{"id":6401,"date":"2020-03-04T14:09:59","date_gmt":"2020-03-04T13:09:59","guid":{"rendered":"http:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=6401"},"modified":"2020-12-28T10:36:44","modified_gmt":"2020-12-28T09:36:44","slug":"archivistak2-und-archivistaeverest","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2020\/archivistak2-und-archivistaeverest\/","title":{"rendered":"Archivista K2 und Everest"},"content":{"rendered":"<h1>Server-Boliden zum Workstation-Preis<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 4. M\u00e4rz 2020:<\/strong> Seit einiger Zeit sind die neuen Ryzen-CPUs, die eine bisher nie erreichte Leistung auf den Desktop bringen, verf\u00fcgbar. Da diese Prozessoren die bisherigen Leistungsgrenzen regelrecht sprengen, sind zwei neue Produkte entstanden. Archivista K2 und Archivista Everest. Im nachfolgenden Blog stellen wir die beiden Flagschiffe ausf\u00fchrlich vor.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6411 size-full\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/640px-Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/640px-Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2.jpg 640w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/640px-Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2-300x171.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/640px-Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2-600x342.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/640px-Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2-624x356.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2.jpg\"><em>https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Mount_Everest_as_seen_from_Drukair2.jpg<\/em><\/a><\/p>\n<h2>Grenze zwischen Server und Desktop ist obsolet<\/h2>\n<p>Die neuen Ryzen-CPUs bieten eine Leistung, die es bislang nur im Server-Bereich gab. Bereits bei Archivista K2 (mit Ryzen 3950X), wo 16 CPUs bzw. 32 Threads zur Verf\u00fcgung stehen, steht Rechenkapazit\u00e4t zur Verf\u00fcgung, die es aktuell bei Intel nicht gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6403\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu.png\" alt=\"\" width=\"1679\" height=\"880\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu.png 1679w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu-300x157.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu-768x403.png 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu-1024x537.png 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu-600x314.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzencpu-624x327.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1679px) 100vw, 1679px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss <strong><a href=\"https:\/\/www.cpubenchmark.net\/high_end_cpus.html\">CPUbenchmark.net,<\/a><\/strong> der Referenz f\u00fcr CPUs-Benchmarks (allerdings mit Windows gemessen, dazu sp\u00e4ter mehr), zeigt sich, selbst die &#8222;preiswerte&#8220; AMD Ryzen 3950X CPU schl\u00e4gt die derzeit schnellste Intel CPU, obwohl der Vertreter von AMD ca. 10mal g\u00fcnstiger ist. Oder anders herum gesagt, mit Archivista K2 gibt es eine Leistung f\u00fcr den gesamten Rechner (inkl. 128 GB RAM, 2TB NVME, 2&#215;14 TB Festplatten), bei der es bei Intel noch nicht einmal die CPU im Einkaufspreis g\u00e4be.<\/p>\n<p>Ebenfalls eindr\u00fccklich zeigt die Chart auf, dass aktuell die ersten sieben Pl\u00e4tze allesamt von AMD belegt sind. Bei den Top15, ist Intel aktuell gerade noch mit vier CPUs vertreten (auf den Pl\u00e4tzen 8, 9, 11 und 13), dies allesamt mit Preisen, die bei AMD um Faktoren tiefer liegen. Nun werden die Ryzen-CPUs als Desktop-Prozessoren angepriesen, obwohl diese CPUs \u00fcber deutlich mehr Leistung verf\u00fcgen, als die Intel-Vertreter im Server-Bereich. Und darum lassen sich aktuell Server- und Desktop-CPUs nicht mehr voneinander trennen.