{"id":234,"date":"2014-11-03T17:47:13","date_gmt":"2014-11-03T16:47:13","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=234"},"modified":"2015-06-25T15:42:34","modified_gmt":"2015-06-25T13:42:34","slug":"e-rechnungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2014\/e-rechnungen\/","title":{"rendered":"E-Rechnungen"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"webTitle\">\n\tSchweiz: Bundesrat verlangt ab 2016 E-Rechnungen<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Egg, 31.10.2014:<\/strong> Erbringen Sie Auftr&auml;ge gegen&uuml;ber der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Bund)? Wenn ja, haben Sie in den letzten Tagen Post erhatlen**. Darin werden Sie eingeladen, Rechnungen gegen&uuml;ber dem Bund elektronisch zu erstellen. Dieser <strong>Blog geht der Frage nach, ob dies sinnvoll ist,<\/strong> welche <strong>Konsequenzen sich f&uuml;r KMU-Firmen<\/strong> ergeben bzw. inwiefern <strong>ArchivistaDMS und ArchivistaERP von den &Auml;nderungen betroffen sind<\/strong> bzw. was heute und in naher Zukunft zu erwarten ist.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"451\" src=\"\/de\/media\/engadin(1).jpg\" width=\"600\" \/><\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\tWorum geht es bei E-Rechnungen?<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tWenn zwei Parteien miteinander gesch&auml;ften, wird in aller Regel eine Partei eine Leistung erbringen, und die andere Partei daf&uuml;r einen Betrag erhalten wollen. Um die Forderung zu begr&uuml;nden, gen&uuml;gt es an sich, dass die Leistung erbracht wurde, in diesem Sinne ist es nicht zwingend notwendig, dass &uuml;berhaupt eine Rechnung erstellt wird. Alle <strong>Unternehmen<\/strong> in der Schweiz (genau genommen ab einem Umsatz ab sFr. 500&#39;&#39;000.&#8211;, dar&uuml;nter gen&uuml;gt eine &quot;Milchb&uuml;chleinrechnung&quot;) sind verpflichtet, eine <strong>ordnungsgem&auml;sse Buchhaltung zu f&uuml;hren.<\/strong> Dies bedingt, dass f&uuml;r die erbrachten Leistungen eine Rechnung zu erstellen ist, welche danach in aller Regel w&auml;hrend 10 Jahren aufbewahrt werden muss.\n<\/p>\n<p>\n\tSeit weit <strong>mehr als 10 Jahren hat der Gesetzgeber festgelegt, dass daf&uuml;r nicht nur Unterlagen in Papierform, sondern ebenfalls elektronische Unterlagen zul&auml;ssig sind. <\/strong>Derartig aufbewahrte <strong>Unterlagen k&ouml;nnen auf nicht wiederbeschreibbare Medien oder auf ver&auml;nderbaren Datentr&auml;gern gesichert werden, wobei (bei zweitem) <\/strong><strong>Verfahren<\/strong> zur Anwendung gelangen, <em>&quot;welche die <\/em><strong><em>Integrit&auml;t der gespeicherten Informationen<\/em><\/strong><em> gew&auml;hrleisten (z.B. digitale Signaturverfahren).&quot; (siehe GeB&uuml;V Art. 9 Abs. 1 lit. b).<\/em> Nun haben sich derartige L&ouml;sungen bisher nicht durgesetzt, weil die Anschaffung bzw. der Betrieb mit nicht unwesentlichen Kostenfaktoren verbunden ist. Aus diesem Grunde hat z.B. die europ&auml;ische Gesetzgebung den im Jahre 2001 eingef&uuml;hrten Zwang zur Signatur im Jahre 2010 wieder gestrichen, siehe dazu den fr&uuml;heren Blog <strong>&#39;Signaturl&ouml;sungen mit Ablaufdatum&#39;.<\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\t<a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\">SuisseID<\/a> trotz <a href=\"http:\/\/www.macprime.ch\/hintergrund\/article\/suisseid-die-elektronische-signatur-der-schweiz\">F&ouml;rderung des Bundes mit 17 Millionen<\/a> ein Flop<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tIn der Schweiz geht manches gem&auml;chlicher. Wo andere Signatur-Erlasse kappen, f&ouml;rdert der Bund noch im gleichen Jahr eine <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> mit <a href=\"http:\/\/www.macprime.ch\/hintergrund\/article\/suisseid-die-elektronische-signatur-der-schweiz\"><strong>17 Millionen Franken.