{"id":2073,"date":"2016-12-02T08:29:12","date_gmt":"2016-12-02T07:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=2073"},"modified":"2017-01-11T07:10:25","modified_gmt":"2017-01-11T06:10:25","slug":"bigfoot-mit-40gbit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/jahresrueckblick\/bigfoot-mit-40gbit\/","title":{"rendered":"BigFoot mit 40 GBit"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tSpitzentechnologie auf dem Schreibtisch<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Egg, 1. Dezember 2016:<\/strong> Die neue Serie BigFoot der ArchivistaVM-Server bietet bis zu 18 CPU-Kerne und maximal 64 TByte an Speicher an. Damit die Daten in Echtzeit gleichzeitig auf mehreren Maschinen gespeichert werden k&ouml;nnen, enth&auml;lt die BigFoot-Serie je zwei 10 und 40 GBit-Netzwerkkarten. Der nachfolgende Blog stellt das neue Flagschiff vor und verdeutlicht anhand eines Gespr&auml;ches anl&auml;sslich des diesj&auml;hrigen <strong><a href=\"http:\/\/linuxday.at\">linxuday.at,<\/a><\/strong> warum es sich lohnt, bei Server-Virtualisierung genau(er) hinzusehen.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/winter0m.jpg\" style=\"width: 600px; height: 350px;\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tSSD-Festplatten und schnellste Prozessoren<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tBei ArchivistaVM-Clustern werden die virtualisierten G&auml;ste immer dreifach und in Echtzeit auf zumindest zwei Rechnern gespeichert. Galten 10 Gbit-Netzwerkkarten bisher als Mass aller Dinge, so sind diese Karten mittlerweile bei zwei schnellen SSD-Festplatten plus\/minus ausgelastet. Bereits bei vier SSD-Platten wird ein Durchsatz von ca. 2 GByte \/ Sekunde ben&ouml;tigt, um die Redundanz mit vollem Speed zu bewerkstelligen.\n<\/p>\n<p>\n\tEin solcher Durchsatz mag auf den ersten Blick nicht zwingend notwendig erscheinen, doch warum sollte darauf verzichtet werden, wenn die Technologie mittlerweile zu moderaten Konditionen erh&auml;ltlich ist. Die <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=bigfoot\">BigFoot-Serie startet bei weniger als 5&#39;000 Franken \/ Euro pro Maschine,<\/a><\/strong> bei drei Knoten ist dies zwar noch immer ein tiefer f&uuml;nfstelliger Betrag, doch im Unterschied zu anderen L&ouml;sungen fallen bei den BigFoot-Systemen keine weiteren Kosten an, vielmehr sind darin s&auml;mtliche Komponenten enthalten, inklusive der Wartung f&uuml;r das erste Jahr.\n<\/p>\n<h2>\n\tServer-Infrastruktur auf dem Desktop<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tFast noch wichtiger, die BigFoot-Server ben&ouml;tigen explizit keine Server-R&auml;ume mit hohen Folgekosten. Dank Wasserk&uuml;hlung bleiben die BigFoot-Server selbst mit den leistungsf&auml;higsten Intel-CPUs angenehm k&uuml;hl. Der Strombedarf pro Rechner liegt (auch unter Last) kaum &uuml;ber 100 Watt, im Leerlauf sind es keine 70 Watt, dies bei einer Ausstattung mit 12 SSD-Festplatten und je zwei 10 und 40 GBit-Netzwerkkarten. In der Desktop-Bauweise sind maximal 16 Festplatten pro Rechner mit 64 TByte m&ouml;glich. Bereits bei 12 Festplatten und dreifacher Redundanz resultiert der folgende Durchsatz:\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"font-family:courier new,courier,monospace;\"># hdparm -tT \/dev\/md8<br \/>\n\tTiming cached reads:&nbsp;&nbsp; 13256 MB in&nbsp; 2.00 seconds = 6637.05 MB\/sec<br \/>\n\tTiming buffered disk reads: 6374 MB in&nbsp; 3.00 seconds = 2124.66 MB\/sec<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tBeim gleichzeitigen Schreiben aus mehreen Jobs, der Standard-Aufgabe einer jeden Server-Virtualisierung, wird in einem RAID 10-Verbund und gleichzeitiger &Uuml;bertragung der Daten mit DRBD auf den zweiten Rechner noch immer ein Durchsatz von 1.8 GByte \/ Sekunde erreicht.