{"id":5757,"date":"2019-09-02T17:32:55","date_gmt":"2019-09-02T15:32:55","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=5757"},"modified":"2019-12-20T16:27:33","modified_gmt":"2019-12-20T15:27:33","slug":"amd-ryzen-und-4k","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2019\/amd-ryzen-und-4k\/","title":{"rendered":"AMD Ryzen und 4K"},"content":{"rendered":"<h1>AVMultimedia und ArchivistaBox neu aufgelegt<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 3. September 2019:<\/strong> Der Sommer war heiss und lang. Und damit in Zukunft unsere ArchivistaBoxen bei mehr Leistung weniger heiss laufen, gibt es einen neuen aktualisierten Unterbau.<\/em><em> Im nachfolgenden Blog gibt es einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5767\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden1.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden1-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Unterst\u00fctzung f\u00fcr neuste Ryzen Prozessoren<\/h2>\n<p>Seit beinahe zwei Jahrzehnten gibt es bei den klassischen Computern weit mehr ein Monopol denn einen Markt zwischen Intel und AMD. Mit den neuen Ryzen Prozessoren der 2. Zen-Familie ist AMD ein echter Coup gelungen. Kosteten bislang die schnellsten Prozessoren von Intel mehrere Tausend Franken, so gibt es die neuen Ryzen 9 Prozssoren bei mehr Power und deutlich geringerer Leistungsaufnahme f\u00fcr unter 1000 Franken.<\/p>\n<p>Bis zu 16 CPUs (32 Threads) bieten bei &#8222;normierten&#8220; 105 Watt eine bislang nie erreichte Leistung. AMD ist Intel technologisch betrachtet \u00fcberlegen. Dies sowohl im Preis, beim Stromverbrauch und auch bei der Leistung. Grund daf\u00fcr ist, dass die CPUs bei AMD mit einer Dichte von 7 Nano-Metern (nm) produziert werden, wohingegen Intel erst bei 10 Nano-Metern angeleangt ist. Eine kleinere Dichte der CPUs ist deshalb wichtig, weil damit bei weniger Stromverbrauch die CPUs schnell(er) arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen kleinen Haken hat die Sache freilich. Die neuen CPUs von AMD sind extrem begehrt und daher leider noch immer nur schwer erh\u00e4ltlich. Aber, und auch dies ist erfreulich, f\u00fcr deutlich weniger Geld gibt es von AMD CPUs mit integrierten Grafikkarten mit einer ansehnlichen Leistung. Gamer werden damit kaum gl\u00fccklich werden, f\u00fcr Video-Editing reicht es dagegen allemal. Womit denn auch der Bogen zur\u00fcck zu AVMultimedia bzw. zur ArchivistaBox gespannt ist.<\/p>\n<p>Im <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/archivista-champion\/\">letzten Blog<\/a><\/strong> wurde ausf\u00fchrlich dar\u00fcber berichtet, dass AVMultimedia das neue Fundament der ArchivistaBox darstellen wird. Mittlerweile sind die Arbeiten soweit fortgeschritten, dass die Funktionalit\u00e4t der ArchivistaBox mit der Technologie von AVMultimedia realisiert ist. Eine H\u00fcrde stellten dabei nicht die Programme der ArchivistaBox dar, sondern vielmehr die aktuelle Version von AVMultimedia selber.<\/p>\n<h1>Video-Editing mit AVMultimedia<\/h1>\n<p>Das Bearbeiten, Verarbeiten und Archivieren von Film und Ton wird im n\u00e4chsten Release der ArchivistaBox mit an Bord sein. Dabei enstehen hohe Datenmengen. Dazu ein Vergleich. Das Speichern von 1 Mio A4-Seiten in Schwarz\/Weiss erfordert ca. 50 GByte Daten. Bereits 60 Minuten 4K-Filmmaterial (3840&#215;2160 Pixel) ben\u00f6tigt satte 20 GByte. Mit anderen Worten, nach 2.5 Stunden 4K-Filmmaterial sind 1 Mio A4-Seiten bereits &#8222;geschafft&#8220;.<\/p>\n<p>Die aktuellen ArchivistaBox-Systeme lassen sich in den Bereich von einigen hundert TByte (1 TByte = 1024 GByte) auf- und ausbauen. Von daher sind die ArchivistaBox-Systeme gar nicht mal so schlecht f\u00fcr diese Anwendungsgebiete aufgestellt. Aber, das Bearbeiten von bewegten Bildern in hoher Aufl\u00f6sung ist markant anspruchsvoller.