Blogs 2014

Von Zügelkisten über Dolder-Boxen zu ArchivistaERP

Egg, 24. Dezember 2014: Vor genau einem Jahr war die Firma Archivista GmbH mitten am Zügeln. Es dauerte eine ganze Weile, bis am neuen Ort in Egg alles wieder seinen Platz gefunden hatte. Nach dem Abschluss der Zügelarbeiten im Januar/Februar konnten wir uns endlich wieder voll unseren Kundenprojekten und der Weiterentwicklung der ArchivistaBox kümmern. Dieser Blog zeigt kurz auf, was wir im Jahr 2014 alles erreichen konnten.

Mitte Februar konnten wir mit der ArchivistaBox Mini eine Virtualisierungsplattform zum freien Download bereitstellen, die mit 60 MByte sämtliche Komponenten enthält, um einen Cluster für die Virtualisierung direkt über das Web-Interface zusammenzustellen.

Ebnefalls deutlich vereinert werden konnte die Datensicherung mit ArchivistaVM, kann mit der ArchivistaBox 2014/II erstmalig das Zurückspielen von Instanzen direkt im Web-Interface erfolgen. Ebenso können einzelne Dateien aus archivierten Instanzen bequem über den Browser zurückgespielt werden.

Mit der ArchivistaBox 2014/III steht die neue ArchivistaBox Dolder zur Verfügung. Wir sind glücklich, dass wir im Bereich um die 300 EUR seit diesem Jahr eine leistungsfähige Hardware anbieten können. Um die ArchivistaBox Dolder noch attraktiver zu machen, kreierten wir die Packages Easy und Full. Dass die ArchivistaBox Dolder leistungsfähig ist, konnte mit dem Scan-Test über 10’000 Seiten in einer Stunde eindrücklich demonstriert werden.

Im zweiten Halbjahr 2014 beschäftige uns in erheblichem Masse die Weiterentwicklung von ArchivistaERP. Mit der ArchivistaBox 2014/IX konnten diese Anstreungen definitiv in die ArchivistaBox übertragen werden. Wenig später konnten wir ArchivistaERP ebenfalls auf unserer Cloud-Umgebung zum Arbeiten freigeben.

Mit der ArchivistaBox Bachtel steht für die Datensicherung von ArchivistaDMS eine kostengünstige Lösung zur Verfügung, die sowohl intern wie bei Kunden mittlerweile ganz unscheinbar wertvolle Dienste leistet. Anlässlich des LinuxDay 2014 in Dornbirn konnten wir ArchivistaERP auf dem Kleinst-Rechner Raspberry PI zeigen und damit unter Beweis stellen, dass eine ERP-Lösung nicht zwangsläufig unsäglich hohe Anforderungen an die Hardware stellt. KMU-Firmen verfügen nicht über unendliche Budgets, werder für eine ERP-Lösung noch für die dazu passende Hardware.

Unbeeindruckt davon zeigt sich die öffentliche Hand. Meldungen, wonach Informatik-Budgets, ohne dass Lösungen am Ende (überzeugend) laufen würden, um ein X-Faches überzogen werden, gehören mittlerweile leider fast schon zur Tagesordnung, selbst Korruption und völlig intransparente Vergaben sind keine Seltenheit mehr. Und dabei leisteten wir die Jahre 2004 bis 2006 einen hohen Einsatz, damit solche Verfahren rechtsstaatlich korrekt ablaufen, siehe dazu www.archivista.ch/appenzell (Anmelden ohne Passwort). Und wenn nun der Staat per 1.1.2016 sogenannte E-Rechnungen für alle Lieferanten einführen will, obwohl eine von einer Privat-Person erstellte Studie pro Jahr ein marginales Potential von 4 Mio Franken Sparpotential ausmacht, ohne dabei zu berücksichtigen, dass zuvor die SuisseID mit 17 Mio zum Flop subventioniert wurde, so ist auch das leider eine traurige Realität.

Dies soll uns aber nicht davon abhalten lassen, ArchivistaERP dort Automatisierung zu spendieren, wo dies mit bescheidestem Aufwand realisierbar ist. In diesem Sinne ist das automatische Verarbeiten von ESR-Scheinen bzw. ein einfachstes Kreditoren-Management für ArchivistaERP ein Meilenstein in der Geschichte der ArchivistaBox. In diesem Sinne freuen wir uns auf das nächste Jahr, um dort weiterzufahren, wo wir 2014 ansetzten: Die ArchivistaBox als Bussiness-Lösung für KMU-Firmen so zu optimieren, dass unsere Kunden und wir eine hocheffiziente Informatik betreiben können. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an!

Zunächst aber verabschieden wir uns für einige Tage in die Weihnachtsferien. Unser Geschäft bleibt zwischen dem 24. Dezember bis und mit 4. Januar 2015 geschlossen. Ab dem 5.1.2015 stehen wir wieder voll für Sie da. Davon ausgenommen sind noch jene kleine Projekte, die wir bis und mit heute nicht abschliessen konnten — diese werden wir entweder heute oder am 27.12 noch abschliessen. Für die Verspätungen aufgrund der zahlreichen Anfragen im Dezember bitten wir um Nachsicht, wir werden uns bemühen, im nächsten Jahr den Vorsatz, ab Mitte November keine neuen Projekte mehr in Angriff zu nehmen, auch umzusetzen. Wir wünschen allen Geschäftspartnern frohe Festtage und ein erfolgreiches 2015!

« Zurück: 1920 CPUs für die OCRWeiter: Umzug Server »