<\/p>\n<p>Wobei, dies sei hier angef\u00fcgt, die Hitliste <strong><a href=\"https:\/\/www.cpubenchmark.net\/high_end_cpus.html\">CPUbenchmark.net<\/a><\/strong> hat einen &#8222;Sch\u00f6nheitsfehler&#8220;, das Benchmarkprogramm arbeitet mit Windows. Wer aktuelle Zahlen f\u00fcr Linux sucht, findet diese bei <strong><a href=\"https:\/\/www.phoronix.com\/scan.php?page=article&amp;item=3990x-threadripper-linux&amp;num=1\">Phoronix.com.<\/a><\/strong>\u00a0Diese <strong><a href=\"https:\/\/www.phoronix.com\/scan.php?page=article&amp;item=3990x-threadripper-linux&amp;num=1\">Homepage<\/a><\/strong> kommt zum Schluss, dass z.B. die Ryzen 3990X Prozessoren eine unglaubliche Linux-Performanz bieten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6404\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x.png\" alt=\"\" width=\"1012\" height=\"806\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x.png 1012w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x-300x239.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x-768x612.png 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x-600x478.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ryzen3990x-624x497.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1012px) 100vw, 1012px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alles in allem erreicht der AMD Ryzen 3990X (verbaut in Archivista Everest) ca. 20 Prozent mehr Leistung als ein DualSocket-System mit 2 x Xeon Platinum 8280, dies bei einem F\u00fcnftel des Preises der deutlich schw\u00e4cheren CPUs von Intel.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage zu kl\u00e4ren, warum bei <strong><a href=\"https:\/\/www.cpubenchmark.net\/high_end_cpus.html\">CPUbenchmark.net<\/a><\/strong> die Ryzen 3990X nur ca. 50 Prozent mehr Leistung als die deutlich g\u00fcnstigere Ryzen 3950X erreicht? Aktuell ist Windows (und leider auch einige Linux-Programme, dazu sp\u00e4ter mehr) gar nicht in der Lage, die verf\u00fcgbare Leistung der Ryzen 3990X CPUs abzubilden. Dies, weil <strong><a href=\"https:\/\/www.anandtech.com\/show\/15483\/amd-threadripper-3990x-review\/3\">Windows aktuell auf 64 Threads pro Anwendung beschr\u00e4nkt ist,<\/a><\/strong> bei der Ryzen 3990X aber 128 Threads zur Verf\u00fcgung stehen. Windows kann zwar durchaus 128 Threads (auch deutlich mehr) abbilden, diese aber nicht einer einzelnen Anwendung zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Unter Linux besteht diese Einschr\u00e4nkung nicht, hier kann jede Anwendung \u00fcber jene Anzahl Threads verf\u00fcgen, mit denen der entsprechende Linux-Kernel \u00fcbersetzt wurde. Beim Archivista-Linux-Kernel sind dies aktuell 512 CPUs\/Threads, womit die 128 Threads der Ryzen 3990X m\u00fchelos einer Anwendung zugewiesen werden k\u00f6nnen. Und daher ist die <strong><a href=\"https:\/\/www.phoronix.com\/scan.php?page=article&amp;item=3990x-threadripper-linux&amp;num=1\">gemessene Leistung von Phoronix.com, die ca. 300 Prozent mehr Leistung beim Ryzen 3990X ausweist,<\/a><\/strong> (gerade bei Linux) korrekt.<\/p>\n<h2>Archivista K2: Mehr Power f\u00fcr wenig(er) Moneten<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst, bei Archivista K2 fehlt die &#8222;Box&#8220; im Namen, weil Archivista K2 nicht prim\u00e4r eine Server-Umgebung f\u00fcr Dokumenten Management und Virtualisierung darstellt, sondern Archivista K2 bietet vielmehr eine ausgewachsene Workstation. Selbstverst\u00e4ndlich kann Archivista K2 ebenfalls als Server verwendet werden, nur bietet Archivista K2 als Workstation nicht weniger, sondern deutlich mehr Leistung als die bisherigen ArchivistaBoxen. Und daher fehlt der Zusatz Box, denn sowohl die &#8222;kleinere&#8220; Archivista K2 als auch Archivista Everest bieten im Archivista-Kosmos eine bisher nie dagewesene Leistung an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistak2low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6409\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistak2low.jpg\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistak2low.jpg 592w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistak2low-300x284.