{"id":59,"date":"2013-04-12T20:11:38","date_gmt":"2013-04-12T18:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/schulenwegg.ch\/cms\/?page_id=59"},"modified":"2015-06-10T11:54:14","modified_gmt":"2015-06-10T09:54:14","slug":"desktop-zur-archivistabox","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/jahre-2008-2019\/blogs-2009\/desktop-zur-archivistabox\/","title":{"rendered":"Desktop zur ArchivistaBox"},"content":{"rendered":"<h1>Mehr Power mit der ArchivistaBox und dem ArchivistaDesktop<\/h1>\n<p><strong>Pfaffhausen, 10. Februar 2009:<\/strong> Nun erz\u00e4hlen wir seit bald f\u00fcnf Jahren, dass die ArchivistaBox eine komplett webbasierte L\u00f6sung darstellt und nun ver\u00f6ffentlichen wir doch pl\u00f6tzlich einen ArchivistaDesktop. Sind wir jetzt von allen guten Geistern verlassen?<\/p>\n<p>Doch lassen Sie mich zwei Dinge vorweg sagen: a) Die ArchivistaBox bleibt wie sie ist, d.h. Sie wird im Moment und auch in Zukunft kr\u00e4ftig weiterentwickelt und b) wo auch immer Sie gerade arbeiten, Sie arbeiten vermutlich gleichzeitig auf einem Server und einem Client. Warum? Weil ihr Rechner wahrscheinlich \u00fcber soviel Kapazit\u00e4t verf\u00fcgt, dass die Maschine locker nebenbei einen kompletten Server ersetzen k\u00f6nnte und weil Sie gleichzeitig an einem Bildschirm arbeiten und Sie daher mit einer Desktop-Anwendung arbeiten, und auch wenn es nur ein Web-Browser sein sollte.<\/p>\n<h2>Wozu die Unterscheidung zwischen Client und Server?<\/h2>\n<p>Kurz zusammengefasst k\u00f6nnte gesagt werden, auf dem Client arbeiten wir, auf dem Server speichern wir. Wenn wir die ArchivistaBox betrachten, dann dient die ArchivistaBox in erster Linie dazu, Dokumente verf\u00fcgbar zu halten (DMS). Um die Dokumente aber erfassen zu k\u00f6nnen, dazu ben\u00f6tigen wir die gleiche ArchivistaBox eher als Client (z.B. zum Scannen). Und nat\u00fcrlich werden viele ArchivistaBoxen sowohl als auch eingesetzt.<\/p>\n<h2>Historischer R\u00fcckblick zum ArchivistaDesktop<\/h2>\n<p>Als unsere <strong>Firma vor beinahe 11 Jahren gegr\u00fcndet wurde, da bestand die Firma aus drei PCs, einem Server und zwei Clients.<\/strong> Als Server fungierte ein kleiner Rechner, auf dem anf\u00e4nglich noch ein Novell-, sp\u00e4ter bald ein Suse-Server lief. Auf den Clients fanden sich zwei Windows9x-Installationen. Bald schon stellten wir fest, dass das Verwalten dieser drei PCs ein erhebliches Mass an Aufwand bedingte. Folglich haben wir begonnen, von den Clients Festplatten-Kopien zu erstellen. So konnten wir jederzeit in ca. 20 bis 30 Minuten wieder eine komplette Neuinstallation herstellen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter dann experimentierten wir einige Jahre mit verschiedenen Linux- und Windows-Versionen. Dies hatte zur Folge, dass die <strong>Anzahl der Festplatten-Kopien in den dreistelligen Bereich hochkletterte. Das Handling wurde zunehmends schwieriger.<\/strong> Dazu kam, dass wir f\u00fcr den Support immer auch noch s\u00e4mtliche Windows-Versionen in den Sprachen Deutsch und Englisch mit den verschiedenen Service-Packs bereithalten mussten.