<\/p>\n<p>&#8222;Schnelle&#8220; CPUs und eine gute Grafikengine sind zwingend notwendig. Open Source und schnelle Grafikkarten waren bislang jedoch kein Dreamteam, zu stark wurde der Markt von den High-End-Boliden eines Herstellers dominiert, der wiederum nur Treiber f\u00fcr Windows bereitstellte. Quelloffene Treiber f\u00fcr Linux gab es faktisch nicht.<\/p>\n<p>Mit neuen im Kernel integrierten Grafikkartentreibern (auch hier spielt AMD eine zentrale Rolle) gibt es\u00a0 langsam aber sicher Treiber, mit denen das Verarbeiten von multimedialen Inhalten viel Spass bereitet; sofern dar\u00fcber hinweggesehen wird, dass die Firmware noch immer nicht offen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5768\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden2.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden2-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<h1>ArchivistaBox neu &#8222;gebootet&#8220;<\/h1>\n<p>Um 4K-Filmmaterial verwalten zu k\u00f6nnen, musste AVMultimedia folglich m\u00e4chtig &#8222;aufgebohrt&#8220; werden. Neuste Linux-Kernel (Version 5.2.x) sowie die neusten Grafikbibliotheken (Stichwort Mesa) sind zwingend notwendig, um gute Ergebnisse zu erzielen. Nun bieten aktuelle Linux-Distributionen weder hochaktuelle Linux-Kernel noch die entsprechenden Grafikbibliotheken an.<\/p>\n<p>Selbst die bisherige Version von AVMultimedia konnte da nicht mithalten. Sowohl Kernel wie Linux-Unterbau waren zu &#8222;alt&#8220;. Das Updaten des Kernels auf 5.2.x war nicht allzu schwierig, nur leider liess sich AVMultimedia danach nicht mehr stabil booten. Es begann ein m\u00fchsames zeitraubendes Debugging, um zu eruieren, warum sich das System beim Hochfahren verabschiedete. Nach einigen Hundert Boot-Vorg\u00e4ngen mit entsprechendem Auswerten der Log-Daten konnte das Problem gefunden werden.<\/p>\n<p>Neu werden alle Systemdateien nur noch im Verzeichnis &#8218;\/usr&#8216; zur Verf\u00fcgung gestellt. Damit ist ein selektives Einbinden eines Systems im Hauptspeicher (RAM) nicht mehr m\u00f6glich, vielmehr m\u00fcsste das gesamte Dateisystem bereits sehr fr\u00fch gesamthaft eingebunden werden. Genau dies aber soll bei AVMultimedia bzw. der ArchivistaBox vermieden werden, weil der Boot-Prozess immer zugleich auch die gesamte Installation des Systems stemmen muss.<\/p>\n<h2>RAM-Modus mit Komprimierung<\/h2>\n<p>Aus diesem Grunde musste der gesamte Boot-Vorgang neu erstellt werden. Dabei wurden alle Abh\u00e4ngigkeiten zu bestimmten Linux-Distributionen bzw. Bibliotheken eliminiert. Neu liegen s\u00e4mtliche Bilbiotheken, die f\u00fcr das Booten einer ArchivistaBox bzw. AVMultimedia ben\u00f6tigt werden, direkt in der Boot-Datei selber.<\/p>\n<p>Waren bislang fast 300 Dateien notwendig, um den Boot-Prozess anzustossen, sind es aktuell noch 64 Dateien. Dies im \u00fcbrigen bei einer erh\u00f6hten Funktionalit\u00e4t des Installers. Dazu folgendes: Seit fast 10 Jahren wird die ArchivistaBox im RAM aufgebaut. In dieser Zeit entwickelte sich Linux pr\u00e4chtig. Allerdings werden heute bei modernen Linux-Systemen weit \u00fcber 100&#8217;000 Dateien aufgespielt. Bei einem System, das im Hauptspeicher l\u00e4uft, bedeutet dies, selbst an sich stolze 4 GB RAM sind irgendwann voll.<\/p>\n<p>Im aktuellen Release sind es mittlerweile \u00fcber 6 GByte an Systemdateien, die ben\u00f6tigt werden. Damit trotzdem nicht mehr als 4 GByte RAM notwendig sind, wird der gr\u00f6ssere Teil des Systems &#8222;komprimiert&#8220; im Hauptspeicher vorbehalten (Stichwort overlay). Wird eine komprimierte Datei ben\u00f6tigt, wird sie im Hintergrund automatisch entpackt. Weder das laufende Programm, das diese Datei anfordert, noch der\/die Nutzer\/in, wird diesen Vorgang bemerken &#8212; die gesamte Arbeit wird durch den Linux-Kernel erledigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5769\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3.jpg 640w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden3-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>4K-Optimierung bei AVMultimedia<\/h2>\n<p>Nachdem s\u00e4mtliche Systemdateien f\u00fcr 4K zur Verf\u00fcgung standen, galt es das System zu optimieren. Wer 4K-Bildmaterial mit AVMultimedia verwalten bzw. abspielen m\u00f6chte, darf\/muss folgende Dinge beachten. Erstens, der aktuelle Standardplayer VLC ist mit 4K schnell \u00fcberfordert, nicht aber Kodi. Mit Kodi lassen sich 4K-Filme bei einer einigermassen schnellen CPU gut abspielen.