{"id":6305,"date":"2020-01-31T15:36:36","date_gmt":"2020-01-31T14:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=6305"},"modified":"2020-12-28T10:37:04","modified_gmt":"2020-12-28T09:37:04","slug":"2020-ii-mit-mdisc-support","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2020\/2020-ii-mit-mdisc-support\/","title":{"rendered":"2020\/II mit MDisc-Support"},"content":{"rendered":"<h1>ArchivistaBox &amp; AVMultimedia mit Langzeit-Archivierung<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 31. Januar 2020:<\/strong> Sowohl AVMultimedia wie auch die ArchivistaBox 2020\/II sind neu in der Lage, optische Datentr\u00e4ger mit bis zu 100 GByte (BDR-XL) zu erstellen. Damit k\u00f6nnen (dies ist gerade bei multimedialen Inhalten wichtig) neu auch umfangreichste Projekte auf optische Medien archiviert werden. Daneben gibt es im neuen Release Support f\u00fcr die neuesten AMD-Prozessoren (z.B. Ryzen 3950X) mit bis zu 32 Threads und auch die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Datenntr\u00e4ger mit bis zu 16 TByte wurde implementiert. Abgerundet wird das Release durch den neuen Kernel 5.4.15.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6313\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2.jpg\" alt=\"\" width=\"1442\" height=\"817\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2.jpg 1442w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2-300x170.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2-768x435.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2-600x340.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia2-624x354.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1442px) 100vw, 1442px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Millenium-Konzept f\u00fcr die Langzeit-Archivierung<\/h2>\n<p>Wer heute Daten speichert, der verwendet dabei ausschliesslich Festplatten. Moderne SSD-Disk bieten extrem schnelle Zugriffszeiten. Allerdings geht dabei oft vergessen, dass Daten auf Festplatte &#8222;nur fl\u00fcchtig&#8220; geischert werden. Genauso schnell wie diese auf die Datentr\u00e4ger geschrieben werden k\u00f6nnen, sind sie auch wieder gel\u00f6scht, oder noch schlimmer, auch unbemerkt ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Gerade bei Systemen im Bereich Document Management (DMS) als auch bei die Archivierung kommen daher seit geraumer Zeit Pr\u00fcfverfahren zur Anwendung, um sicherzustellen, dass die Daten nicht ge\u00e4ndert wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6321\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia3-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ob es sich dabei um (nicht) offizielle Zertifikate oder simple Quersummen-Pr\u00fcfverfahren (Stichwort MD5) handelt, spielt dabei keine Rolle. Mit den entsprechenden Pr\u00fcfdaten kann zwar einwandfrei gesagt werden, ob Daten ver\u00e4ndert wurden oder nicht; es kann aber nicht verhindert werden, dass die Daten unbeabsichtigt und\/oder mutwillig ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Die Konsequenz dieses Unterschieds sind sich viele Anwender\/innen nicht wirklich bewusst. Was n\u00fctzt das beste Pr\u00fcfverfahren, um sp\u00e4ter feststellen zu m\u00fcssen, die Daten wurden doch ge\u00e4ndert, die digitalen &#8222;Originale&#8220; sind bei \u00c4nderungen unwiderruflich verloren.<\/p>\n<p>Letztlich helfen dabei auch keine Festplatten-Dublikate weiter, denn konventionelle Datentr\u00e4ger &#8222;entleeren&#8220; sich \u00fcber die Zeitdauer von einigen Jahren. Mit anderen Worten, Inhalte von Festplatten, die z.B. 10 Jahre im Save gesichert werden, bei diesen Datentr\u00e4gern besteht die grosse Gefahr, dass diese Daten gar nicht mehr gelesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Den einzigen wirksamen Schutz bieten optische Medien, bei denen die Daten nur einmal schreibbar gesichert werden. Diese Datentr\u00e4ger bieten (bei richtiger Lagerung freilich) jenen Schutz, den wichtige Informationen verdienen. Die ArchivistaBox bietet deshalb seit mittlerweile mehr als 20 Jahren genau das Konzept der Sicherung der Daten auf optische Datentr\u00e4ger mit.