<\/strong><\/a> Trotzdem entwickelte sich die <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> zum veritablen Flop, Dies ist bei einem Preis von plus\/minus minimal 100 Franken pro Jahr und umst&auml;ndlich zu installierenden Java-Applikationen f&uuml;r die K&auml;uferschaft auch nicht verwunderlich. Viele haben die L&ouml;sung noch vor Ablauf der ersten drei Jahre wieder abgegeben, ebenso zogen sich Dienstleister frustriert zur&uuml;ck, siehe dazu (stellvertretend) den <a href=\"http:\/\/www.inside-it.ch\/articles\/33551\"><strong>Artikel bei inside-it.ch.<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\tSelbst innerhalb des Bundes ist die <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> kein Erfolg. Nach eigenen Angaben erreicht der Bund mittlerweile einen <a href=\"http:\/\/www.swissdigin.ch\/sites\/default\/files\/forum\/unterlagen\/20140618_swissdigin_efv.pdf\"><strong>Anteil von mageren 14 Prozent an E-Rechnungen,<\/strong><\/a> trotz einer F&ouml;rderung &uuml;ber 17 Millionen Franken. An sich w&auml;re es daher an der Zeit gewesen, das Projekt <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> ersatzlos zu streichen oder dann daf&uuml;r zu sorgen, dass zun&auml;chst einmal alle Unternehmen kostenfrei (und ohne technischen H&uuml;rden) mit einem einfachen System E-Rechnungen abwickeln k&ouml;nnen. Was macht der Bundesrat? Er l&auml;sst im Jahre 2013 eine <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/downloads\/vorhaben\/aktuelles\/Billentis_E-Rechnung_Bundesverwaltung_2013_V1.pdf\"><strong>&quot;Studie&quot; bei einer Privatperson (!) in Auftrag geben.<\/strong><\/a> Titel: &quot;Die E-Rechnungen f&uuml;r die Bundesverwaltung &#8212; Nutzen, Voraussetzungen und Vorgehen f&uuml;r ein Obligatorium&quot;.\n<\/p>\n<p>\n\tDarin empfiehlt ein Herr Koch (www.billentis.ch) denn auch die Einf&uuml;hrung eines Zwangs zu E-Rechungen f&uuml;r Firmen ab 2016, obwohl selbst Herr Koch nur von einem <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/downloads\/vorhaben\/aktuelles\/Billentis_E-Rechnung_Bundesverwaltung_2013_V1.pdf\"><strong>bescheidenen Einsparungspotenzial f&uuml;r den Bund von max. 4 Millionen Franken ausgeht (siehe Seite 23).<\/strong><\/a> Wenn wir dem die &quot;verf&ouml;rderten&quot; 17 Millionen f&uuml;r die <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID <\/strong><\/a>entgegenstellen, dann wird <strong>bis zum Jahre 2020 f&uuml;r den Bund unter dem Strich ein Minus von minimal 1 Million Franken resultieren,<\/strong> dies unter der unrealistischen Annahme, dass ab 2016 alle Unternehmen ausschliesslich E-Rechnungen verschicken werden (was aufgrund der 5000-Franken-Regel, siehe unten, ohnehin nicht der Fall sein wird).\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"451\" src=\"\/de\/media\/irrweg2.jpg\" vspace=\"10\" width=\"600\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tE-Rechnungen ja, aber bitte auswertbar und ohne Signaturzwang<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tNun hat der <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/downloads\/vorhaben\/aktuelles\/Billentis_E-Rechnung_Bundesverwaltung_2013_V1.pdf\"><strong>Bundesrat (gest&uuml;tzt auf diese &quot;Studie&quot;)<\/strong><\/a> gem&auml;ss <a href=\"http:\/\/www.swissdigin.ch\/sites\/default\/files\/forum\/unterlagen\/20140618_swissdigin_efv.pdf\"><strong>Medienmitteilung<\/strong><\/a> am 8. Oktober 2014 beschlossen, dass die <strong>E-Rechnungen f&uuml;r alle Lieferanten zur Pflicht werden,<\/strong> sofern der Rechnungsbetrag sFr. 5000.