mobile und bringt Vritualisierung ab Stange Pfaffhausen, 17. 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