<\/p>\n<p>Um das unhandliche R\u00fcckspielen der Festplatten-Dateien zu entsch\u00e4rfen, besch\u00e4ftigten wir uns in den Jahren 2002\/2003 zunehmends mit Virtualisierungsl\u00f6sungen. Die Auswahl zu dieser Zeit wahr gelinde gesagt einfach, es gab eben nur VMWare. In der Folge erstellten wir von s\u00e4mtlichen Windows-Versionen VMware-Images und erwarben die entsprechenden Lizenzen f\u00fcr unsere Desktops. Noch immer aber installierten wir Rechner um Rechner von Hand, wobei pro Rechner gut und gerne einige Stunden dahinflossen. Kurz gesagt, auch dieser Zustand l\u00f6ste nicht gerade Begeisterung bei uns aus.<\/p>\n<h2>Die Geburtsstunde der ArchivistaBox liegt im Jahre 2004 und f\u00e4llt mit dem ArchivistaDesktopV1 zusammen<\/h2>\n<p>Was wir f\u00fcr uns selbst wollen, war eine L\u00f6sung, die prim\u00e4r f\u00fcr uns einfach zu administrieren war. Wir <strong>waren es leid, Software manuell aufzusetzen<\/strong> und wir erkannten auch, dass wir genau diesen Job f\u00fcr unsere Kunden immer wieder und immer wieder nochmals ausf\u00fchren mussten. Sei es weil ein neuer Server aufgesetzt wurde, sei es weil wir eine aktualisierte Version unserer Archivista-L\u00f6sung ver\u00f6ffentlichten.<\/p>\n<p>Bevor wir die ArchivistaBox entwickelten, haben wir inhouse verschiedene Varianten mit unserem eigenen Rechnern durchgespielt. Von der Stabilit\u00e4t her wollten wir eine Linux-L\u00f6sung, von der Installation her wollten wir eine einfache L\u00f6sung, und da sah es zu dieser Zeit f\u00fcr Linux nicht so gut aus. Am Schluss ist f\u00fcr unser<strong> DesktopV1 eine modifizierte Version von Slackware<\/strong> entstanden. Wir hatten einen Master-Rechner (Server), ab dem wir die Installationen (inkl. der gew\u00fcnschten IP-Adressen) direkt auf einen Client-Rechner installieren konnten. Dazu gen\u00fcgte es auf dem Desktop-Rechner eine CD einzulegen, diese zu starten und danach &#8218;install&#8216; einzugeben, um eine komplett neue Version des Desktops inkl. aller Applikationen aufzusetzen. Dazu ben\u00f6tigen wir noch etwa 10 bis 15 Minuten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" hspace=\"0\" height=\"394\" width=\"632\" vspace=\"0\" alt=\"\" src=\"\/de\/media\/desktov1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dieser ArchivistaDesktop bestand (mit Ausnahme von VMWare) zu 100 Prozent aus OpenSource-Komponenten. Und dieser Desktop ist bei uns bis anfangs 2009 erfolgreich im Einsatz gestanden. Wir konnten damit viele neue Maschinen erfolgreich mit einem Aufwand von ca. 1 Stunde pro neue Rechnergeneration aufsetzen. Allerdings hatte der <strong>ArchivistaDesktopV1 einen Nachteil. Um die L\u00f6sung aufzusetzen, musste der Rechner an den Master-Rechner angeschlossen werden.<\/strong> Dies haben wir mit der Entwicklung der ArchivistaBox erfolgreich vermieden, auch wenn der Weg dahin doch mitunter anspruchsvoll(er) war.<\/p>\n<h2>Warum der ArchivistaDesktop 2009 enstanden ist?<\/h2>\n<p>Kein Rechner wird endlos seinen Dienst verrichten. Nach etwa drei bis vier Jahren muss damit gerechnet werden, dass ein Rechner irgendwann den &#8222;Geist&#8220; aufgibt. Und weil dies auch f\u00fcr unseren Master-Rechner gilt, ab dem unsere Rechner aufgesetzt werden, stellte sich f\u00fcr uns im letzten Jahr die Frage, wie weiter? Wir h\u00e4tten nat\u00fcrlich die alte Desktop-L\u00f6sung erweitern k\u00f6nnen, auf der anderen Seite haben wir das Arbeiten mit der ArchivistaBox mehr und mehr sch\u00e4tzen gelernt.<\/p>\n<p>Letztlich haben wir uns daf\u00fcr entschieden, die <strong>ArchivistaBox mit den von uns gew\u00fcnschten Desktop-Applikationen zu erweitern.