{"id":235,"date":"2014-12-04T08:55:59","date_gmt":"2014-12-04T07:55:59","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=235"},"modified":"2015-06-25T15:37:11","modified_gmt":"2015-06-25T13:37:11","slug":"buha-fur-fuha","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2014\/buha-fur-fuha\/","title":{"rendered":"BuHa f\u00fcr FuHa"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tBuchhaltung f&uuml;r Faule<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<strong><em>Egg, 3.12.2014: <\/em><\/strong><em>Im letzten Monat wurde ArchivistaERP deutlich verfeinert und anl&auml;sslich des <a href=\"http:\/\/www.linuxday.at\"><strong>linuxday.at am 22.11.2014<\/strong><\/a> in Dornbirn im Rahmen eines <a href=\"\/de\/media\/erp.pdf\"><strong>Vortrages (im Skript dazu finden sich auch die Neuerungen)<\/strong><\/a> vorgestellt. In diesem Blog wird das neue Kreditoren-Management der ArchivistaBox vorgestellt. Auch wenn das neue Kreditoren-Management derzeit einzig mit Schweizer Einzahlungsscheinen (ESR) arbeitet, so l&auml;sst sich das Konzept auf beliebige Formulare erweitern. In diesem Sinne ist dieser Blog f&uuml;r all diejenigen interessant, die in irgendeiner Weise Kreditoren-Belege verarbeiten (und sei es auch nur f&uuml;r den eigenen Privathaushalt). Oder anders gesagt, <strong>dieser Blog stellt eine Buchhaltung f&uuml;r Faule (BuHa f&uuml;r FuHa) vor,<\/strong> die bestechend einfach und kosteneffizient arbeitet.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"390\" src=\"\/de\/media\/winter1(1).jpg\" width=\"600\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tBuHa nach FuHa &#8212; und wie es dazu kam<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tWer die Blogs auf dieser Homepage verfolgt, wird verschiedentlich festgestellt haben, dass dieser Blog Bilder aus allen Ecken der Schweiz und dem grenzn&auml;heren Ausland enth&auml;lt. Die Bilder entstehen meistens anhand von Wanderungen. Dabei ist der Begriff &#39;FuHa&#39; entstanden. <strong>&#39;FuHa&#39; gilt als Codewort f&uuml;r &#39;Fuule Hagel&#39;, sprich &#39;faule Menschen&#39;,<\/strong> welche die Berge statt mit F&uuml;ssen mit Motoren, Rotoren und allerlei Gef&auml;hrt (inkl. E-Bike) erkunden. An sich lautete die <strong>urspr&uuml;ngliche Bezeichnung &#39;fuule Chaib&#39;, <\/strong>zur Bedeutung siehe <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/st-blasien\/ein-gaertner--34478461.html\"><strong>hier.<\/strong><\/a> Kurz und gut, &#39;fuule Chaib&#39; war zu direkt, und weil Kinder mitunter sehr direkt sind, passt &#39;FuHa&#39; viel besser. Nun bedeutet <strong>&#39;BuHa f&uuml;r FuHa&#39;, dass es um die Buchhaltung f&uuml;r faule Menschen geht.<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tBeim Erfassen der Aufw&auml;nde und der Auftr&auml;ge nimmt ArchivistaERP mittlerweile viel Aufwand ab, bei der Kreditorenseite war dies bisher nicht der Fall, musste doch jede Zahlung einzeln im System erfasst werden. Nun gibt es <strong>seit Jahren eine Formularerkennung, mit der beliebige Belege automatisiert klassifiziert und verarbeitet<\/strong> werden k&ouml;nnen. Knacknuss dieser L&ouml;sung ist das <strong>Trainieren der Formulare. F&uuml;r kleinere Betriebe lohnt sich der Aufwand mitunter nicht,<\/strong> jede Rechnung zu trainieren bzw. zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Eckdaten wie Datum, Rechnung und Betrag korrekt sind.