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So wird bereits Archivista K2 mit der extrem performanten Ryzen 3950 CPU ausgeliefert (16 CPU-Kerne, 32 Threads). Archivista K2 enth\u00e4lt \u00fcberdies eine performante Grafikkarte (Radeon X580 mit 8 GB RAM bzw. 2304 GPU-Kerne). Fairerweise muss an dieser Stelle angef\u00fchrt werden, dass die 2304 GPU-Kerne (Mini-Prozessoren der Grafikkarte) der CPU das Wasser bei weitem nicht\u00a0 reichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun konnte z.B. die Texterkennung Tesseract 3.05 erfolgreich mit OpenCL (Nutzung der GPU-Kerne) \u00fcbersetzt werden, der Zeitgewinn allerdings war \u00e4usserst marginal (&lt; 1 Prozent). Damit sei nicht gesagt, dass mit geeigneter Software (z.B. Blender 2.8x) die Leistung nicht gesteigert werden k\u00f6nnte, doch gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/blog.render.st\/blender-2-8-hybrid-cpugpu-rendering-speed-and-quality\/\"><strong>Blog.render.st<\/strong><\/a> ergeben selbst zwei je ca. 1000 USD teure <strong><a href=\"https:\/\/blog.render.st\/blender-2-8-hybrid-cpugpu-rendering-speed-and-quality\/\">NVidia K80 Boards &#8222;nur&#8220; einen Zuwachs um ca. 80 Prozent beim Rendern. <\/a><\/strong>Dies im \u00fcbrigen bei zwei Xeon E5-2670 v2 mit je 40 Threads. Die 2 CPUs sind insgesamt langsamer als eine Ryzen 3950X <strong><a href=\"https:\/\/www.cpubenchmark.net\/cpu.php?cpu=AMD+Ryzen+9+3950X&amp;id=3598\">(Passmark-Wert von 2&#215;15026 gegen\u00fcber 35634),<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Damit d\u00fcrfte der Leistungsgewinn nochmals markant kleiner ausfallen, abgesehen davon kosten die entsprechenden Grafikkarten um Faktoren mehr als der in Archivista K2 verbaute Prozessor. Ferner laden 2&#215;300 Watt (Tesla-Karten) gegen\u00fcber 1&#215;105 Watt (Ryzen 3950X) Stromaufnahme einfach nicht weiter zum Rendern mit GPUs ein. Trotzdem ist eine gute Grafikkarte (z.B. beim Editieren von 4K-Filmen) sinnvoll, da das Preview nahezu in Echtzeit erfolgen kann.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu Archivista K2 bzw. zum Messen der OCR-Erkennung mit Tesseract. Als Referenz dient das Archivista-Handbuch gem\u00e4ss <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/file\/arm_desktop_archivistabox.pdf\">Testumgebung Linux-Vortrag aus dem Jahre 2015.<\/a><\/strong> Die aktuelle Messung ergab (getestet mit jeweils 820 Seiten) eine durschnittliche Leistung von 14.6 Seiten pro Sekunde. Dies ergibt eine Tagesleistung von ca. 1.25 Mio Seiten pro Tag. Zum Vergleich, mit dem damaligen 48-Kerne ARM-Cluster konnten ca. 0.25 Mio Seiten pro Tag abgearbeitet werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bietet Archivista K2 4K-Rendering (Schneiden von Filmen) unter Echtzeit an. Unter Echtzeit bedeut: 1 Minute 4K-Material wird in ca. 50 Sekunden gerendert. Damit dies klappt, m\u00fcssen in Kdenlive alle 32 Threads aktiviert werden. Archivista K2 eignet sich aber auch bestens f\u00fcr die Virtualisierung.<\/p>\n<p>Dank 16 CPUs und 32 Threads sowie 128 GByte RAM kann mit Leichtigkeit eine zweistellige Anzahl von Rechnern virtualisiert werden (seblstverst\u00e4ndlich betriebssystemunabh\u00e4ngig Windows wie Linux). Die entsprechende ArchivitsaVM Lizenz Budget Light ist im Grundpreis enthalten. Abgerundet wird das Angebot durch ArchivistaDMS PilatusV (bis 200&#8217;000 Dokumente, Lizenz f\u00fcr 1 Jahr).<\/p>\n<p>F\u00fcr all jene, welche sich mehr f\u00fcr die Innereien von Archivista K2 interessieren, hier die Eckdaten der ArchivistaK2 auf einen Blick: Ryzen 3950X mit 128 GB RAM, Radeon X580 8GB mit 2xHDMI, 2xDisplayPort, 1xDVI, 1&#215;2 TB NVME-Disk (ca. 4 GB Durchsatz pro Sekunde), 2&#215;14 TB Festplatten (mit oder ohne Raid1), K\u00fchlung CPU mit Speziall\u00fcfter, Gewicht: ca. 8 Kg. Fertig montiert, abholbereit in Egg f\u00fcr sFr. 7990.