{"id":5456,"date":"2018-06-07T18:53:30","date_gmt":"2018-06-07T16:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=5456"},"modified":"2019-01-07T17:06:46","modified_gmt":"2019-01-07T16:06:46","slug":"ryzen-und-mehr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2018\/ryzen-und-mehr\/","title":{"rendered":"Ryzen und mehr"},"content":{"rendered":"<h1>Neue Hard- und Software f\u00fcr ArchivistaBoxen<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 7. Juni 2018:<\/strong> Die letzten Monate waren in der Branche gepr\u00e4gt von einer Reihe von Security-Problemen (Stichworte Spectre und Meltdown) bei faktisch allen Prozessoren (CPUs). Die Herausforderungen f\u00fcr Lieferanten wie Kunden sind erheblich. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte argumentiert werden, das Problem liegt alleine bei den Chip-Herstellern. Letztlich liefern dies seit mehr als einem Jahrzehnt CPUs aus, die angreifbar waren bzw. noch immer sind. Im nachfolgenden Blog wird aufgezeigt, was Kunden und Interessenten von der ArchivistaBox erwarten d\u00fcrfen. Ebenfalls wird aufgezeigt, warum neu die Ryzen-Prozessoren zum Einsatz kommen. F\u00fcr diejenigen, welche die nachfolgenen Ausf\u00fchrungen zu &#8218;trocken&#8216; erachten, d\u00fcrfen ganz einfach auch auf das Video klicken und fantastische Blicke geniessen.<\/em><\/p>\n<div style=\"width: 625px;\" class=\"wp-video\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');<\/script><![endif]-->\n<video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-5456-1\" width=\"625\" height=\"352\" poster=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee1.jpg\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3.mp4\">https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<h2>ArchivistaBox im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen L\u00f6sungen<\/h2>\n<p>Die <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/20-jahre-archivista\/\">Archivista-Produkte gibt es nun seit \u00fcber 20 Jahren.<\/a><\/strong> In dieser Zeit wandelte sich die Firma Archivista GmbH vom reinen Softwareanbieter zum kompletten L\u00f6sungsanbieter mit der ArchivistaBox &#8212; und auch die Branche wandelte sich massiv. Im Jahre 2003, als der Entschluss gefasst wurde, Archivista neu auf einer Box auszuliefern, gab es weder Cloud-L\u00f6sungen noch Smartphones. Der erste Internetboom war gerade vor\u00fcber, webbasierte L\u00f6sungen gab es noch fast keine.<\/p>\n<p>Dass die ArchivistaBox dennoch das Licht der Welt erblickte, hatte viel mit der Erkenntnis zu tun, dass Business-L\u00f6sungen f\u00fcr KMUs kosteng\u00fcnstig, einfach im Aufbau und Betrieb, kurz und gut schlank sein mussten, wollten\/sollten sie Bestand haben. Manuelle Installationen auf Clients wie Servern waren damals bzw. sind noch heute kostspielig, sinkende Hardwarekosten helfen da wenig.<\/p>\n<p>Nach fast 15 Jahren ArchivistaBox kann festgestellt werden, das boxbasierte Konzept hat sich mehr als bew\u00e4hrt. Dies gerade unter der Pr\u00e4misse der aktuellen Security-Probleme der CPU-Hersteller. Denn im Unterschied zu reinen Software- oder Cloud-L\u00f6sungen erhalten unsere Kunden Systeme aus einem Guss. Damit sind die Angriffszenarien deutlich kleiner, weil es keine Dritt-Applikationen gibt. Trotzdem wurde die ArchivistaBox \u00fcber die letzten Monate mit hohem Aufwand &#8218;geh\u00e4rtet&#8216;, auch neue Kernel werden bei Bedarf in Zukunft zeitnah ausgeliefert, dies nach dem Motto &#8218;Safety first&#8216;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5478 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2-624x351.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Die Schwierigkeiten mit der Sicherheit beginnen erst<\/h2>\n<p>Von einigen technisch ausgerichteten Portalen und ein paar Schnipseln in der Tagespresse gab es wenig Resonanz auf die gravierenden Prozessorenl\u00fccken. Um es an dieser Stelle nochmals kurz zusammenzufassen. Aufgrund der fehlenden Abschottung der einzelnen Programme auf innerster Stufe (CPU) zueinander k\u00f6nnen fast beliebig Informationen von fremden Programmen ausgelesen werden. Die Sicherheit und Integrit\u00e4t der Daten ist damit massiv gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Solche Angriffe lassen sich zwar durch entsprechende Updates im Betriebssystem abfangen. Das Problem aktueller Systeme ist aber, dass viele Applikationen sich nicht einfach auf neue Betriebssysteme migrieren lassen. Dies gilt f\u00fcr Linux wie Windows gleichermassen. Die ArchivistaBox blieb davon leider nicht ausgenommen. Linux als Betriebssystem l\u00e4uft stabil, doch die \u00c4nderungen im Unterbau (Kernel) sind l\u00e4ngst nicht alle abw\u00e4rtskompatibel. Dazu nur ein Beispiel: Ein neuer Linux-Kernel l\u00e4sst sich nur in Maschinencode \u00fcbersetzten, wenn ein Programm (Compiler) zum Einsatz kommt, dass selber nur auf dem allerneusten Linux l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Solche schwerwiegenden Abh\u00e4ngigkeiten d\u00fcrfte es an sich nicht geben, und doch gibt es sie. Gerade der Blick zu Android zeigt, dass heute selbst grosse Konzerne entweder nicht willens oder f\u00e4hig sind, \u00e4ltere Ger\u00e4te mit aktualisierten Kerneln zu versorgen. Neue Ger\u00e4te verkaufen, ja gerne. Daten sammeln nur zu, aber Verantwortung f\u00fcr die Daten \u00fcbernehmen, ist dies wirklich zu viel verlangt? Und wenn Microsoft mal schnell ein Windows10-Update aufspielt, um danach zugeben zu m\u00fcssen, hoppla, da laufen viele SSD-Platten nicht mehr stabil, so ist auch dies die Realit\u00e4t von heute.