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"403\" src=\"\/de\/media\/winter2(1).jpg\" width=\"600\" \/>\n<\/p>\n<h2>\n\tESR-Belege automatisch erfassen mit ArchivistaDMS<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tHier setzt das neue Kreditoren-Management der ArchivistaBox ein. Wer heute in der Schweiz Rechnungen erh&auml;lt, darf gut und gerne erwarten, dass ein Einzahlungsschein mit Referenznummer (ESR) beiliegt. Dieser Beleg kann mit externen Leseger&auml;ten automatisiert verarbeitet werden. Gute <strong>Ger&auml;te mit einem Belegleser (Einzug) sind ab ca. 1200 bis 1500 Franken<\/strong> erh&auml;ltlich. G&uuml;nstige Leseger&auml;te sind ab ca. 150 Franken zu haben, doch muss dabei jeder Beleg einzeln mit einem Stift erfasst werden. Das F&uuml;hren des Stiftes will gelernt sein, und ohne Software f&uuml;r Windows oder Mac geht gar nichts.\n<\/p>\n<p>\n\tDies entspricht nicht unbedingt dem, was zur ArchivistaBox bzw. einer webbasierten L&ouml;sung passt. Das <strong>gute Ger&auml;t mit Einzug kostet deutlich mehr als die ArchivistaBox samt Dokumenten-Scanner,<\/strong> die g&uuml;nstige Stift-L&ouml;sung ist nicht schneller, als wenn der Zahlencode manuell aus dem erkannten Text kopiert wird &#8212; zumal beide L&ouml;sungen nicht mit der webbasierten ArchivistaBox zusammenarbeiten.\n<\/p>\n<p>\n\tDabei funktioniert das <strong>Erkennen der Referenznummern fast identisch zur Arbeit einer Texterkennung.<\/strong> So erkannte unsere bisherige Texterkennung die ESR-Nummern bisher zwar meistens fehlerfrei, aber eben nur meistens. Ein automatisches Verbuchen in eine ERP-Software wurde gelegentlich diskutiert, aber am Ende nicht realisiert, weil dies bei ca. 80 bis 90 Prozent Trefferquote nicht wirklich Freude bereitet.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"48\" src=\"\/de\/media\/vesr2.jpg\" width=\"599\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tVor einiger Zeit haben wir die aktualisierte Open Source Texterkennung Tesseract 3.04 der ArchivistaBox beigepackt, <strong>siehe hier.<\/strong> Dabei konnte festgestellt werden, dass die Erkennungsgenauigkeit mittlerweile sehr gut ist &#8212; und dass Tesseract 3.04 sich trainieren l&auml;sst. Wie dies in groben Z&uuml;gen geht, dazu gibt unser <a href=\"\/de\/media\/ocr3.pdf\"><strong>ausf&uuml;hrliches Skript zu Open Source Texterkennung auf der ArchivistaBox Auskunft. <\/strong><\/a>Hier die Kurzversion: Damit ein <strong>ESR-Einzahlungsschein korrekt erfasst werden kann, muss die Texterkennung auf den Zeichensatz OCRB trainiert sein &#8212; und genau dies erfolgte in den letzten Tagen f&uuml;r die ArchivistaBox.<\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tAutomatisches Verbuchen ein- und ausgehender Rechnungen<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tMittlerweile k&ouml;nnen ESR-Einzahlungsscheine automatisiert und in guter Geschwidigkeit (jedenfalls deutlich schneller als mit dem teuren externen Leseger&auml;t, vom Stift ganz zu schweigen) erfasst werden. Die <strong>ESR-Zeile wird dabei direkt in das Feld Titel kopiert. F&uuml;r ArchivistaERP ist derzeit das automatische Verbuchen der Rechnungen in Arbeit<\/strong> &#8212; und damit wird BuHa f&uuml;r FuHa Realit&auml;t, k&ouml;nnen nun doch s&auml;mtliche Kreditoren-Rechnungen (ohne Barcodes!) automatisiert nach ArchivistaERP (selbstverst&auml;ndlich unterst&uuml;tzen wir auch gerne jede Kundenl&ouml;sung!) &uuml;bertragen werden.\n<\/p>\n<p>\n\tDie ArchivistaBox mit <strong>ArchivistaERP und ArchivistaDMS<\/strong> ist nunmehr in der Lage, sowohl die <strong>ausgehenden Rechnungen (ESR-Schein mit automatischem Verbuchen<\/strong> der ESR-Zahlung per Mail) als auch die <strong>eingehenden Rechnungen (Auslesen ESR-Referenz) komplett automatisiert<\/strong> zu verarbeiten. Wer jetzt noch manuell bucht, ist gelinde gesagt ganz einfach selber schuld. Wer zur ArchivistaBox greift, ist zwar ein BuHa-FuHa, aber daf&uuml;r bleibt am Ende viel mehr Zeit f&uuml;r andere T&auml;tigkeiten &#8212; und sei es auch nur darum, kein FuHa in den Bergen zu sein.