<\/p>\n<h2>&#8222;Geschichte&#8220; der Archivierung mit optischen Datentr\u00e4gern<\/h2>\n<p>Im Jahre 1998 waren CDR-Datentr\u00e4ger, die um die 700 MByte Kapazit\u00e4t umfassen, gut geeignet, um damalige Datenbest\u00e4nde zu sichern. Bei Schwarz\/Weiss k\u00f6nnen bei 700 MByte (bzw. 50 KByte pro Seite) immerhin 14&#8217;000 Seiten pro optische Disk archiviert werden.<\/p>\n<p>Auch wenn es bereits damals DVD-Laufwerke bzw. die entsprechenden Medien gab, so hatten die damaligen DVD-Datentr\u00e4ger nicht den besten Ruf, f\u00fcr Langlebigkeit einzustehen, siehe dazu auch den guten Beitrag bei <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DVD\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DVD.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber DVD-Datentr\u00e4gern boten CDR-Datentr\u00e4ger eine sehr gute Prognose. 30 bis 50 Jahre Lesbarkeit gaben die Hersteller auf die entsprechenden Datentr\u00e4ger. Die erste Version der Archivista-Software stammt aus dem Jahre 1998, die ersten erstellen Datentr\u00e4ger, die gefunden werden konnten, stammen vom April 1996, was immerhin ca. 25 Jahren entspricht. Kurz und gut, die Daten konnten problemlos gelesen werden (im \u00fcbrigen selbst silberbeschichtete CDR).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6314\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa.jpg\" alt=\"\" width=\"1219\" height=\"1001\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa.jpg 1219w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa-300x246.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa-768x631.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa-1024x841.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa-600x493.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/pisa-624x512.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1219px) 100vw, 1219px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum &#8222;Beweis&#8220; sei hier die erste mit der Archivista-L\u00f6sung je gesicherte Seite publiziert. Es handelt sich dabei um die erste Seite einer Geschichte, die der heutige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer 1978 bei einem Schreibwettbewerb zum Gastspiel des bekannten Kabarettisten Emil Steinberges beim Zirkus Knie 1977 einreichte. Als Preis gab es im ein Buch zum Gastspiel des Entertainers sowie eine Tonaufnahme in der Form einer Schallplatte des Auftritts. Das Manuskript wurde 1996 digitalisiert; die Schallplatte selber konnte damals nicht digitalisiert werden. Mittlerweile ginge selbst dies, f\u00fcr ca. <strong><a href=\"https:\/\/www.sony.ch\/de\/electronics\/audio-komponenten\/ps-lx300usb\">100 Franken bzw. Euro gibt es Abspielger\u00e4te f\u00fcr die alten Vinylplatten.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Wie oben erw\u00e4hnt, selbst gebrannte DVD-Datentr\u00e4ger wurden intern nur wenige erstellt, doch auch diese ca. 15 Jahre alten DVDs konnten ohne Schwierigkeiten gelesen werden. Entscheidend f\u00fcr die Lesbarkeit ist ferner, dass die Daten in einem allgemein lesbaren Format gesichert wurden. Bei der Archivista-L\u00f6sung ist dies seit jeher gegeben, weil von allen Daten immer auch gerasterte Bilddaten erstellt werden.<\/p>\n<p>W\u00e4ren die Daten mit Festplatten, Bandlaufwerken und\/oder WORM-Datentr\u00e4gern erstellt worden (alle drei Formate galten damals als das Mass aller Dinge in der Branche), so w\u00e4ren diese Daten kaum derart einfach verf\u00fcgbar, wenn \u00fcberhaupt, denn die optischen Datentr\u00e4ger im 5.25 Zoll-Format haben einen unbestreitbaren Vorteil, die Gr\u00f6sse der Datentr\u00e4ger (eben 5.2 Zoll) bleibt \u00fcber Jahrzehnte gleich und die Daten werden einzig einmal beschreibbar gesichert.<\/p>\n<h2>ArchivistaBox und AVMultimedia 2020\/II mit M-Disk<\/h2>\n<p>Der gr\u00f6sste Nachteil der bisherigen Sicherung auf die optischen Datentr\u00e4ger beruht in der sehr begrenzten Speicherkapazit\u00e4t der CDR- (700 MByte) und DVD-Medien (4.2 GByte). Wenn Festplattengr\u00f6ssen mit 16 TByte vef\u00fcgbar sind, so erg\u00e4be dies selbst bei DVD-Datentr\u00e4gern 3900 Scheiben. Bei gewogenen 40 Gramm pro DVD erg\u00e4be dies 156 Kilogramm.