&#8211; (inkl. MwSt).<\/p>\n<p>Im Preis enthalten sind ArchivistaVM Budget Light ArchivistaVM (sFr. 177.75) sowie ArchivistaDMS PilatusV (sFr. 3877.20). Optional erh\u00e4ltlich ist ein Wartungsvertrag f\u00fcr sFr. 1590.&#8211; pro Jahr. Dieser umfasst alle Updates, Support innert 8 Std. Businesszeit (erste 3 Std. kostenfrei), eine Austauschgarantie (Bring-In) \u00fcber s\u00e4mtliche Komponenten ebenfalls in 8 Std. Businesszeit). Lieferzeit: 2-3 Werktage, sofern Komponenten verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h2>Archivista Everest: Leistung (fast) ohne Limiten<\/h2>\n<p>Kurz nach der Fertigstellung von Archivista K2 ver\u00f6ffentlichte AMD anfangs Februar mit der Ryzen 3990X eine CPU mit 64 Kernen (128 Threads). Abgesehen davon, dass die <strong><a href=\"https:\/\/www.amd.com\/en\/products\/cpu\/amd-ryzen-threadripper-3990x\">Ryzen 3990X die derzeit schnellste CPU der Welt ist,<\/a><\/strong> darf die Frage gestellt werden, wer ben\u00f6tigt dieses Mass an Leistung auf bzw. unter dem Desktop?<\/p>\n<p>Wie eingangs bereits erw\u00e4hnt, Desktop und Server verschmelzen immer mehr. So werden z.B. multimediale Inhalte lokal bearbeitet, ben\u00f6tigen gleichzeitig aber auch hohe Ressourcen (die bisher im Server-Umfeld angesiedelt waren) bei der Verarbeitung. Archivista Everest bietet sich f\u00fcr alle jene an, denen die Leistung von Archivista K2 nicht reicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6410\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow.jpg\" alt=\"\" width=\"658\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow.jpg 658w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow-300x274.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow-600x547.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/archivistaeverestlow-624x569.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ryzen 3990X bietet 64 CPU-Kerne mit 128 Threads. Dies ist viermal mehr, als bei Archivista K2. Bedingt durch die leicht tiefere Taktfrequenz bietet Archivista Everest nicht exakt viermal mehr Leistung, doch betr\u00e4gt der Zuwachs bei Archivista Everest im Vergleich zu Archivista K2 immerhin ca. 300 Prozent. Dies unter der Voraussetzung, dass die entsprechenden Applikationen 128 Threads zu nutzen wissen.<\/p>\n<p>Prominente &#8222;Fehlanzeige&#8220; bildet hier leider aktuell Kdenlive, Rendern mit 128 Threads arbeitet nur ca. 20 Prozent schneller als bei Archivista K2 mit 32 Threads. Ein Blick auf die Prozessorauslastung (Konsolenprogramm top) zeigt, dass mehr als 3200 CPU-Prozente nur \u00e4usserst selten abgerufen werden. Bekanntlich rendert Kdenlive mit dem <strong><a href=\"https:\/\/www.mltframework.org\/\">MLT-Framework.<\/a><\/strong> Immerhin, in den letzten 2 Monaten konnte ein Leistungszuwachs von ca. 50 Prozent verbucht werden.<\/p>\n<p>Es besteht also Hoffnung, dass die 128 Threads in naher Zukunft effizient zum Rendern mit Kdenlive verwendet werden k\u00f6nnen. Angef\u00fchrt werden muss hier auch, die Ryzen 3990X ist noch nicht einmal seit 30 Tagen auf dem Markt, etwas (mehr) Zeit f\u00fcr Anpassungen ist dann und wann unumg\u00e4nglich, um das Maximum aus der Hardware herauszuholen.<\/p>\n<p>Immerhin, dank unseren Arbeiten um den <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/file\/arm_desktop_archivistabox.pdf\">OCR-Cluster im Jahre 2015,<\/a><\/strong> l\u00e4sst sich die Leistung in ArchivistaDMS bereits jetzt schon \u00fcber alle 128 Threads abrufen. Im Vergleich zu Archivista K2 konnten die 820 Seiten der Handbuchvorlage gem\u00e4ss <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/file\/arm_desktop_archivistabox.pdf\">Linux-Vortrag 2015<\/a><\/strong> in unter 20 Sekunden abgearbeitet werden. Dies ergibt eine Leistung von 41 farbigen Textseiten pro Sekunde (!). Hochgerechnet pro Tag kann Archivista Everest weit \u00fcber 3.5 Mio Seiten verarbeiten.