\n<\/p>\n<p>\n\tBei der Rack-Bauweise k&ouml;nnen bis zu 24 Festplatten und maximal 96 TByte zum Einsatz kommen, dabei ist ein Durchsatz bis zu 4 GByte \/ Sekunde realisierbar, wobei damit das Leistungspotenzial der 40 GBit-Netzwerkkarten ausgesch&ouml;pft ist. Mehr Leistung w&uuml;rden 100 GBit-Karten bringen, doch bringt ein Einsatz solcher Karten im Moment wenig, ganz einfach, weil das RAM diesen Durchsatz (noch) nicht &#39;verkraftet&#39;.\n<\/p>\n<p>\n\tMit der BigFoot-Serie lassen sich ArchivistaVM-Cluster mit der derzeit leistungsf&auml;higsten Server-Plattform (LGA 2011-3) realisieren. Dank flexiblen Hauptplatinen k&ouml;nnen Prozessoren von Intel in allen Preis- und Leistungsklassen eingesetzt werden und auch beim Hauptspeicher sind die BigFoot-Modelle sehr flexibel. Zwischen 16 und 512 GByte RAM-Speicher lassen sich verbauen, bei den CPU-Kernen stehen zwischen 6 und 18 Prozessoren bereit. Mit Rack-Bauweise sind gar Systeme mit der zwei bis vierfachen Leistung (36 Kerne bzw. 2 TByte RAM) m&ouml;glich.\n<\/p>\n<h2>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/bigdisk0m.jpg\" style=\"margin: 0px 10px; float: right; width: 300px; height: 138px;\" \/>Open Source und Standard-Komponenten<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDie BigFoot-Serie zeigt eindr&uuml;cklich, was derzeit mit Open Source und Standard-Komponenten machbar ist, auch wenn dann und wann IT-Fachkr&auml;fte noch immer glauben, dies gehe nur mit den allerteuersten Server-Komponenten. An dieser Stelle sei auf ein l&auml;ngeres Gespr&auml;ch anl&auml;sslich des <strong><a href=\"http:\/\/linuxday.at\">linuxday.at<\/a><\/strong> verwiesen. Zwei smarte Informatiker begutachten die Modellreihe ArchivistaVM. Was denn da drinnen stecke? Xeon-D mit bis zu 16 CPUs. Mit Erstaunen wird nachgehackt, ob denn ein Hardware-Raid-Kontroller zum Einsatz komme, weil ohne Hardware-Raid bringe es ja eh nix, und obendrein m&uuml;sste es ein Hardware-Kontroller mit voller Bauh&ouml;he sein. Ein Durchsatz von 800 MByte sei ja ganz nett, aber nur die Raid-Controller vom Hersteller X k&ouml;nnten einen Durchsatz von 2 GByte \/ Sekunde stemmen.\n<\/p>\n<p>\n\tNat&uuml;rlich ist dem nicht so, doch dreht sich die Diskussion nun um redundante Netzteile, die sie beim Hersteller X f&uuml;r 30 Prozent des Endkundenpreises beziehen k&ouml;nnten. Ob 70 Prozent Marge nicht unseri&ouml;s seien, die R&uuml;ckfrage. Keinesfalls, die Endkunden bek&auml;men mit 4000 Euro ja noch immer sehr preisg&uuml;nstige Server. Nachgefragt, was darin enthalten sei, wird immerhin zugestanden, dass darin weder das Aufsetzen (ca. 1000 Euro), die Software (bis zu 6 Sockel sei die Software Y ja fast geschenkt, die Backup-Software ebenso) und die Wartung enthalten ist.