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Jahresrückblick 2010: Ein volles Jahr mit 64 Bit

Pfaffhausen, 3. Januar 2011: Das vergangene Jahr war ein gutes, aber auch ausgefülltes Jahr. Erstmalig schreiben wir den Jahresrückblick deshalb erst im Jahre 2011, dafür im vollen Rückblick auf das Jahr 2010.

Januar/Februar: Das Jahr 2010 war in erster Linie geprägt von vielen Veränderungen. Zunächst lösten wir Ende Januar die alten Gehäuse für die ArchivistaBox-Systeme ab. Nach mittlerweile fast einem Jahr mit dem neuen Universal-Gehäuse dürfen wir feststellen, der Umstieg hat sich für unsere Kunden sehr gelohnt.

März/April: Bei der Entwicklung realisierten wir sehr viel Feinarbeit. Der einfache Upload von Dateien sowie die Versionierung seien hier nur stellvertretend für viele kleine und grössere Funktionen genannt. Unser Ausflug in die Welt der Mobil-Telefone, siehe dazu Scannen mit Handy, hat es gezeigt, der Quellcode unserer Lösungen lässt sich beinahe beliebig auf andere Plattformen übertragen. Dies ist uns ein zentrales Anliegen und davon sollten wir bei der Portierung auf 64 Bit ebenfalls profitieren.

Mai/Juni: Weniger erfreulich war die Entwicklung beim Euro. Ein Wechselkurs von mittlerweile ca. 1.25 zum Franken hatte für unsere Kunden aus dem EU-Raum zur Folge, dass unsere Produkte im Jahr 2010 teurer wurden. Dadurch, dass wir aber 2010 die Preise mit der Einführung der neuen Universal-Gehäuse erheblich senken konnten, hielt sich der Preisanstieg letztlich im moderaten einstelligen Prozent-Bereich in Grenzen.

Aufgabe Deutsche MwSt-Nummer: Per Ende 2010 haben wir die deutsche Mehrwertsteuer-Nummer aufgegeben. Für gewerbliche Kunden ändert sich nichts. Die Mehrwertsteuer auf unsere Produkte kann dank unserem Logistik-Partner SwissPost GLS unverändert in Abzug gebracht werden. Mit diesem Schritt können wir die Logistik-Kosten bei Bestellungen über unseren Web-Shop senken und diese Ersparnis geben wir gerne in tieferen Versandpauschalen an Sie weiter.

Juli/August: Interessanterweise erhalten wir seit dem Sommer 2010 eher mehr Bestellungen aus dem EU-Raum. Hier dürfte die neue EU-Richtlinie, welche die Pflicht zur qualifizierten Signatur für Archiv-Belege ad acta legte, erste Früchte tragen. Wir freuen uns für unsere Kunden, dass hier (wenn auch mit Verspätung) die Vernunft letztlich siegte.

September/Oktober: Gut in Erinnerung geblieben ist uns FrOSCamp 2010. Zwar war das Besucher-Volumen an den beiden Tagen nicht überragend, dafür war mein Vortrag zur Virtualisierung sehr gut besucht. Auch Monate später erhalte ich Feedbacks zum Vortragsskript. Eines möchte ich nochmals festhalten. Ich habe nichts gegen Rack-Server. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass KMU-Firmen es sich gut überlegen sollten, welche Server-Umgebungen sinnvoll sind. Auch wenn die Hardware heute weniger kostet, die Implementierung und der Betrieb eines Data-Centers kostet schnell sechsstellige Franken bzw. Euro-Beträge.

November: Danach ging alles ziemlich schnell. Die Entwicklung unserer 64-Bit-Version konnten wir im Oktober vorstellen und Ende November präsentierten wir die erste Version anlässlich des 11. linuxday.at in Dornbirn. Der Titel ‚In 2 Minuten zur Virtualisierung‘ führte zur einleitenden Frage eines Besuchers, warum der Vortrag 45 Minuten dauere, wenn die Lösung nach 2 Minuten aufgesetzt sei. Kurz und gut, die Besucher/innen waren am Anfang skeptisch. Dies änderte sich um 11:02 schnell, als die beiden Maschinen kompltt aufgesetzt und konfiguriert waren. Und wie wir mittlerweile ja wissen, ist eine jede ArchivistaVM- auch eine ArchivistaBox-Lösung.

Dezember: Der letzte Monate des Jahres 2010 war prallvoll. Wir durften viele neue Lösungen realisieren. Noch wird der grösste Teil mit 32-Bit ausgeliefert (bei der 64-Bit-Version fehlt noch die Dokumentation), aber auf Nachfrage spielen wir selbstverständlich auch bereits die 64-Bit-Version auf. Für die ArchivistaBox-Kunden, d.h. im Rahmen von DMS-Projekten, spielt das Release letztlich keine entscheidene Rolle, denn gegenwärtig und in Zukunft verwenden wir die gleichen Sourcen sowohl bei 32 als auch bei 64 Bit.

Wünsche für 2011: Leider hatten wir im Dezember auch einen zeitaufwändigen Supportfall, bei dem es darum ging, eine defekte ArchivistaBox-Lösung ohne Backups zu restaurieren. Daher mein Tipp an Alle: Auch wenn die neue Lösung in 2 Minuten aufgesetzt ist, dann sind weitere 2 Minuten pro Woche für die Kontrolle des Backups gut investiert. Wir wünschen unseren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und all jenen, die hier vorbeischauen, ein gutes neues 2011.

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