&#8211; &uuml;bersteigt. Da stellen sich doch Fragen: Hat der Bundesrat aus dem SuisseID-Debakel nichts gelernt? Hat der Bundesrat &uuml;berhaupt nur einmal vage durchkalkuliert, welche Kosten die E-Rechnungen f&uuml;r die beteiligten Unternehmen zur Folge haben? Damit wir uns richtig verstehen, <strong>nichts gegen E-Rechnungen. Nur bringen die Signaturen an sicht nichts, denn ohne den Austasuch der Meta-Daten (und daf&uuml;r br&auml;uchte es Standards wie z.B. <\/strong><a href=\"http:\/\/www.ferd-net.de\/front_content.php?idcat=231\"><strong>ZugFeRD<\/strong><\/a><strong>) muss die signierte Rechnung trotzdem wieder manuell erfasst werden.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tDie Signatur (&agrave; la <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID)<\/strong><\/a> stellt zun&auml;chst einmal hohe Anforderungen (Kosten, Technik, Zeit) an Rechnungssteller und Empf&auml;nger, wo dies gerade nicht notwendig ist. Der Leistungserbringer wird sich doch h&uuml;ten, ungerechtfertige Posten in Rechnung zu stellen, weil sonst der Empf&auml;nger die Rechnung nicht bezahlen wird. Wenn Gesch&auml;ftspartner Interesse an einem <strong>elektronischen Austausch haben, dann vielmehr jenen, dass die Abwicklung strukturiert und automatisiert erfolgen kann. Nur, dies erfolgt bei den heutigen Signatur-L&ouml;sungen eben gerade nicht.<\/strong> Da werden munter alle Dateitypen signiert, da werden haufenweise XML-Dateien beigepackt, von Standards f&uuml;r die Meta-Daten kann keine Rede sein. Zum Vergleich, bei <a href=\"http:\/\/www.ferd-net.de\/front_content.php?idcat=231\"><strong>ZugFeRD<\/strong><\/a><strong> entsteht eine PDF-Datei, die Meta-Daten sind darin enthalten<\/strong>, die Rechnung kann von allen Beteiligten mit geringstem Aufwand betrachtet und maschinell verarbeitet werden.\n<\/p>\n<p>\n\tIn diesem Zusammenhang sei nochmals auf die <strong><a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/downloads\/vorhaben\/aktuelles\/Billentis_E-Rechnung_Bundesverwaltung_2013_V1.pdf\"><str<br \/><strong>&quot;Studie&quot;<\/strong><\/str<br \/><\/a><\/strong> verweisen, wo mehrfach das <strong>Beispiel D&auml;nemark erw&auml;hnt wird, wo ein solcher Zwang seit 2005 bestehte<\/strong> und sehr erfolgreich sei. Leider verschweigt der Autor, dass es in D&auml;nemark die National IT and Telecom Agency <strong>(sprich der Staat) selber war, der vor dem Obligatorium eine Open Source Applikation (NemHandel) f&uuml;r die Abwicklung der E-Rechnungen bereitstellte,<\/strong> und dass sowohl Schnittstellen als auch die Sourcen zur freien Verf&uuml;gung gestellt wurden. Was passiert in der Schweiz? Der Bund l&auml;sst eine <a href=\"http:\/\/www.news.admin.ch\/NSBSubscriber\/message\/attachments\/37015.pdf\"><strong>weitere Studie (Rechtsgutachten) in Auftrag geben, die zum Schluss kommt, die Abgabe der Sourcen einer vom Staat entwickelten Software verstosse gegen die Verfassung,<\/strong><\/a> sofern nicht hoheitliche Aufgaben wahrgenommen w&uuml;rden bzw. eine Erm&auml;chtigung per Gesetz vorliege. Ich w&uuml;rde hier eine <strong>weitere Studie anregen wollen, eine, die festh&auml;lt, dass bei 50% weniger Studien kein unzul&auml;ssiges Handeln des Staates vorliegt.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tKurz und gut, in der <strong>derzeitgen Form wird die Einf&uuml;hrung von E-Rechnungen weder f&uuml;r den Bund noch f&uuml;r die KMU-Firmen dazu beitragen, Kosten zu senken &#8212; diese werden gegenteilig deutlich h&ouml;her ausfallen.<\/strong> Das dem so ist, dem widerspricht nicht eimal die <a href=\"http:\/\/www.swissdigin.ch\/sites\/default\/files\/forum\/unterlagen\/20140618_swissdigin_efv.pdf\"><strong>beim Bund zust&auml;ndige Person Simon Zbinden.