{"id":9018,"date":"2021-04-18T23:30:38","date_gmt":"2021-04-18T21:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/?page_id=9018"},"modified":"2022-01-18T12:47:58","modified_gmt":"2022-01-18T11:47:58","slug":"aepfel-willkommen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archivista.ch\/cms\/de\/aktuell-blog\/blogs-2021\/aepfel-willkommen\/","title":{"rendered":"\u00c4pfel willkommen"},"content":{"rendered":"<h1>Vergleich Apple M1 mit AMD Ryzen<\/h1>\n<p><em><strong>Egg, 19. April 2021:<\/strong> Seit einigen Monaten gibt es von Apple die neuen M1 Ger\u00e4te. Im Netz finden sich viele Tests und \u00fcberall wird die unerreichte Geschwindigkeit des M1 Chips betont. Allerdings finden sich kaum je direkte Leistungsvergleiche zwischen den Ger\u00e4ten von Apple und Intel oder AMD. Dies soll hier anhand vom Rendern von 4K-Dateien mit dem M1 von Apple und den Ryzen-Prozessoren von AMD nachgeholt werden. Zum Einstieg aber gibt es eine kurze Einf\u00fchrung, was beim Erwerb eines Mac Mini M1 beachtet werden sollte und quasi zum Dessert wird aufgezeigt, wie einfach die ArchivistaBox mit den Apple-Rechnern zusammenarbeitet.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9035 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-300x169.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-768x432.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-600x338.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1-624x351.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>M1-Grundger\u00e4t &#8222;g\u00fcnstig&#8220;, Aufpreise happig<\/h2>\n<p>Vor einigen Monaten sollte der Inhalt eines USB-Sticks von einem Mac auf AVMultimedia \u00fcbertragen werden. Leider gelang dies in der K\u00fcrze nicht. Um das Feature nachzur\u00fcsten, wurde beim Grossh\u00e4ndler im Netz ein Mac Mini M1 f\u00fcr 690 Franken bestellt (Ger\u00e4t mit 8 GB\u00a0 Hauptspeicher und einer SDD mit 256 GB).<\/p>\n<p>Wer sich auf die Apple-Welt einl\u00e4sst, muss sich bewusst sein, Extras sind nicht g\u00fcnstig. So kosten Tastatur und Maus fast 200 Franken (&#8222;08\/15&#8220;-Set gibt es anderswo f\u00fcr 20 Franken!). Immerhin k\u00f6nnen \u00fcbliche Tastaturen angeh\u00e4ngt werden. Weiter gibt es beim Mac Mini M1 nur zwei &#8222;normale&#8220; USB-Ports. Maus, Tastatur und USB-Stick geht nur \u00fcber einen kleinen passiven USB-Hub.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9032 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-1024x732.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"447\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-1024x732.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-300x214.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-768x549.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-600x429.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-1536x1098.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2-624x446.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_mi1_2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die neuen M1-Ger\u00e4te k\u00f6nnen nicht erweitert werden. Der Aufpreis von 256 GB auf 2 TB ist happig, im Apple Shop fallen daf\u00fcr aktuell 880 Franken am. Zum Vergleich, eine gute 2 TB Festplatte von Samsung kosten keinen Viertel. Immerhin, im Unterschied zu den iPhones, k\u00f6nnen beim Mac Mini M1 \u00fcber USB-Ports weitere Festplatten angeschlossen werden. Bei den M1 gibt im Moment nur 8 oder 16 GB Hauptspeicher (RAM), letztere kosten 220 Franken extra. \u00dcbliche 8 GB RAM-Riegel kosten aktuell ca. 30 bis 40 Franken. Erweiterungen bei Apple kosten folglich meist irgendwo um den Faktor 3 bis 5 mehr als dies bei Standardhardware der Fall ist.<\/p>\n<h2>Einrichten datenschutztechnischer Spiessrutenlauf<\/h2>\n<p>Wer beim ersten Start des Mini M1 keine Mac-Tastatur verf\u00fcgbar hat, schafft das Einrichten nicht ohne Stolpersteine, da zwingend die Apple ID bzw. eine Mail-Adresse erfasst werden muss. Dabei l\u00e4sst sich das @-Zeichen entweder \u00fcber die Aktivierung der englischen Tastatur oder \u00fcber (sofern bekannt) die <strong>Alt-Taste + G<\/strong> abrufen.<\/p>\n<p>Wer seine Daten nicht vollends an den Hersteller \u00fcbermitteln m\u00f6chte, darf \u00fcber viele Formulare die entsprechenden Optionen anklicken, um am Ende doch festzustellen, der Cloud-Account wird trotzdem eingerichtet. Angef\u00fcgt darf aber auch, wer je mit einem Linux-Rechner gearbeitet hat, wird sich auf der Oberfl\u00e4che recht schnell zurechtfinden. Bei l\u00e4ngerem Arbeiten fehlt aber doch einiges (z.B. mehrere Desktops, Fenster-Handhabung, besseres Terminal).