<\/strong> Weil es insgesamt aber doch ca. 250 MByte an zus\u00e4tzlicher Software sind, die wir gut und gerne auf den Clients verwenden (z.B. OpenOffice, Gimp und Scribus), gibt es nun zwei Versionen: die ArchivistaBox und den ArchivistaDesktop. Der <strong>ArchivistaDesktop ist auch eine ArchivistaBox, umgekehrt (mangels Software) geht es (verst\u00e4ndlicherweise) nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Und warum nicht nur eine Version ver\u00f6ffentlichen? Auch hier gilt, die ArchivistaBox passt auf eine CD, die bequem gebrannt und ab einem CD-Laufwerk installiert werden kann. Dies ist beim ArchivistaDesktop nicht mehr der Fall, die <strong>ISO-Datei des ArchivistaDesktops ist gegen 1 GByte gross und sprengt den Rahmen einer CD.<\/strong> Und noch etwas, auf dem ArchivistaDesktop wird Firefox nicht automatisch im Kiosk-Modus gestartet, nach dem Aufstarten gelangt der\/die Benutzer\/in zun\u00e4chst zum Desktop. Ansonsten verhalten sich die beiden Versionen (in Bezug auf die ArchivistaBox) komplett identisch &#8212; und dies wird auch so bleiben. Kurz und gut kann daher gesagt werden, ArchivistaBox bleibt ArchivistaBox, der ArchivistaDesktop ist eine erweitere ArchivistaBox.<\/p>\n<h2>Eckpunkte des neuen ArchivistaDesktops<\/h2>\n<p>Der neue ArchivistaDesktop hatte eine Vielzahl von Anforderungen zu erf\u00fcllen: Wir wollten z.B. auf die alten VMWare-Dateien (Support f\u00fcr Windows) nicht verzichten. Weiter ben\u00f6tigen wir sowohl LaTeX und Scribus wie dies bisher auf dem DesktopV1 der Fall war. Und schliesslich wollten wir den ArchivistaDesktop auch mobil verwenden, d.h. es sollte m\u00f6glich sein, sicher und mobil (unterwegs) zu surfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"bottom\" hspace=\"0\" height=\"350\" width=\"599\" vspace=\"0\" src=\"\/de\/media\/desktopv2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>All diese Punkte vereinigt der neue ArchivistaDesktop f\u00fcr uns. Damit ist nicht gesagt, dass dies auch f\u00fcr Sie der Fall ist, aber lasssen Sie mich dennoch die wichtigsten Eckpunkte vorstellen. Der neue ArchivistaDesktop verh\u00e4lt sich zun\u00e4chst einmal anders beim Anmelden. Es gibt keine Anmeldung eines Benutzers, vielmehr wird der<strong> ArchivistaDesktop direkt mit dem Benutzer &#8218;archivista&#8216; gestartet.<\/strong> Erst wenn ich mich im WebClient anmelde, gibt es eine Passwortabf<br \/>\nrage.<\/p>\n<p><strong>Dokumente k\u00f6nnen mit OpenOffice, Scribus und LaTeX (Kile) erstellt werden.<\/strong> Dadurch steht die gesamte Paltette von Office-Applikationen zur Verf\u00fcgung. Wir selber verwenden OpenOffice prim\u00e4r zum Konvertieren von Office-Dokumenten anderer Hersteller, mit Scribus werden die Werbeunterlagen gestaltet, ebenso wird die Korrespondenz dar\u00fcber erledigt und LaTeX (Kile) verwenden wir f\u00fcr l\u00e4ngere Fachartikel, Vortr\u00e4ge und das Handbuch. Wenn wir Graifk-Dateien bearbeiten wollen\/m\u00fcssen, greifen wir gerne auf Gimp zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Auf dem ArchivistaDesktop befindet sich ebenfalls <strong>Opera, weil nur damit Flash einwandfrei l\u00e4uft.