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, um die ArchivistaBox in den vergangenen Monaten anzupassen bzw. zu &#8218;h\u00e4rten&#8216; war ein hoher Aufwand notwendig. Dabei ging es <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/meltdown-spectre\/\">nicht darum, die System zu patchen, diese Fixes standen bereits im Januar sehr zeitnah zur Verf\u00fcgung.<\/a><\/strong> Der Aufwand lag vielmehr daran, die Build-Prozesse entsprechend anzupassen, d.h. sicherzustellen, dass die ArchivistaBox auch in Zukunft automatisiert erstellt und getestet werden kann. Dies hat\/te zur Folge, dass es bei Auftr\u00e4gen zu Verz\u00f6gerungen kam bzw. leider noch immer kommen kann. Aktuell werden die Ausst\u00e4nde abgearbeitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5479 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3-624x351.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/greifensee3.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>ArchivistaBox neu geh\u00e4rtet und mit Ryzen<\/h2>\n<p>Die letzten Monate zeigten, dass Intel-CPUs massiver von Problemen betroffen waren bzw. noch immer sind als die des &#8218;kleinen&#8216; Konkurrenten AMD. Vielleicht optimierte der Marktleader die Recheneinheiten so agressiv, dass entsprechende L\u00fccken fast zwangsl\u00e4ufig entstehen mussten. Tatsache war aber ebenfalls, Intel-CPUs &#8218;rannten&#8216; dem Konkurrenten mit jedem Jahr um einige Prozente mehr davon.<\/p>\n<p>Im Bereich ArchivistaERP und ArchivistaDMS gen\u00fcgen an sich auch \u00e4ltere AMD-Prozessoren. Dem gegen\u00fcber steht, dass die ArchivistaBox in immer gr\u00f6sseren Umgebungen zum Einsatz kommt, sodass schnelle CPUs wichtig(er) werden. Mit eine Rolle spielt dabei, dass der Anteil Farbe bei ArchivistaDMS von Jahr zu Jahr steigt. Viele Kunden besitzen aktuell l\u00e4ngst Archive mit Hunderten von GByte an Daten, eine h\u00f6here Zahl von Kunden arbeitet bereits mit L\u00f6sungen bei mehreren TByte. Ebenfalls in diesem Umfeld angesiedelt sind jene Kunden, die mit dem Produkt ArchivistaVM arbeiten, um Rechner zu virtualisieren.<\/p>\n<p>Gerade in letzteren Umgebungen sind schnelle CPUs und Festplatten wichtig, auch wenn wir bei keinem Kunden bislang die allerteuersten CPUs einsetzen mussten. Darum gibt es bei ArchivistaVM seit ca. zwei Jahren L\u00f6sungen mit Intel-Xeon-Prozessoren. Diese Systeme wird es auch weiterhin geben. Im Standard werden neu aber alle ArchivistaBox-Systme mit Ryzen-Technologie von AMD verbaut. Solche L\u00f6sungen stehen bei uns und einigen Kunden bereits seit Monaten im praktischen Einsatz. Unabh\u00e4ngig von den erheblichen CPU-Problemen, die Intel st\u00e4rker betreffen, d\u00fcrfte wichtig sein und bleiben, dass \u00fcberhaupt ein Markt bei den CPUs spielt. Wer die aktuellen Statements von Intel liest, erh\u00e4lt nicht wirklich den Eindruck, der Quasi-Monopolist w\u00e4re sich der Verantwortung bewusst. Daher sind Mitbewerber wichtig.<\/p>\n<p>Dennoch haben unsere Kunden die Wahl, ob AMD, Intel oder gar ARM zum Einsatz kommen soll. Im Standard wird es in Zukunft einfach bei fast allen Produkten wieder AMD sein. Gegen einen kleinen Aufpreis k\u00f6nnen aber auch Intel-CPUs oder (ohne Aufpreis) ARM verbaut werden. Letztlich spielt die Frage, welche CPU in der ArchivistaBox zum Einsatz kommt, f\u00fcr die meisten Kunden eine untergeordnete Rolle. Selbst die Frage, welches Betriebssystem verwendet wird, interessiert l\u00e4ngst nicht alle Kunden.<\/p>\n<p>Gut zu wissen f\u00fcr Interessenten wie Kunden d\u00fcrfte daf\u00fcr sein, dass die ArchivistaBox st\u00e4ndig \u00e0 jour gehalten wird und flexibel eingesetzt werden kann. Dabei spielen auch Sicherheitsaspekte h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Dies bedeutet zwar dann und wann, dass (wie vorliegend) nicht alle neuen Auftr\u00e4ge speditiv ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Als Vorteil resultiert aber f\u00fcr alle Kunden, dass hochaktuelle und geh\u00e4rtete Systeme zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5456?pdf=5456\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Hard- und Software f\u00fcr ArchivistaBoxen Egg, 7. Juni 2018: Die letzten Monate waren in der Branche gepr\u00e4gt von einer Reihe von Security-Problemen (Stichworte Spectre und Meltdown) bei faktisch allen Prozessoren (CPUs). Die Herausforderungen f\u00fcr Lieferanten wie Kunden sind erheblich. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte argumentiert werden, das Problem liegt alleine bei den Chip-Herstellern. 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