\n<\/p>\n<p>\n\tDie <strong>Funktionalit&auml;t &#39;ESR-Belege erfassen&#39; findet sich auf jeder ArchivistaBox ab Datum 3.12.2014<\/strong> (eine neue Release-Nummer erfolgt erst dann, wenn die Kreditoren-Rechnungen automatisiert in ArchivistaERP landen &#8212; dieser Teil wird derzeit noch getestet). Derzeit werden ca. 15 bis 20 Belege pro Minute verarbeitet, weil die ESR-Belege &uuml;ber das OCR-Modul (und damit im Grundumfang einer jeden ArchivistaBox) zur Verf&uuml;gung stehen. Um die <strong>Verarbeitung zu aktivieren, muss in der entsprechenden OCR-Definition die erste (einzige!) Sprache auf &#39;Zahlen&#39;<\/strong> gesetzt werden. Danach k&ouml;nnen ESR-Scheine mit der entsprechenden Scan-Definition verarbeitet werden.\n<\/p>\n<p>\n\tEine andere Implementierung ist jederzeit realisierbar, f&uuml;r das <strong>Erkennen der ESR-Zeile selber werden ca. 0.1 bis 0.2 Sekunden ben&ouml;tigt,<\/strong> sodass ESR-Scheine in beliebiger Menge verarbeitet werden k&ouml;nnen &#8212; die Frage, wer pro Tag Rechnungen im hohen Tausender-Bereich erh&auml;lt, bleibe hier dahingestellt. Selbstverst&auml;ndlich l&auml;sst sich das Konzept der ESR-Rechnungen auf beliebige andere Formulare &uuml;bertragen. So gesehen d&uuml;rften die Tage des Barcodes (z.B. bei ausgehenden Lieferscheinen) langsam aber sicher angez&auml;hlt sein.\n<\/p>\n<h2>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"327\" hspace=\"5\" src=\"\/de\/media\/omr.png\" vspace=\"5\" width=\"240\" \/>OMR (Optical Marc Recognition) und andere Konsorten<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tEbenfalls im letzten Monat wurden zwei Projekte realisiert, die gut und gerne zu einer jeden ERP-L&ouml;sung (gerne auch zu ArchivistaERP!) passen. Dank <strong>neuem Druck-Button im WebClient k&ouml;nnen aus der ArchivistaBox heraus Rechnungen (inkl. ESR-Scheinen) in den richtigen Schacht d<br \/>\n\tes Druckers (Rechnung Schacht 1, ESR-Beleg Schacht 2) gedruckt<\/strong> werden, wobei dabei zus&auml;tzlich <strong>(optional) sogenannte OMR-Striche<\/strong> angebracht werden k&ouml;nnen, damit die gedruckten Rechnungen sp&auml;ter mit der Verpackungsmaschine richtig <strong>zusammengetragen und verpackt werden (Rechnung Seite 1 holen, Rechnung Seite 2 holen, ESR-Schein holen, und nun verpacken).<\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tIn einem <strong>weiteren Projekt werden die Kreditoren-Belege anhand einer externen eindeutigen Belegnummer identifziert und automatisch in ArchivistaDMS beschlagwortet.<\/strong> Der umgekehrte Fall (in der ERP-L&ouml;sung wird die Buchung dazu erstellt) ging in diesem Falle leider nicht, weil die ERP-L&ouml;sung des Kunden nicht in einem Batch-Modus (dies ginge bei ArchivistaERP) angesprochen werden kann. Beiden Projekten gemeinsam ist, dass der Auffwand f&uuml;r die Realisierung &auml;ussert moderart war, sprich die Amortisierung bereits nach kurzer Zeit gegeben ist.\n<\/p>\n<p>\n\tUnd wie immer gilt, <strong>alle neuen Features finden sich auf einer jeden neuen ArchivistaBox &#8212; und die wiederum erh&auml;lt jeder ArchivistaBox-Kunde kostenfrei.<\/strong> Gerne sei an dieser Stelle ebenfalls auf das <a href=\"?page_id=544\"><strong>Angebot des OpenFriday<\/strong><\/a> hingewiesen. Besuchen Sie uns an einem Freitagmorgen (mit kurzer Anmeldung!), und wir zeigen Ihnen gerne, was die ArchivistaBox alles zu bieten hat.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/235?pdf=235\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchhaltung f&uuml;r Faule Egg, 3.12.2014: Im letzten Monat wurde ArchivistaERP deutlich verfeinert und anl&auml;sslich des linuxday.at am 22.11.2014 in Dornbirn im Rahmen eines Vortrages (im Skript dazu finden sich auch die Neuerungen) vorgestellt. In diesem Blog wird das neue Kreditoren-Management der ArchivistaBox vorgestellt. 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