\n<\/p>\n<p>\n\tStichwort Open Source. Die Frage insofern berechtigt, da an den Leibchen zu erkennen ist, dass die Jungs f&uuml;r eine Firma werben (wohl arbeiten), die den <strong><a href=\"http:\/\/linuxday.at\">linuxday.at<\/a><\/strong> seit Jahren sponsert. Nun, etwas XEN h&auml;tten sie mal gemacht, doch Y, wenn auch propriet&auml;r, koste mittlerweile bei Kleinkunden ja fast nichts mehr.\n<\/p>\n<p>\n\tOb sie denn die G&auml;ste redundant auf mehreren Maschinen f&uuml;hren w&uuml;rden, die Nachfrage. Dies sei bei kleineren Kunden nicht notwendig, 40 GBit, auch dies sei kein Thema. Wie sie denn die 2 GByte \/ Sekunde &uuml;ber die Leitung bringen wollten? Erstauen und dann Nachdoppeln, dies sei bei der Backup-Software nicht notwendig. Nachhaken, dass es hier nicht um die Sicherung, sondern um den Live-Betrieb und allf&auml;llige Ausf&auml;lle eines Rechners bzw. das Abfangen dieser F&auml;lle gehe. Daf&uuml;r h&auml;tten sie den 24-Stunden-Service des Lieferanten.\n<\/p>\n<p>\n\tNat&uuml;rlich sind derartige Konzepte f&uuml;r Informatik-Dienstleister ganz praktisch, 70 Prozent Marge auf die Komponenten, pro Server ein Tag Arbeit f&uuml;r den Aufbau, Hardware-Eins&auml;tze an Dienstleister wegdelegiert, und sollte die Installation doch auf mehrere Server anwachsen, dann wird erst recht kr&auml;ftig &uuml;ber die Lizenzen zuverdient. <em>&quot;Ja, alle kochen nur mit Wasser. Auch wir verwenden den gleichen Rohstoff wie alle anderen: Die Hard- und Software, die es heute gibt&quot;,<\/em> dies stand zwar nicht auf den Leibchen der smarten Herren, findet sich aber auf der Homepage jenes Anbieters.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/image\/bigfoot0m.jpg\" style=\"width: 600px; height: 600px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tEinverstanden, alle kochen nur mit Wasser. Aus diesem Grunde verwendet die BigFoot-Serie ja auch 40 GBit bei den Netzwerkkarten, die CPUs des Marktf&uuml;hrers und potente SSD-Platten. Trotzdem kann mit Standard-Komponenten und Open Source mit weniger Aufwand in aller Regel deutlich mehr erreicht werden, gerade bei Server-Virtualisierung.\n<\/p>\n<p>\n\tDass dem so ist, beweisen die Infrastruktur-L&ouml;sungen der Internet-Player, die ihre Server-Infrastruktur mit Standard-Hardware und Open Source realisieren. Nun sind Cluster-L&ouml;sungen f&uuml;r Tausende von Servern f&uuml;r KMU-Firmen zu komplex (dazu z.B. das <strong><a href=\"https:\/\/code.google.com\/p\/ganeti\">Ganeti-Projekt).<\/a><\/strong> Deswegen auf Standard-Hardware und Open Source zu verzichten, dies muss &#8212; gerade mit ArchivistaVM &#8212; nicht sein.\n<\/p>\n<p>\n\tDie BigFoot-Serie kann sowohl hier in Egg als auch vor Ort jederzeit beschnuppert werden, denn wer mit Wasser kocht, hat bekanntlich ja nichts zu verbergen.\n<\/p>\n<p>\n\t<em>P.S: Zum diesj&auml;hrigen Vortrag anl&auml;sslich des linuxday.at gibt es das <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/file\/archivistavm-cloud.pdf\">Skript zum Download.<\/a><\/strong> Wer das Konzept von ArchivistaVM kennenlernen m&ouml;chte oder gar einen <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/avmini.iso\">Cluster mit ArchivistaMini<\/a><\/strong> selber aufsetzen m&ouml;chte, dem sei die Lekt&uuml;re gerne empfohlen.<\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2073?pdf=2073\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzentechnologie auf dem Schreibtisch Egg, 1. 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