<\/strong> Nicht dass wir extreme Fans dieser Technologie w\u00e4ren, aber letztlich verwenden wir den ArchivistaDesktop auch in privaten Momenten und hier lassen sich mit Flash wunderbar die meisten Sendungen des Schweizer Fernsehens anschauen. Dabei seien drei Dinge gesagt: a) die aktuelle Firefox-Version st\u00fcrzt zuweilen mit Flash ab und b) selbstverst\u00e4ndlich l\u00e4uft der <strong>Sound auf dem ArchivistaDesktop frei haus<\/strong> und c) Sound auf der normalen ArchivistaBox ist deaktiviert. Und ja, selbstverst\u00e4ndlich surfen wir gut und gerne mit einem Sierra C885-Modem \u00fcber UMTS, wobei dies die folgenden Einstellungen in \/etc\/conf\/network bedingt:<\/p>\n<p><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=UTF-8\"><meta name=\"Generator\" content=\"Kate, the KDE Advanced Text Editor\">           <\/meta><\/meta><\/p>\n<pre><strong>interface ppp0(umts)<br \/>        ppp \/dev\/usb\/tts\/3 460800 debug<br \/>        ppp_defaults<br \/>        chat_defaults<br \/>        ppp_option user 'gprs'<br \/>        ppp_option password 'gprs'<br \/>        ppp_option logfile '\/var\/log\/ppp0'<br \/>\tchat_init 'ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0'<br \/>        chat_init 'AT+CGDCONT=1,\"IP\",\"gprs.swisscom.ch\"'<br \/>        chat_dial 'ATD*99#'<br \/><\/strong><\/pre>\n<p><strong><em>Kleine Nebenbemerkung:<\/em><\/strong><em> Wenn denn die Swisscom endlich eine korrekte Abrechnung meines Abos hinkriegt, dann w\u00e4re das toll. Mittlerweile habe ich die dritte falsche Rechnung erhalten und h\u00e4tte gut und gerne mehr als sFr 800.&#8211; zuviel bezahlt, wenn ich die Abrechnung nicht begutachtet h\u00e4tte. Und dies bei einem Abo, das im Maximum ca. sFr. 50.&#8211; pro Monat an Kosten verursachen kann.<br \/><\/em><\/p>\n<p>Sofern die Datei <strong>&#8218;\/etc\/conf\/network&#8216;<\/strong> korrekt erstellt ist, kann das Modem mit <strong>&#8218;ifup ppp0 umts&#8216;<\/strong> gestartet werden (root-Terminal erforderlich). Dann und wann gibt es noch einige Probleme, d.h. es braucht zwei Anl\u00e4ufe mit &#8218;ifdown ppp0&#8216; und erneutem &#8218;ifup ppp0 umts&#8216;. Und noch etwas. Der ArchivistaDesktop ist nicht abgesichert, es gibt KEINE Firewall auf der Box, aber, Sie k\u00f6nnen problemlos direkt ab dem <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommerce\/catalog\/product_info.php?products_id=57&#038;osCsid=4764e53709782de5c47e032b3807b962\"><strong>ArchivistaStick (kann im Shop bestellt werden)<\/strong><\/a> surfen. Im \u00fcbrigen laufen nunmehr auf dem <strong>ArchivistaDesktop auch Java-Anwendungen,<\/strong> weil einer unserer Lieferanten dies f\u00fcr seinen Shop so haben m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong>Bliebe noch die Virtualisierung.<\/strong> Mittlerweile h\u00e4tte sich auf dem ArchivistaDesktop auch der <strong>VMWare-Player<\/strong> angeboten, da dieser kostenlos ist. Dank der <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.exactcode.de\"><strong>perfekten Unterst\u00fctzung durch ExactCode<\/strong><\/a> konnte ich allerdings davon \u00fcberzeugt werden, dass <strong>qemu bzw. kvm weit besser sind.<\/strong> Doch zu den Virtualisierungsm\u00f6glichkeiten, die gleichermassen auf dem ArchivistaDesktop wie auf der ArchivistaBox zur Verf\u00fcgung stehen, im n\u00e4chsten Beitrag mehr.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59?pdf=59\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Power mit der ArchivistaBox und dem ArchivistaDesktop Pfaffhausen, 10. 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