<\/p>\n<p>Wer h\u00f6chste Anspr\u00fcche an die Qualitt\u00e4t beim Abspielen legt, f\u00e4hrt mit dem neu vorhandenen Konsolentool &#8218;mpv&#8216; besser. Beispiel eines Aufrufs in einem Terminal lautet: &#8222;mpv &#8211;hwdec=vaapi &#8211;vo=vaapi &#8211;fs datei.mpv&#8220;.<\/p>\n<p>Ferner konnte beim Bearbeiten von Videomaterial mit 4K beobachtet werden, dass viele Videoschnittprogramme aktuell mit 4K-Material &#8222;\u00fcberfordert&#8220; sind. Wirklich gut zu Recht kam leider nur Kdenlive. Allerdings erfordert Kdenlive recht hohe Ressourcen. Die Laufzeit-Umgebung erfordert fast 900 MByte. Ohne Komprimierung im Hauptspeicher w\u00e4re der Einsatz von Kdenlive zusammen mit AVMultimedia undenkbar. In diesem Sinne: Happy editing!<\/p>\n<h2>Neuerungen beim Desktop<\/h2>\n<p>Auch wenn das Forum aktuell kaum benutzt wird, so wurden viele kleinere Feedbacks aufgenommen und implementiert. Mit der alten Version von AVMultimedia gab es ohne den Flag &#8218;acpi_osi=&#8216; bei manchen Notebooks Probleme mit dem Trackpad (Maus). Zwischenzeitlich zeigte sich, dass (insbesondere die neuen Ryzen-Prozessoren) das System mit dieser Option gar nicht erst hochf\u00e4hrt. Aus diesem Grunde wurden Eintr\u00e4ge mit und ohne die entsprechenden Flags ins Bootmen\u00fc aufgenommen.<\/p>\n<p>Bei \u00e4lteren Notebooks stellt die korrekte Systemzeit dann ein Problem dar, wenn die CMOS-Batterie nicht mehr arbeitet und damit die Zeit nicht mehr stimmt. Neu steht im Hauptmen\u00fc unter &#8218;System&#8216; und &#8218;AVMultimedia&#8216; das Tool &#8218;Datum und Uhrzeit&#8216; zur Verf\u00fcgung, um die entsprechenden \u00c4nderungen korrekt und einfach vorzunehmen. Wichtig ist, nach einer \u00c4nderung ist der Webbrowser neu zu starten, nur so laufen verschl\u00fcsselte Seiten, welche die korrekte Zeit \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit dem Download bei <strong><a href=\"https:\/\/sourceforge.net\/projects\/archivista\/files\/\">sourceforge.net.<\/a><\/strong> Aus diesem Grunde kann AVMultimedia neu optional auch \u00fcber <strong><a href=\"https:\/\/osdn.net\/projects\/avmultimedia\/releases\/\">osdn.net<\/a><\/strong> bezogen werden.<\/p>\n<p>Kleinere \u00c4nderungen wurden am Desktop vorgenommen. Der Mauszeiger wurde moderat vergr\u00f6ssert und mit der Ctrl-Tasten kann die aktuelle Position der Maus visuell erfragt werden. Dies ist insbesondere dann praktisch, wenn mehrere Bildschirme im Einsatz stehen. Einfach Ctrl dr\u00fccken, und die Maus meldet sich dezent aber doch klar mit einem &#8222;blauen&#8220; Echo.<\/p>\n<p>Eine letzte \u00c4nderung sei an dieser Stelle noch erw\u00e4hnt. Wurde bisher ein Programm minimiert, konnte es nur \u00fcber Alt+Tab wieder aktiviert werden. Neu werden alle Programme in der Statuszeile aufgef\u00fchrt. Minimierte Programme k\u00f6nnen so bequem wieder aktiviert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5770\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4.jpg 640w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schweden4-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>AVMultimedia und ArchivistaBox neu auf Basis von Devuan Beowulf<\/h2>\n<p>Im Jahre 2016 erfolgte f\u00fcr die neue ArchivistaBox das Statement zu Debian Jessie bis zum Jahre 2020. Daran wird sich nichts \u00e4ndern. Kunden der ArchivistaBox wissen es zu sch\u00e4tzen, dass wir Updates moderat aufspielen. Es gibt keinen direkten Zwang f\u00fcr ein Update. Wer mit einer alten Version zufrieden ist, kann durchaus damit solange arbeiten, wie er\/sie m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Trotzdem sind neue Releases notwendig. Ohne aktuelle Linux-Kernel und die entsprechenden Bibliotheken sind Film und Ton nicht machbar. Noch ist nicht ganz klar, wenn die ArchivistaBox mit dem neuen Unterbau ausgeliefert wird. Zuversicht herrscht aber, dass dies sp\u00e4testens im Jahre 2020 (und damit im Plan) der Fall sein wird.