<\/p>\n<p>Dies ist immerhin vierzehn mal mehr als der OCR-Cluster aus dem Jahre 2015. Und ja, selbstverst\u00e4ndlich ist der Archivista OCR-Cluster bzw. Archivista Everest nicht an einen Rechner gebunden, sondern l\u00e4sst sich fast beliebig erweitern.<\/p>\n<p>Die gleiche Situation ergibt sich auch bei ArchivistaVM. Dank den internen NVME-Disks (PCIv4) steht pro Disk ein Durchsatz \u00fcber ca. 4 GByte pro Sekunde zur Verf\u00fcgung. Bereits auf der Hauptplatine sind zwei Anschl\u00fcsse f\u00fcr diese Disks vorhanden. Zudem stehen zwei weitere Kartensteckpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung, die nochmals je vier Disks aufnehmen k\u00f6nnten. Alternativ und\/oder additiv k\u00f6nnen auch 40 oder 100 GBit-Netzwerkkarten eingebaut werden.<\/p>\n<p>Eckdaten Archivista Everest: Ryzen 3990X mit 64 CPUs bzw. 128 Threads. 256 GByte RAM, Radeon X580 8GB mit 2xHDMI, 2xDisplayPort, 1xDVI, 1&#215;2 TB NVME (4 GByte Durchsatz Sekunde, erweiterbar bis auf zehn NVME-Disks). 2&#215;14 TB konventionelle Platten (alternativ auch 6 x bis zu 4 TB SSD), integrale Wasserk\u00fchlung. Gewicht: ca. 15 Kg. Fertig montiert, abholbereit in Egg f\u00fcr sFr. 14990.&#8211; (inkl. MwSt).<\/p>\n<p>Im Preis enthalten sind ArchivistaVM Budget Light ArchivistaVM (sFr. 177.75) sowie ArchivistaDMS PilatusV (sFr. 3877.20). Optional erh\u00e4ltlich ist ein Wartungsvertrag f\u00fcr sFr. 2990.&#8211; pro Jahr. Dieser umfasst alle Updates, Support innert 8 Std. Businesszeit (erste 6 Std. kostenfrei), eine Austauschgarantie (Bring-In) \u00fcber s\u00e4mtliche Komponenten ebenfalls in 8 Std. Businesszeit). Lieferzeit: 2-3 Werktage, sofern Komponenten verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Sowohl Archivista K2 als auch Archivista Everest <strong><a href=\"mailto:webmaster@archivista.ch\">k\u00f6nnen ab sofort bei uns bestellt werden.<\/a><\/strong> Wer die entsprechenden Systeme Live in Aktion sehen m\u00f6chte, meldet sich am besten f\u00fcr einen <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/uber-uns\/so-finden-sie-uns\/\">OpenFriday<\/a><\/strong> an. Geplant ist zudem, die beiden Rechner (und vielleicht auch noch einige andere ArchivistaBoxen) in einem kurzen Video zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<h2>Mehr Power auch f\u00fcr AVMultimedia und ArchivistaBox<\/h2>\n<p>Grundlage all unserer Systeme bildet die <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/support\/avmultimedia\/\">Open Source Linux-Distribution AVMultimedia,<\/a><\/strong> die bei <strong><a href=\"https:\/\/osdn.net\/projects\/avmultimedia\">osdn.net<\/a><\/strong> bzw. <strong><a href=\"https:\/\/sourceforge.net\/projects\/archivista\/\">sourceforge.net<\/a><\/strong> jederzeit frei bezogen werden kann. Selbstverst\u00e4ndlich lassen sich dabei auch eigene Systeme auf der Basis der Ryzen 3950X und 3990X aufbauen.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnt an dieser Stelle sei, dass f\u00fcr Archivista K2 und Archivista Everest das Booten \u00fcber NVME implementiert werden musste, weil NVME eine eingene Datentr\u00e4gerkategorie unter Linux bildet, die bisher weder von den ArchivistaBoxen noch von AVMultimedia unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Mit dem gestern ver\u00f6ffentlichen Release steht diese Funktionalit\u00e4t uneingeschr\u00e4nkt bei AVMultimedia zur Verf\u00fcgung. Optional kann NVME auch auf unseren ArchivistaBox-Systemen eingesetzt werden. Das aktuelle Release von all unseren L\u00f6sungen beruht auf dem Kernel 5.4.22.<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6401?pdf=6401\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Server-Boliden zum Workstation-Preis Egg, 4. M\u00e4rz 2020: Seit einiger Zeit sind die neuen Ryzen-CPUs, die eine bisher nie erreichte Leistung auf den Desktop bringen, verf\u00fcgbar. Da diese Prozessoren die bisherigen Leistungsgrenzen regelrecht sprengen, sind zwei neue Produkte entstanden. Archivista K2 und Archivista Everest. 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