<\/p>\n<p>Darauf liessen sich zwar \u00fcber 335 Milliarden Dokumente archivieren, die wiederum satte 1.3 Mio Tonnen Gewicht verursachen w\u00fcrden. Nur eben, im Jahre 2020 geht es l\u00e4ngst nicht nur darum Schriftgut\u00a0 zu archivieren. Vielmehr geht es darum, auch Ton- und Videomaterial langfristig verf\u00fcgbar zu halten. Eine Stunde 4K Filmmaterial in guter Qualit\u00e4t ben\u00f6tigt um die 10 bis 20 GByte an Daten.<\/p>\n<p>Bei 16 TByte Kapazit\u00e4t k\u00f6nnen (bei 10 GB 4K-Material pro Stunde) &#8222;nur&#8220; noch 1600 Stunden Filmmaterial archiviert werden. Und ja, es kann ja nicht sein, dass 1 Stunde Material in 4K bereits mehr als 2 DVDs f\u00fcllt. Seit einigen Jahren gibt es deshalb BlueRay-Disks, die ca. 25 GByte speichern k\u00f6nnen. Mittlerweile lassen sich BlueRay auch bereits mehrlagig (BDR-XL) beschreiben, womit pro Scheibe bis zu 100 GByte Daten gesichert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei Verwendung von BDR-XL ergeben sich f\u00fcr 16 TB noch 160 Datentr\u00e4ger, bei 40 Gramm pro Disk ergibt dies noch 6.4 Kilogramm Gewicht. Das ist zwar noch immer ca. sechs- bis achtmal mehr als eine vergleichbare 3.5-Zoll-Festplatte, aber insgesamt doch sehr &#8222;verschmerzbar&#8220;.<\/p>\n<p>Wichtig ist weiter, dass es neben den BDR-XL-Scheiben jene im M-Disk-Format gibt. Erstere sind g\u00fcnstiger, letztere bieten eine deutlich l\u00e4ngere Lebensdauer. Gem\u00e4ss Herstellerangaben wird die Haltbarkeit auf bis zu 1000 Jahre angegeben (M-Disk=Millenium-Disk), dies im Unterschied zu den normalen BDR-XL-Datentr\u00e4gern, bei denen die Lebensdauer ca. 20 bis 25 Jahre betragen soll.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich gelten diese Angaben nur f\u00fcr den Fall, dass die Medien richtig gelagert werden, d.h. bei tiefer Luftfeuchtigkeit, konstanter niedriger Temperatur und ohne Sonneneinstrahlung, doch gelten diese Anforderungen f\u00fcr alle Datentr\u00e4ger (inkl. Festplatten).<\/p>\n<h2>K3B, Brasero und Xfburn im Test<\/h2>\n<p>Eine gute Unterst\u00fctzung von BlueRay (bzw. BDR-XL) war unter Linux lange Zeit nicht oder nur rudiment\u00e4r vorhanden. Mittlerweile (bzw. mit aktuellen Linux-Kerneln) stehen die entsprechenden Treiber zur Verf\u00fcgung. Das Schreiben solcher Medien mit Konsolenprogrammen (z.B. xorriso) gelingt ohne Schwierigkeiten. Dazu ein Beispiel f\u00fcr die Konsole:<\/p>\n<pre>xorriso -as mkisofs -iso-level 3 -o \/home\/data\/data.iso \/home\/data\/archivista\/*\r\ngrowisofs -Z \/dev\/sr0=\/home\/data\/data.iso<\/pre>\n<p>Nun ist das Arbeiten mit der Konsole nicht das, was sich &#8222;Normalsterbliche&#8220; \u00fcblicherweise w\u00fcnschen. Daher galt es f\u00fcr die ArchivistaBox 2020\/II sowie AVMultimedia, ein geeignetes grafisches Tool zu evaluieren und letztlich in die Distribution auch einzubinden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6318\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b.png\" alt=\"\" width=\"663\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b.png 663w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b-300x231.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b-600x462.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/k3b-624x480.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Bekanntesten unter Linux d\u00fcrfte K3B sein. Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die verschiedenen Formate ist sehr gut, allerdings ben\u00f6tigt K3B um die 150 MByte an Software. Einmal abgesehen von der Gr\u00f6sse bietet K3B zwar eine unglaubliche F\u00fclle von Parametern, doch k\u00f6nnen diese beim Einstieg mitunter auch sehr verwirrend sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6319\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero.png\" alt=\"\" width=\"852\" height=\"625\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero.png 852w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero-300x220.