<\/p>\n<p>Der Supporthorizont f\u00fcr das aktuelle System wird f\u00fcr die Jahre 2020 bis 2024 angesetzt. Klar ist aktuell, dass ab 2021 die Abw\u00e4rtskompatibilit\u00e4t zur alten Texterkennung nicht mehr verf\u00fcgbar sein wird. Tesseract in der Version 4.x ist der alten Technologie \u00fcberlegen und das Mitschleppen eines 32-Bit-Unterbaus ergibt nach mittlerweile fast 20 Jahren mit 64 Bit keinen Sinn mehr.<\/p>\n<p>Im Jahre 2016 wurde angemerkt, dass Debian Jessie beim Booten prorit\u00e4r auf SystemD setzt, und dass diese Technologie f\u00fcr die ArchivistaBox bzw. unseren RAM-Modus wohl nur mit hohem Aufwand realisierbar w\u00e4re. Nun ist es nicht so, dass Debian ohne SystemD nicht laufen w\u00fcrde, nur lassen sich einige f\u00fcr die ArchivistaBox wesentliche Pakete nicht installieren.\u00a0<\/p>\n<p>Dass letztlich Devuan das Rennen machen w\u00fcrde, h\u00e4ngt damit zusammen, dass es aktuell ganz einfach am besten zur ArchivistaBox bzw. AVMultimedia passt. An dieser Stelle sei aber auch gesagt, die Wahl von Devuan Beowulf ist kein Entscheid gegen Debian oder Alpine Linux, die ebenfalls getestet wurden.<\/p>\n<p>Alle drei Distributionen sind tolle Systeme. Bei <strong><a href=\"http:\/\/debian.org\">Debian<\/a><\/strong> gef\u00e4llt insbesondere <strong><a href=\"http:\/\/siduction.org\">Siduction<\/a><\/strong> sehr, die dortigen Maintainer leisten ein hohes Mass an Support. Sofern das <strong><a href=\"https:\/\/isobuilds.siduction.org\">letzte Release<\/a><\/strong> verwendet wird, l\u00e4uft 4K in allen Facetten. <strong><a href=\"https:\/\/alpinelinux.org\/\">Alpine Linux<\/a><\/strong> wiederum punktet mit einem extrem schlanken und stringenten Unterbau. Einzig bei der Anzahl der Pakete gibt es noch Abstriche zu machen. Bei <strong><a href=\"http:\/\/devuan.org\">Devun<\/a><\/strong> beeindruckte <strong><a href=\"https:\/\/sourceforge.net\/projects\/miyolinux\/\">MiyoLinux,<\/a><\/strong> weil es schlank ist und direkt ins RAM hochgefahren werden kann.<\/p>\n<p>Zum Abschluss sei an dieser Stelle noch gesagt, dass die kommenden Blogs wieder mehr Features f\u00fcr die eigentlichen ArchivistaBox enthalten werden. Nat\u00fcrlich sind News zum Booten bzw. Linux-Unterbau f\u00fcr viele Kunden ziemlich bis v\u00f6llig uninteressant. Wie wichtig ein stabiler Unterbau aber ist, zeigt ein Artikel bei heise.de zum <strong><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Update-fuer-Windows-10-Version-1903-macht-Probleme-4511291.html\">aktuellen Windows-10-Update auf die Version 1903.<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>P.S: An sich h\u00e4tten wir an dieser Stelle gerne <a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/archivista-champion\/\"><strong>Archivista-Champions<\/strong><\/a> verk\u00fcndet. Leider hat bis Ende August 2019 niemand ein AVMultimedia-Video erstellt. Die First zur Einreichung wird um drei Monate bis zum 30.11.2019 verl\u00e4ngert. Sollten bis dann keine Beitr\u00e4ge eintreffen, verfallen die Preise ohne jede (weitere) Korrespondenz.<\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5757?pdf=5757\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AVMultimedia und ArchivistaBox neu aufgelegt Egg, 3. September 2019: Der Sommer war heiss und lang. Und damit in Zukunft unsere ArchivistaBoxen bei mehr Leistung weniger heiss laufen, gibt es einen neuen aktualisierten Unterbau. Im nachfolgenden Blog gibt es einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung. 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