<\/strong><\/a> In seinem <a href=\"http:\/\/www.swissdigin.ch\/sites\/default\/files\/forum\/unterlagen\/20140618_swissdigin_efv.pdf\"><strong>Referat anl&auml;sslig des SwissDigin-Forums am 18. Juni 2014<\/strong><\/a> wird als Beispiel eine Gemeinde aus dem Berner Seeland herangezogen. Im <a href=\"http:\/\/www.swissdigin.ch\/sites\/default\/files\/forum\/unterlagen\/20140618_swissdigin_efv.pdf\"><strong>entsprechenden Referat<\/strong><\/a><strong> weist er dort ca. sFr. 10.&#8211; externe Kosten pro erstellte E-Rechnung aus (siehe explizit Seite 14).<\/strong> Unter externen Kosten sind jene zu verstehen, welche diese Gemeinde aktuell (Jahr 2013) aufwendet, damit der (elektronische!) Transportweg sichergestellt ist. Zum Vergleich, der B-Post-Brief kostet 0.85 Franken, womit <strong>die E-Rechnung derzeit elfmal teurer gegen&uuml;ber dem Brief ist.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tHerr Zbinden ist Ansprechpartner f&uuml;r die vom Bundesrat versandte <strong>Medienmitteilung<\/strong>. Auf dieser Homepage wird ohne Link, aber im Text nach <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\"><strong>www.e-rechnung.admin.ch<\/strong><\/a> verwiesen. Diese Homepage begr&uuml;sst einem vielsagend mit zwei Links <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/vorhaben\/aktuelles.php\"><strong>Bundesrat verlangt von seinen Lieferanten ab 2016 E-Rechnungen<\/strong><\/a> sowie <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/erechnungssteller\/index.php\"><strong>Sie m&ouml;chten der Bundesverwaltung elektronisch Rechnung stellen<\/strong><\/a><strong>.<\/strong> Ja was jetzt? Muss ich jetzt oder darf ich nicht m&ouml;gen? Darf ich noch nicht oder muss ich sowieso? Ein Klick beim zweiten Link, und schon steht da (Zitat!): <strong>&quot;E-Rechnung &#8212; ja, klar!&quot;.<\/strong> Nichts ist klar, ein m&uuml;hsammes Suchen nach Informationen querfeldein beginnt. Und dabei finden sich viele Werbe-Videos, laut denen alles viel viel einfacher wird. Nur <strong>w&auml;re es einfach, m&uuml;sste ich nicht &#8212; weder suchen noch e-rechnen!<\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tDer erl&ouml;sende Satz unter <a href=\"http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/PDF.php\">http:\/\/www.e-rechnung.admin.ch\/d\/PDF.php<\/a><br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tNach etlichen Stunden Surfens ist endlich der entscheidende Satz gefunden &quot;<strong>F&uuml;r Rechnungen an die Bundesverwaltung ist diese Dienstleistung kostenlos&quot;. Nach einer weiteren Viertelstunde (bzw. einer Registrierung bei <a href=\"https:\/\/www.billexco.com\/\">https:\/\/www.billexco.com<\/a><\/strong>) h&auml;tte ich nun endlich meine erste PDF-Rechnung an eine Bundesbeh&ouml;rde zustellen k&ouml;nnen. Am liebsten h&auml;tte ich eine <strong>Rechnung f&uuml;r intransparente Kommunikation direkt an den Bundesrat gesandt,<\/strong> immerhin, die Gesch&auml;ftsbeziehung h&auml;tte ich nun ja:\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"275\" src=\"\/de\/media\/bundesrat.png\" width=\"600\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>Bleibt zu hoffen, dass die Kommunikation bis zum Start 2016 besser funktioniert!<\/strong> Ob es mir mit dem kostenlosen Tool m&ouml;glich sein wird, eine Rechnung f&uuml;r 85 Rappen hochzuladen, wird sich zeigen. Immerhin schl&auml;gt diese L&ouml;sung alle anderen Anbieter (PostFinance wie QuoVadis) um viele viele L&auml;ngen, indem sie f&uuml;r den Zwang zur E-Rechnung zumindest eine kostentechnisch und technologisch pragmatische L&ouml;sung bereitstellt. Und doch, die L&ouml;sung bleibt infolge des Zwangs zur Signatur umst&auml;ndlich.