<\/p>\n<h2>Software aufspielen vergleichsweise einfach<\/h2>\n<p>F\u00fcr den 4K-Rendertest sollen iMovie (kostenlos), FinalCutPro (Testversion \u00fcber 90 Tage, danach 300 Franken) sowie Shotcut (kostenlos, Open Source) zum Einsatz kommen. Das mitgelieferte iMovie kann direkt gestartet werden, allerdings lief es erst nach einem Update \u00fcber den AppStore rund (Apple ID erforderlich). Wer FinalCut Pro testen m\u00f6chte, muss dies \u00fcber <strong><a href=\"https:\/\/www.apple.com\/de\/final-cut-pro\/trial\">https:\/\/www.apple.com\/de\/final-cut-pro\/trial<\/a><\/strong> beziehen, im AppStore gibt es nur den Button &#8218;Kaufen&#8216;. Ob der Preis von 300 Franken gerechtfertigt ist, muss jede\/r f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n<p>F\u00fcr jene, die nur ab und zu zwei drei Schnippsel zusammentragen, d\u00fcrfte iMovie reichen. Die Bedienung ist einfach, der Umfang ebenso. Videos lassen sich in 4K erstellen, jedoch konnte keine Option gefunden werden, um die Anzahl Bilder pro Sekunde festzulegen. So wollte es z.B. nicht gelingen, Aufnahmen mit 60 Bildern mit 24, 25 oder 30 Frames zu exportieren.<\/p>\n<p>Das Aufspielen von Software \u00fcber den AppStore ist einfach, dabei getrackt zu werden unausweichlich. Das Installieren von Programmen ab Dritt-Quellen \u00fcber das DNG-Format ist an sich auch nicht schwierig. Herunterladen der Datei und danach mit Klick Installation starten, doch musste festgestellt werden, dass es realtiv viele Abfragen gibt, ohne welche die Software dann doch nicht installiert bzw. gestartet werden kann.<\/p>\n<h2>Render-Vergleich zwischen Ryzen 4800U, 3950X und Apple M1<\/h2>\n<p>Final Cut Pro und iMovie stehen nur auf dem Mac zur Verf\u00fcgung. Diese Programme werden zun\u00e4chst auf dem M1 mit Shotcut verglichen, je mit oder ohne Verwendung der Grafikkarte. Dies daher, weil damit die Leistung des Prozessors im Verh\u00e4ltnis zur Grafikkarte gezeigt werden kann und weiter weil der Vergleich bei den Ryzen Prozessoren ohne die Grafikkarte erfolgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9028\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen.png\" alt=\"\" width=\"907\" height=\"899\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen.png 907w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-100x100.png 100w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-300x297.png 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-150x150.png 150w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-768x761.png 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-600x595.png 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/rendern_m1_ryzen-624x618.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letztlich w\u00e4re der Vergleich bei den Ryzen Prozessoren mit einer Grafikkarte (GPU) unfair, weil hier bis zu mehrere Tausend Franken investiert werden m\u00fcssten\/k\u00f6nnten. Das Verwenden einer dezidierten Grafikkarte erfordert unter Linux die Installation der propriet\u00e4ren Treiber; von Open Source und der Flexibilit\u00e4t bleibt dabei wenig \u00fcbrig. Darum wurde auf eine dezidierte Grafikkarte verzichtet. Das Rendern erfolgt jeweils mit kleineren (LowQuality, ca. 100 MB) und gr\u00f6sseren End-Dateien (HighQuality, ca. 500 MB).<\/p>\n<h2>iMovie: Schnell und langsam zugleich<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9031 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-1024x534.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-1024x534.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-300x156.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-768x400.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-600x313.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-1536x801.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie-624x325.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imovie.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zeiten von 92 und 300 Sekunden lassen aufhorchen. Einerseits arbeitet das Programm bei tiefer Qualit\u00e4t vergleichsweise schnell, bei hoher Qualit\u00e4t jedoch uns\u00e4glich langsam. Vielleicht liegt das ja auch daran, dass mit iMovie nur ein Export mit 60 Bildern\/Sekunde gelang, w\u00e4hrend die Zielvorgabe ja 30 Bilder\/Sekunde war und die \u00fcbrigen Kandidaten folglich nur die H\u00e4lfte der Bilder erstellen mussten.