20 Jahre Archivista

AVMultimedia für Tablets und Notebooks

Egg, 23. März 2017: Vor 20 Jahren wurde die Firma Archivista GmbH gegründet. Zum runden Geburtstag möchte Archivista GmbH sich bei allen Kunden und Partnern für zwei Jahrzehnte Zusammenarbeit bedanken. Anstelle eines rauschenden Geburtstagsfestes haben wir zum runden Geburtstag AVMultimedia entwickelt. Dieser Blog blickt zurück auf die Entstehungsgeschichte unserer Firma und stellt AVMultimedia 2018/III im Kontext der ArchivistaBox vor.

Als 1998 die Firma Archivista GmbH gegründet wurde…

Damals, im Jahre 1998 gab es das Internet erst in Ansätzen. Unser erster Provider war CompuServe, gearbeitet wurde mit ISDN und einer Leitung mit 64 KBit. Die bekannteste Suchmaschine war damals AltaVista, den heutigen Marktprimus gab es damals noch gar nicht, Google wurde erst im September 1998 gegründet.

Auf unseren Rechnern lief Windows9x, sowohl normale Rechner wie Notebooks waren kaum für unter 3000 Franken erhältlich. Die erste Archivista-Version (siehe Web-Museum) lief auf Rechnern mit 8 MByte RAM. Und wenn wir heute AVMultimedia auf einem Rechner für gute 300 Franken vorstellen, so lässt sich dem Firmenarchiv entlocken, dass damals alleine die Software zur Video-Verarbeitung DV Master Pro 7425 Mark (diese gab es damals noch) kostete.

Heute, 20 Jahre später, lassen sich Videos in FullHD oder sogar 4K mit jedem Handy aufnehmen, doch für die Nachbearbeitung kommen noch immer (meist) proprietäre Produkte zum Einsatz. Die gleiche Situation präsentiert sich bei MediaCenter-Lösungen. Diese werden zwar oft als Zugabe bei den Fernsehern oder TV-Boxen der Internet-Provider mitgeliefert, doch frei — und vor allem portabel — sind solche Lösungen nicht.

Herkömmliche Linux-Distributionen bieten zwar einen guten Funktionsumfang, doch im multimedialen Bereich hapert es leider nur allzu oft. Sei es, weil die Software nicht ausgereift ist, sei es weil die Hardware nicht passt oder sei es darum, dass — bis all die Puzzle-Teile zusammengestellt sind — einfach viel zu viel Zeit vergeht.

AVMultimedia 2018/III läuft neu auch auf Tablets

Bereits vor einem guten Monat wurde AVMultimedia vorgestellt. Die ersten Erfahrungen mit dem Einstiegs-Notebook von Acer waren sehr gut, doch leider fehlten noch einige Dinge wie z.B. die Installation auf der Festplatte oder das bequeme Einbinden über WiFi. Beim Durchbättern der Portale für moderne Notebooks konnte/musste festgestellt werden, dass viele aktuelle Geräte heute zumindest einen Touch-Screen-Bildschirm haben. Ferner lässt sich bei vielen Geräten der Bildschirm ausklinken, die Geräte können auch als Tablet verwendet werden.

Gemäss aktuellen Zahlen (siehe dazu heise.de) haben reine Tablets den Zenit längst überschritten, gefragt sind heute deutlich mehr denn je 2in1-Geräte, die sich als Computer und Tablet verwenden lassen. Schon irgendwie erstaunlich, dass es dazu z.B. von Apple bis heute keine vernünftige Lösung(en) gibt. Gemäss ComputerBild will Apple noch nicht einmal touchfähige Notebooks anbieten. Und wer jetzt einwendet, die Tablets aus dem gleichen Hause liessen sich als vollwertige Arbeitsgeräte verwenden, verkennt, das Wischgesten sich einfach nicht zum Schreiben von Texten eignen.

Interessanterweise hat Microsoft dies mit den Surface-Tablets weit lernfähiger erkannt. Windows 10 bietet hier sehr viel Komfort, dies allerdings zu einen hohen Preis. Neben dem sehr ambitionierten Preis bieten Windows-Lösungen heute aber in der Grundausstattung eher eine bescheidene Softwareausstattung, bis ein Gerät mit der Ausstattung von AVMultimedia zur Verfügung steht, vergeht viel Zeit. Am meisten ärgert jedoch, dass Windows immer wieder Software aufspielt. Niemand weiss dabei, was passiert und bei fast wöchentlichen Wartezeiten zwischen 10 und 40 Minuten für Updates wird enorm viel Zeit verschwendet.

AVMultimedia im grossen Test im Linux-User-Magazin

All dies erledigt AVMultimedia 2018/III weit eleganter. Einmal, weil gar keine Updates notwendig sind. Einfach USB-Stick einschieben und los geht es. Wie elegant es geht, ist in der aktuellen Ausgabe des Linux-User-Magazins (Artikel online) beschrieben. Wichtiger aber ist, dass AVMultimedia direkt im Hauptspeicher läuft, AVMulimedia arbeitet dadurch um Faktoren schneller als andere Lösungen. Dazu Zitat aktueller Artikel Linux-User-Magazin: „Selbst das Aufrufen von Dickschiffen wie LibreOffice dauert nur einen Wimpernschlag.“

Diese Technologie kommt seit mehr als sieben Jahren auf allen ArchivistaBoxen zum Einsatz, auch wenn unsere Kunden in aller Regel dieses Core-Feature gar nicht bewusst wahrnehmen. Und weil solche Features ohne Linux nicht möglich wären und weil die ArchivistaBox die letzten 12 Jahre massiv davon profitierte, wird diese Core-Technologie zum 20-Jahr-Jubliläum in der breit zugänglichen Linux-Distribution AVMultimedia allen zur Verfügung gestellt.

Dass dabei eine derart aktuelle Distribution, die problemlos auch auf Tablets läuft, war im Januar 2018, als das Projekt gestartet wurde, nicht absehbar. Dass dabei ein komplett neuer grafischer Installer entstehen würde, auch nicht und selbst SecureBoot war ursprünglich erst für das Jahr 2020 geplant. Und auch dies sei an dieser Stelle noch verraten, AVMultimedia läuft neu auch auf allen M2- und eMMC-Platten, genauso wie Touch-Screens und Stift-Eingaben neu möglich sind. So gesehen profitieren nicht zuletzt unsere Kunden von AVMultimedia, sei es, weil sie AVMultimedia selber einsetzen oder sei es, weil diese Technologien in all unseren Produkten Einzug nehmen werden. In diesem Sinne, Happy Birthday Archivista mit AVMultimedia.

P:S: Der oben zitierte Artikel von AVMultimedia bezieht sich auf die Februar-Ausgabe von AVMultimedia. Wer die aktuelle Version kennenlernen möchte, kann AVMultimedia direkt hier beziehen: https://sourceforge.net/projects/archivista

P.S II: Wer AVMultimedia fixfertig installiert auf einer modernen Hardware erhalten möchte, kann das AVMultimedia-Tablet für 333 Franken im azurgo.ch-Shop erwerben.

 

 

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