\n<\/p>\n<h2>\n\tWelche Konsequenzen ergeben sich f&uuml;r KMU-Firmen?<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tF&uuml;r eine KMU-Firma, die einige Dutzend Rechnungen an Bundesbeh&ouml;rden verschickt, d&uuml;rfte (zumindest solange die kostenfreie L&ouml;sung zur Verf&uuml;gung steht) der Aufwand einigermassen ertr&auml;glich sein, letztlich reicht dazu die kostenfreie Registrierung bei <strong><a href=\"https:\/\/www.billexco.com\/\">https:\/\/www.billexco.com<\/a><\/strong>. F&uuml;r unser Unternehmen bedeutete das Zusammentragen der Informationen einen langen Abend und einen nicht minder langen Morgen an Arbeit. Dazu begetragen haben eine sehr ungl&uuml;ckliche Kommunikation des Bundes, fehlende Direkt-Links sowie erst in einer Unterseite vorhandene versteckte Links, die letztlich zum kostenfreien Angebot f&uuml;hrten (w&auml;re toll gewesen, wenn dies im eingangs erw&auml;hnten Schreiben** gestanden h&auml;tte). M&ouml;ge dieser <strong>Blog dazu beitragen, dass klar wird, was vom Bund nicht klar kommunziert wurde bzw. wird.<\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tWelche Konsequenzen ergeben sich f&uuml;r ArchivistaDMS?<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tWitzigerweise erhalten wir immer wieder Anfragen, ob wir zu allen Gesetzen kompatibel sind bzw. elektronische Rechnungen verarbeiten k&ouml;nnten? Zun&auml;chst: <strong>ArchivistaDMS erf&uuml;llt s&auml;mtliche Schweizer Gesetze f&uuml;r die Archivierung von Belegen, sowohl von gescannten wie auch von elektronischen Dokumenten.<\/strong> Weiter kann ArchivistaDMS problemlos signierte Rechnungen rechtskonform archivieren. <strong>Wichtig hier: Die erforderlichen Schl&uuml;ssel m&uuml;ssen beim Erzeugen der Rechnung in der ERP-Software erstellt werden,<\/strong> ansonsten die Rechnung zwar elektronisch archiviert werden kann, nicht aber z.B. der Vorsteuerabzug bei der MwSt-Abrechnung geltend gemacht werden kann.\n<\/p>\n<h2>\n\tWelche Konsequenzen ergeben sich f&uuml;r ArchivistaERP?<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tUnsere ERP-L&ouml;sung erf&uuml;llt derzeit das Fakturieren mit <a href=\"https:\/\/www.postfinance.ch\/de\/biz\/prod\/pay\/debsolution\/inpayref\/apply.html\"><strong>ESR-Belegen.<\/strong><\/a> Damit l&auml;sst sich ein hoher Automatisierungsgrad erreichen, indem die Zahlungseing&auml;nge per ESR-Datensatz verarbeitet werden k&ouml;nnen. Selbstverst&auml;ndlich beobachten wir den Markt sowohl um die <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> als auch um <a href=\"http:\/\/www.ferd-net.de\/front_content.php?idcat=231\"><strong>ZugFeRD<\/strong><\/a> aktiv. Bei letzterem gilt es abzuwarten, ob es sich durchsetzt, bei der <a href=\"http:\/\/www.suisseid.ch\"><strong>SuisseID<\/strong><\/a> <strong>sehen wir f&uuml;r alle Beteiligten nur Kosten,<\/strong> und eine bessere Sicherheit im Umgang mit E-Rechnungen bietet dieses System eben gerade nicht, denn die <strong>Lesbarkeit der signierten Daten wird weder &uuml;berpr&uuml;ft noch ist sichergestellt, dass signierte Rechnungen sp&auml;ter lesbar sind.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<em>** Ein entsprechendes Schreiben eines Bundesamtes, dass E-Rechnungen &quot;erw&uuml;nscht&quot; sind, liegt uns vor.<\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/234?pdf=234\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schweiz: Bundesrat verlangt ab 2016 E-Rechnungen Egg, 31.10.2014: Erbringen Sie Auftr&auml;ge gegen&uuml;ber der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Bund)? 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