<\/p>\n<h2>Final Cut Pro: Schnell (mit Haken) bei LowQuality<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9033 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-1024x546.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-1024x546.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-300x160.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-768x409.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-600x320.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-1536x818.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut-624x332.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/finalcut.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Apple-Profi ben\u00f6tigte 61 und 144 Sekunden. Schon jetzt sei verraten, bei der tieferen Qualit\u00e4t erledigte Final Cut Pro den Job am schnellsten. Allerdings muss dem angef\u00fcgt werden, dass beim Abspielen (Testdaten und Resultate auf Anfrage verf\u00fcgbar) ein Ruckeln festzustellen ist und die Datei im Unterschied zu den \u00fcbrigen Kandidaten nicht ca. 100, sondern \u00fcber 500 MB gross ist.<\/p>\n<p>Noch schneller ist Final Cut Pro im \u00fcbrigen, wenn der Export im ProRes-Format erfolgt. Da aber aktuell fast immer mit dem MP4-Format (H264) gearbeitet wird, ergibt dies wenig Sinn. Letztlich geht es beim Export darum, das definitive Resultat zu erhalten, abgesehen davon sind die erstellen ProRes-Dateien im Vergleich zu MP4 einfach um Faktoren zu gross.<\/p>\n<h2>Shotcut mit und ohne M1-Grafikkarte<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9034\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1085\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut.jpg 1920w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-300x170.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-1024x579.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-768x434.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-600x339.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-1536x868.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/shotcut-624x353.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Vergleich von Shotcut mit und ohne Grafikkarte ergibt insofern Sinn, weil damit zweifelsohne getestet werden kann, welchen Anteil die Grafikkarte des M1-Prozessors beim Rendern einnimmt. Die Werte sind doch einigermassen \u00fcberraschend, denn ohne die Grafikkarte ben\u00f6tigt Shotcut bei tiefer Qualit\u00e4t 179 Sekunden. Die 255 Sekunden bei HighQuality werden einzig von iMovie getoppt. Immerhin eignen sich diese Zahlen aber f\u00fcr den Vergleich zu den Ryzen CPUs, da dort ja auch keine Grafikkarte verwendet wurde.<\/p>\n<p>Unter Verwendung der Grafikkarte konnten bei Shotcut beim M1 115 sowie 145 Sekunden gemessen werden. Erstaunlich ist, dass bei der h\u00f6heren Qualit\u00e4t kein Unterschied zu Final Cut Pro gemessen werden konnte (145 zu 144), bei der tiefen Qualit\u00e4t arbeitet Shotcut jedoch fast halb so langsam als Final Cut Pro (115 zu 61), doch scheint dies wie oben beschrieben zu Lasten der Qualit\u00e4t zu gehen. Der Einsatz von Shotcut auf dem M1 scheitert aktuell aber aus einen ganz anderen Grund, die Vorschauskalierung l\u00e4uft noch nicht wirklich flott. Sowohl iMovie als auch Final Cut Pro haben (erwarteterweise, weil von Apple selber stammend) keine Schw\u00e4chen.<\/p>\n<h2>Shotcut mit Power auf dem mobilen Ryzen 4800U<\/h2>\n<p>Die Ryzen 4800U umfasst 8 Kerne und 16 Threads. Beim Benchmark-Vergleich (siehe <strong><a href=\"https:\/\/www.cpubenchmark.net\">https:\/\/www.cpubenchmark.net)<\/a><\/strong> erbringt die 4800U einen Wert von 17&#8217;747, w\u00e4hrend die M1 bei 14&#8217;872 liegt. Mit anderen Worten, bereits die Ryzen 4800U ist ca. 20 Prozent schneller als die M1. Dies f\u00fchrt dazu, dass Shotcut beim Ryzen 4800U selbst dann mit dem M1 mithalten kann, wenn (wie hier vorliegend) die Grafikkarte nicht zur Anwendung kommt. Wird beim M1 ohne Grafikkarte gerendert, so liegt die M1 bei der CPU etwa 40 Prozent hinter der Ryzen 4800U.