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero-768x563.png 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero-600x440.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/brasero-624x458.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Spartanischer ist dagegen Brasero, das &#8222;nur&#8220; ca. 20 MByte an Platz ben\u00f6tigt. Allerdings war Brasero (zumindest nicht mit der mit AVMultimedia getesteten Version 3.12.2) nicht in der Lage, BDR-XL-Medien mit 100 GByte zu erstellen. Aus diesem Grunde fand letztlich auch Brasero nicht den Weg nach AVMultimedia bzw. die ArchivistaBox 2020\/II.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6316\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2.png\" alt=\"\" width=\"1345\" height=\"557\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2.png 1345w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2-300x124.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2-768x318.png 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2-1024x424.png 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2-600x248.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn2-624x258.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1345px) 100vw, 1345px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dies gelang einzig mit Xfburn, das mit ca. 8 MByte am kleinsten ist. Xfburn bietet wenige, daf\u00fcr aber zielf\u00fchrende Optionen und ist in der getesteten Version 0.5.5 in der Lage, BDR-XL mit 100 GByte Umfang zu erstellen. Etwas gew\u00fchnungsbed\u00fcrft ist einzig, dass beim Erstellen der Image-Datei die Option 2 TByte auszuw\u00e4hlen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6317\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn3.png\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"290\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dieser Option konnten problemlos BDR-XL-Medien ertellt werden. Dabei empfiehlt es sich sehr, immer zuerst eine ISO-Datei (Abbild) zu erstellen, und erst diese Datei danach auf die optische Scheibe zu brennen.<\/p>\n<h2>Optionen f\u00fcr ArchivistaBox 2020\/II in WebAdmin<\/h2>\n<p>Um nun Daten der ArchivistaBox mit bis zu 100 GByte zu archivieren, sind in WebAdmin drei Parameter anzupassen:. Bei &#8218;Gr\u00f6sse des Auslagerungsordners&#8216; d\u00fcrften 10000 MByte sinnvoll sein, ebenfalls ist zu empfehlen, die maximale Anzahl der Dateien auf 10000 zu begrenzen und bei &#8218;Gr\u00f6sse CD\/DVD? (MByte)&#8216; ist bei BDR-XL der Wert von &#8218;92000&#8216; einzutragen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6320\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl.png\" alt=\"\" width=\"735\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl.png 735w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl-300x98.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl-600x195.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/webclient-bdrxl-624x203.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letztlich sind &#8218;92000&#8216; zwar nicht 100 GByte, doch sollten erstens die letzten Bl\u00f6cke eines optischen Mediums nie komplett beschrieben werden (statistisch gesehen ist dort die Fehlerrate am gr\u00f6ssten) und zweitens bezeichnen sich die 100 GByte auf die Rechnung mit 100 * 1000 MByte * 1000 KByte * 1000 Bytes. Wird jeweils mit 1024 geteilt (mathematisch korrekte Rechnungsweise), so fasst die 100 GByte BDR-XL &#8222;nur&#8220; gute 93 GByte.<\/p>\n<p>Dies soll aber die neuen M\u00f6glichkeiten nicht grunds\u00e4tzlich schm\u00e4lern. Dank dem BDR-XL-Format ist es m\u00f6glich, weit \u00fcber 150 CDR-Disk auf einen Datentr\u00e4ger zu schreiben.<\/p>\n<p>Sofern die obenstehenden Optionen in WebAdmin korrekt eingetragen sind, werden bei der Archivierung die entsprechenden ISO-Dateien automatisch erstellt. Sie finden diese im Ordner &#8218;\/var\/lib\/vz\/template\/iso&#8216;, wobei jeweils immer der Name der Datenbank und de des ersten Ordners verwendet wird (Beispiel &#8218;archivista_ARCH0002.iso&#8216;).