<\/p>\n<p>Anzuf\u00fcgen gilt hier, dass die schnellste mobile CPU von AMD, die Ryzen 5800HS aktuell bereits 22&#8217;040 Punkte erzielt, der Unterschied folglich unter Verwendung einer 5800HS nochmals massiv h\u00f6her ausfallen wird. Diese erh\u00f6hte Leistung bei AMD hat jedoch beim Stromverbrauch seinen Preis. Im Leerlauf verbraucht der Mac Mini 11 Watt, das Lenovo-Notebook (mit Bildschirm!) ebenfalls etwa 11 Watt, bei zugeklapptem Deckel (ohne Schlafmodus) sind es 6 Watt. Unter Volllast dagegen ben\u00f6tigt die Ryzen 4800U satte 60 Watt, die M1 begn\u00fcgt sich mit ca. 31 Wat<\/p>\n<h2>Ryzen 3950X mit 16 Kernen und 32 Threads ungeschlagen<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das Duell einer CPU, die 16 Kerne bzw. 32 Threads umfasst, mit einer 8 Core nicht ganz fair, die M1 kann im Vergleich zur 3950X von AMD nicht mithalten. Rasterzeiten von 76 Sekunden bei tiefer und 79 Sekunden bei hoher Qualit\u00e4t zeigen im \u00fcbrigen, dass die Ryzen 3950X beim Rastern mit Shotcut nicht mehr voll ausgelastet ist. Das h\u00e4ngt letztlich damit zusammen, dass ffmpeg hier wohl noch zu wenig optimiert ist, als dass nur schon die Ryzen 3950X die volle Kraft entfalten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Unterschied zur deutlich preiswerteren 3900X macht einige wenige Sekunden aus, der Zeitgewinn zur vierfach teureren Ryzen 3990 (64 CPU Kerne bzw. 128 Threads) ebenfalls auch nur wenige Sekunden. Wohl l\u00e4sst sich die Renderzeit bei dem Flaggschiff von AMD auf einen Drittel bis Viertel reduzieren, indem einzelne H\u00e4ppchen parallel gerastert werden, doch erfordert dies entsprechende Skripte. Bei entsprechenden Tests konnte 1 Minute 4K in ca. 10 bis 15 Sekunden gerendert werden.<\/p>\n<h2>Fazit: Konkurrenz belebt das Gesch\u00e4ft<\/h2>\n<p>Aktuell stellt die M1 leistungstechnisch keine ernsthafte Gefahr f\u00fcr AMD dar, wohl aber f\u00fcr Intel. Trotzdem ist die Leistung der M1 beeindruckend. Mit 30 Watt relativ fl\u00fcssig 4K-Videos erstellen zu k\u00f6nnen, das ist nicht nichts. Ob einem das Apple-\u00d6kosystem zusagt, muss jede\/r f\u00fcr sich selber entscheiden, wer die Vorz\u00fcge von Open Source sch\u00e4tzen lente, findet mit einem modernen Linux-Desktop (z.B. AVMultimedia) zum gleichen Preis deutlich mehr Leistung. Wer seit Jahren mit Apple unterwegs ist, f\u00fcr den d\u00fcrfte der M1 eine gute Wahl darstellen.<\/p>\n<p>Abzuwarten bleibt, ob\/wann Apple die M1-Technologie mit deutlich mehr Leistung bepacken kann. Die herumgereichte M1X soll \u00fcber zus\u00e4tzliche vier Kerne umfassen. Damit wird sie die Ryzen Modelle l\u00e4ngst nicht vom Sockel reissen k\u00f6nnen. Gel\u00e4nge es Apple jedoch 16 oder mehr CPU-Kerne auf einem Chip zu packen, w\u00fcrde es spannend. Wahrscheinlich s\u00e4hen sich AMD\/Intel dann gezwungen, die Preise nach unten zu korrigieren. Konkurrenz belebt bekanntlich das Gesch\u00e4ft. Die jahrelangen hohen Preise bei den Prozessoren d\u00fcrften f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit vom Tisch sein, das Intel-Monopol ist definitiv weg vom Tisch.<\/p>\n<p>Ein allf\u00e4lliger Kampf zwischen AMD und Apple ist kein Nachteil, weder f\u00fcr jene, die unbedingt ein Apple-Ger\u00e4t haben m\u00f6chten, noch f\u00fcr jene, die ganz bestimmt kein &#8222;geschlossenes&#8220; Apfel-System wollen. Alle profitieren vielmehr davon, dass es aktuell drei Anbietern (Intel ist erst angez\u00e4hlt, nicht weg vom Fenster!) gibt. Damit lebt der Markt und damit entstehen tolle neue Produkte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9030 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-1024x816.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-1024x816.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-300x239.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-768x612.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-600x478.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-1536x1224.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1-624x497.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macmini_m1_1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Apple M1 und die ArchivistaBox<\/h2>\n<p>Einleitend sei gesagt, die ArchivistaBox ist gerade an kein Betriebssystem gekoppelt. Da alle zentralen Dienste webbasiert laufen, kann mit der ArchivistaBox in jedem Umfeld gearbeitet werden. Und troztdem gibt es in der neuen Version 2021\/IV einige Verbesserungen. So ist die ArchivistaBox neu in der Lage, Apple-Datentr\u00e4ger (HFS\/HFS+) zu lesen und zu beschreiben.