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6315\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn.png\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn.png 584w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/xfburn-300x123.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um nun die automatisch erstellten ISO-Dateien auf die Medien zu brennen, kann unter &#8218;Multimedia&#8216; das Programm &#8218;Xfburn&#8216; gestartet werden. Dazu sollte vorg\u00e4ngig bereits ein Medium eingelegt werden, denn nur so wird der Brenner auch korrekt erkannt. Bei der ersten Maske ist &#8218;Abbild brennen&#8216; sowie die gew\u00fcnschte Datei aus dem Ordner &#8218;\/var\/lib\/vz\/tempalte\/iso&#8216; zu w\u00e4hlen. Danach kann der Prozess mit &#8218;Abbild brennen&#8216; ausgel\u00f6st werden. Der Brennvorgang dauert mit 90 GByte etwas mehr als eine Stunde.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollten immer jeweils zwei Datentr\u00e4ger erstellt werden. Ob dabei zwei unterschiedliche Fabrikate und\/oder Laufwerke verwendet werden, dar\u00fcber liesse sich streiten. Marktf\u00fchrer bei den Datentr\u00e4gern ist Verbatim, entsprechende Medien sind aber auch bei Sony erh\u00e4ltlich, bei den Laufwerken gibt es aktuell eine stattliche Anzahl von Herstellern (getestet wurden die Laufwerke von Asus mit USB3.1. Rein von der zu schreibenden Datenmenge gen\u00fcgt aber auch ein USB2-Laufwerk.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6323\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/italia4-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Weitere Neuerungen im aktuellen Release<\/h2>\n<p>Mit Release 2020\/II wird neu der Linux-Kernel 5.4 ausgeliefert. Dieser Kernel-Zweig wird f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre zur Verf\u00fcgung stehen. Unterst\u00fctzt werden dabei die neuesten AMD-Prozessoren. Getestet wurde die neue Version mit dem Ryzen 3950X mit 16 Kernen bzw. 32 Threads. Die Leistung dieses Prozessors ist beachtlich. 4K-Filme lassen sich damit fast in Echtzeit erstellen (ca. 70 Minuten f\u00fcr 60 Minuten Filmmaterial).<\/p>\n<p>Ebenfalls realisiert wurde eine bessere Unterst\u00fctzung f\u00fcr UEFI- und Legacy-Bios-Derivate. In der aktuellen Version wird getestet, ob entweder UEFI oder mit Legacy gebootet wird. Entsprechend wird dabei auch die Software auf der Festplatte eingerichtet. Wer bisher mit Legacy arbeitete, kann dies weiter machen, wer mit UEFI bootet, bei dem wird f\u00fcr die Installation immer auch UEFI eingerichtet. Neu hingegen ist die komplette Unterst\u00fctzung f\u00fcr Festplatten \u00fcber 2 TB, dies sowohl f\u00fcr UEFI als auch f\u00fcr UEFI.<\/p>\n<p>Wer detaillierte Informationen erhalten m\u00fcchte, findet die entsprechenden Hinweise (in Englisch) im entsprechenden Forum von <strong><a href=\"https:\/\/dev1galaxy.org\/viewforum.php?id=9\">Devuan.<\/a><\/strong><\/p>\n<h2>Langfristige Archivierung \u00fcber Jahrzehnte<\/h2>\n<p>Zum Abschluss dieses Blogs sei noch auf einen <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2008\/von-wegen-standards\/\">Beitrag zum gleichen Thema aus dem Jahre 2008<\/a><\/strong> (dies sind immerhin 12 Jahre) verwiesen. Darin wird all das ausgef\u00fchrt, was damals f\u00fcr die Archivista-L\u00f6sung bereits Bestand hatte und heute noch immer G\u00fcltigkeit besitzt. All jene, die lieber in die Zukunft schauen, gen\u00fcgt das Wissen, das mit der Version 2020\/II nicht nur multimediale Inhalte archiviert werden k\u00f6nnen, sondern eben auch \u00fcber Jarhzehnte sauber auf optische Datentr\u00e4ger ausgelagert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6305?pdf=6305\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ArchivistaBox &amp; AVMultimedia mit Langzeit-Archivierung Egg, 31. Januar 2020: Sowohl AVMultimedia wie auch die ArchivistaBox 2020\/II sind neu in der Lage, optische Datentr\u00e4ger mit bis zu 100 GByte (BDR-XL) zu erstellen. Damit k\u00f6nnen (dies ist gerade bei multimedialen Inhalten wichtig) neu auch umfangreichste Projekte auf optische Medien archiviert werden. 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