<\/p>\n<p>Dadurch k\u00f6nnen insbesondere gr\u00f6ssere Video-Dateien einfacher von und zur ArchivistaBox kopiert werden. Mit GParted k\u00f6nnen auch Datentr\u00e4ger f\u00fcr den Mac formatiert werden. Im ungekehrten Fall kann es sein, dass die Datentr\u00e4ger nur gelesen werden k\u00f6nnen, es sei denn, das HFS-Journal wird deaktiviert. Dazu ist im Terminal auf dem Mac folgende Eingabe zu machen: <strong>sudo diskutil disableJournal \/Volumes\/Name<\/strong> (bei Name ist der auf dem Desktop angezeigt Datentr\u00e4gername einzugeben).<\/p>\n<p>Geht es darum, von einem Mac direkt in die ArchivistaBox zu drucken, so war dies selbstverst\u00e4ndlich schon immer m\u00f6glich, allerdings fehlte eine entsprechende Anleitung f\u00fcr den Mac. Mit der ArchivistaBox 2021\/IV finden Sie diese unter <strong><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/d2\/help\">https:\/\/archivista.ch\/d2\/help<\/a><\/strong> und dort<strong> &#8218;cups&#8216;<\/strong> und <strong>&#8218;macos&#8216;<\/strong> eingeben.<\/p>\n<p>Zum Abschluss sei erw\u00e4hnt, wer sich auf die neue M1-Welt einl\u00e4sst, muss sich im Klaren sein, dass Programme, die einen Intel-Prozessor voraussetzen, &#8222;nur&#8220; \u00fcber die Emulation Rosetta laufen. Das geht meistens gut, aber nicht immer. Mit OBS (Programm zum Aufzeichnen von Bildschirmsitzungen) biespielsweise konnte ich keine ordentlichen Resultate erstellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9081 size-large\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-1024x579.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-1024x579.jpg 1024w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-300x170.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-768x434.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-600x339.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-1536x869.jpg 1536w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1-624x353.jpg 624w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macobs1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Daher konnte mit OBS auch kein Video zum Mac Mini M1 erstellt werden. Letztlich ist der M1 eine ARM-CPU und so steht auf dem M1 eben ganz einfach keine native Virtualisierung f\u00fcr Intel\/AMD zur Verf\u00fcgung. Gem\u00e4ss einer R\u00fcckmeldung auf diesen Beitrag soll CrossOver bei Windows-Spielen recht gut laufen. Bei meinem Test mit Parallels (Version 16.5.0 50692) war sowohl bei einer Windows 10 ISO-Datei wie bei der AVMultimedia-ISO-Datei (AMD64) bei der folgenden Meldung Schluss:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9080\" src=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1.jpg\" alt=\"\" width=\"952\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1.jpg 952w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1-300x122.jpg 300w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1-768x313.jpg 768w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1-600x245.jpg 600w, https:\/\/archivista.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/macintel1-624x254.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 952px) 100vw, 952px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Alternative kann die <strong><a href=\"http:\/\/shop.archivista.ch\/oscommunity\/catalog\/advanced_search_result.php?keywords=dom&amp;x=0&amp;y=0\">ArchivistaBox Dom<\/a><\/strong> zum Einsatz kommen. F\u00fcr ca. 1000 Franken\/Euro bietet diese immerhin 10 TB und eine schnelle AMD-CPU. <strong>Mac-Anwender\/innen<\/strong> erhalten bei einer Bestellung bis zum 30. Juni 2021 der ArchivistaBox Dom <strong>eine Supportstunde kostenfrei<\/strong> (einl\u00f6sbar bis 30.9.2021).<\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\"            text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9018?pdf=9018\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF Button<\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergleich Apple M1 mit AMD Ryzen Egg, 19. April 2021: Seit einigen Monaten gibt es von Apple die neuen M1 Ger\u00e4te. Im Netz finden sich viele Tests und \u00fcberall wird die unerreichte Geschwindigkeit des M1 Chips betont. Allerdings finden sich kaum je direkte Leistungsvergleiche zwischen den Ger\u00e4ten von Apple und Intel oder AMD. 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